Donnerstag, 18. April 2024

18.4.2024 - Saint Emilion … und ganz viel Wein

Zeit für einen Rückblick auf SPANIEN: 1. Es gab auch Tage OHNE Natas, aber nicht viele.   2. Tanken hat in Spanien FAST Spaß gemacht, Preise unter € 1,40.   3. Nirgends habe ich SOOO viele Störche gesehen.    4. Die Orangenbäume haben TOLL geduftet und der Duft hat uns die ganze Zeit begleitet.    5. Schinken in allen Variationen und immer LECKER.   6. Das Leben (Essen, Trinken und Einkaufen) ist in Spanien GÜNSTIGER als woanders. 7. Viele alte Steine aus der RÖMISCHEN und MAURISCHEN Zeit.   8. Alle Kirchen VERLANGEN Eintrittsgelder zur Besichtigung.   9. Es gibt ganz tolle VIAS VERDES (Bahntrassen- Radwege). 10. immer wieder LECKEREN Rotwein.

Damit die Rückreise sich nicht wie eine Rückreise anfühlt, fahren wir nicht gradlinig nach Hause und bauen nette Ziele mit ein. Das heutige Zeil heißt Saint Emilion und liegt östlich von Bordeaux. Beim letzen Besuch vor 1 1/2 Jahren waren wir schon begeistert. Dieses Jahr kaufen wir lagerfähigen Wein vom 2020er Jahrgang. 

Bei den Gesprächen mit Winzern und Experten wird klar, aktuell schauen alle sehr genau aufs Wetter. Die Blüten sind für die Jahreszeit schon weit entwickelt (Foto 5) und ein Nachtfrost wurde in diesem Zustand eine Katastrophe sein. Leider sind Temperaturen nahe Null angesagt. Frost würde die Ernte 2024 vernichten und auch die Jahre 2025 und 2026 unbrauchbar machen. Wir drücken die Daumen.






Sunset an unserem Stellplatz beim Winzer








Mittwoch, 17. April 2024

17.4.2024 - Adiós España —> Bonjour France

Heute machen wir den Sprung über die Pyrenäen und sind wieder in Frankreich angekommen. Auf der Fahrt gab es viele, schöne Ausblicke und haben auch einen Pass auf über 1800 Meter überwunden. Da war es ganz schön kalt (4 Grad) und es lag noch Schnee.

Wir übernachten heute in der Nähe von Pau und besuchen die Winzergenossenschaft der Region, verbunden mit einer Führung und einer Weinprobe.

Die Genossenschaft hat 1800 Hektar unter Vertrag und produziert die Flaschen millionenweise. Gut die Hälfte ist Weißwein, aber auch Rosé oder Rotwein sind im Angebot. Für die süßen Weine oder auch Dessertwein werden sogar Trauben aus Spanien zugekauft, weil die mehr Zucker haben / oder mehr Sonne bekommen.

Im „Museum“ ist eine Maschine ausgestellt, die 400 kg Trauben auf ein Mal pressen kann. In der Produktionshalle stehen 4 Maschinen, die je 15 Tonnen Trauben pressen können (in nur 30 Minuten). Wow!

Die Weinprobe war auch gut und 3 Flaschen haben auch den Weg zu unserem Henry gefunden.











16.4.2024 - Saragossa bei Nacht







Dienstag, 16. April 2024

16.4.2024 - Zaragoza oder Saragossa

Saragossa, die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Aragonien, hat knapp 700.000 Einwohner und ein Wahrzeichen: die Basilica del Pilar.

Auch wir sind von der Basilika begeistert und besichtigen sie gleich zweimal (Foto 1-5). Wir stromern durch die Stadt und „ich falle die Treppe hinunter“ … zumindest sind die Haare jetzt wieder kurz. Das Stadtbild zeigt immer wieder Häuser, echte „Schmuckstücke“ (Foto 6+7), aber daneben dann eine „Bausünde“. Saragossa ist eben sehr gemischt, aber uns gefällt es. 

Da es heute sehr windig ist, darf die Drohne nicht steigen. 75 km/h Windgeschwindigkeiten schafft die kleine Maja nicht.















Montag, 15. April 2024

15.4.2024 - Molinos (Spezial) - Cuenca - Teruel

Gestern Abend waren wir noch fleißig. Erst noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang und dann nachts die Sternbilder. Leider waren einige Windmühlen von Scheinwerfern angestrahlt und die Lichtverschmutzung durch die nahe Stadt war auch recht hoch. … und dann hatten wir auch noch Halbmond. Also nicht die besten Voraussetzungen für gute Sternbilder. Bewertet das Ergebnis doch einfach selber.

Dann ging es zunächst nach Cuenca, die Stadt mit den „hängenden Häusern“. In der Tat gibt es einen schmalen Grat, der auf beiden Seiten tief eingefressene Flussläufe hat. Dieser Grat ist total bebaut worden, mit dem Ergebnis, dass die Häuser direkt am Hang hängen.

Wir fahren noch ein paar Kilometer Richtung Nordosten. In Teruel werden wir unseren Übernachtungsplatz finden. Die Stadt ist bei Campern sehr beliebt und wir bekommen noch einen der begehrten Stellplätze. Mit dem Rad dann in die Stadt und die Stimmung aufgenommen.

Wir haben MERCADONA zu unserem Lieblings-Supermarkt ernannt. Es gibt fast immer leckere Natas (zum Preis von € 0,40), die Heiße-Theke bietet leckere Angus-Burger und guten Schinken finden wir auch immer. … und alles was man sonst noch braucht ;-)






















Sonntag, 14. April 2024

14.4.2024 - Molinos de Viento (Windmühlen) und Don Quijote

„El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha“ wurde 2002 vom Osloer Nobelinstitut zum besten Buch der Welt gewählt. Der Protagonist, begeistert von diversen Ritterromanen, will selbst Ritter werden und verwirrt sich zwischen Dichtung und Wirklichkeit. Mit seinem Schildknappen Sancho Panza und seinem klapprigen Pferd Rosinante besteht er viele Abenteuer, so kämpft er auch gegen Windmühlen (daher auch der bekannte Spruch). 

Da wir gerade in La Mancha reisen, folgen wir den Spuren von Don Quijote und seinen Getreuen nach Consuegra (Foto 1+2), Alcazar de San Juan (Foto 3+4) und Moto del Cuervo (Foto 5+6) und besichtigen einige Hügel mit den legendären Windmühlen. Eine sah auch ziemlich „angeschlagen“ aus, ob wohl dieser Zustand durch den mutigen Don Quijote verursacht wurde?

Es ist ein entspannter und sonniger Tag bei ca. 28 Grad. Wir werden am letzen Standort nächtigen und versuchen ein paar Windmühlen vor dem Sternenhimmel zu fotografieren.