Freitag, 18. September 2026

17.+18.9.26 - Deauville / Trouville und Herouvillette mit Caen

In den Doppel-Städtchen Deauville und Trouville-sur-Mer, die nur durch die Flussmündung getrennt sind, erwartet uns ein mondänes Flair mit Villen und Prachtbauten. Beide Orte haben lange und breite Sandstrände und wirken sehr gepflegt. Wir genießen die Atmosphäre und radeln durch beide Orte.

Heute ging es dann weiter in Richtung Caen. Wir schlagen unser Lager ca. 15 km vor der Stadt auf dem öffentlichen Stellplatz von Herouvillette auf. Eine sehr schöne Route für das Rad führt an der historischen Brücke Pegasus vorbei nach Caen.

181 Britische Fallschirmjäger hatten die Brücke im Rahmen der D-Day-Landung der Alliierten in der Normandie eingenommen, um die Versorgungslinien der deutschen Truppen zu unterbrechen und später eine eigene Route für die weitere Invasion zu haben. Die Fallschirmjägerstaffel hatte als Emblem ein fliegendes Pferd, so dass man später der Brücke den Namen Pegasus gab.

Die Stadt Caen wird im Zentrum durch die Burg Chàteau de Caen geprägt, die um das Jahr 1060 von Wilhelm der Eroberer erbaut wurde. Ebenfalls wurde von ihm ein Benediktiner Kloster gestiftet, in dem er begraben liegt. Seine Frau stiftete das Frauenkloster Abbaye de Dames, wo sie wiederum begraben liegt. 

Nicht nur diese drei Stätten sind sehr sehenswert. Caen sollte man mal gesehen haben. 


Trouville

Deauville






In Deauville waren extrem viele von diesen Micro-Autos geparkt, direkt vor einer Schule. Diese Autos fahren höchstens 45 km/h und unsere Vermutung ist, dass die Schüler diese Autos fahren. Edel geht die Welt zu Grund.


Pegasus-Brücke


Kirche Saint Pierre


Benediktiner Kloster

Grabmal von Wilhelm, der Eroberer

Abbbaye de Dames


Burg Chàteau de Caen








 






Mittwoch, 16. September 2026

16.9.26 - Etretat, wunderschöne Kreidefelsen - Camping in Frankreich

In dieser Gegend hier sind sooo viele Wohnmobile unterwegs, dass es uns mehr als überrascht hat. So haben wir erst einmal eine Internet Recherche gestartet, um den Grund zu hinterfragen. 

Ergebnis: Frankreich hat in Europa den Spitzenplatz an Campingübernachtungen, mit weitem Abstand. 154 Mio. pro Jahr, auf den Plätzen dahinter folgen Spanien mit 50 Mio. Italien mit 49 Mio. und Deutschland mit 45 Mio. Frankreich hat mehr als 1/3 aller Camping-Übernachtungen in der gesamten EU.

Unser heutiges Ziel ist Etretat, mit den wirklich wunderschönen Kreidefelsen … und zudem noch mit einem perfekt gelegenen Golfplatz. Bei den Bildern muss ich gar keinen langen Text schreiben. 

Unser Stellplatz auf einem Bauernhof im Nachbarort liegt 5 km entfernt und wir lassen uns mit den Rädern nach Etretat rollen. Google-Maps gibt für die Strecke 10 Minuten an, für den Rückweg (bergauf) nennt Google dann 19 Minuten. Aber mit e-bikes ist das ja kein Problem.
















Dienstag, 15. September 2026

15.9.26 - Le Treport in der Normandie und Mers-les-Bains

Wir verlassen Hauts-de-France, das nördlichste Departement Frankreichs, und kommen in die Normandie, obwohl wir nur 8 km zum nächsten Stellplatz fahren. Es gibt hier eine Vielzahl von Campingplätzen und Stellplätzen und alle sind sehr gut besucht. Auf den Straßen ist manchmal jedes zweite Fahrzeug ein Wohnmobil. Franzosen sind sehr Camping begeistert. 

Wir laufen zu Fuß in die Küstenstadt Le Treport, auch hier ist die Küste von Kreidefelsen geprägt, die immer wieder recht fotogen ausschauen. Zu Beginn herrscht noch Ebbe, aber mit der Zeit kommt das Wasser zurück, ein mächtiger Tidenhub. Eine Standseilbahn bringt uns auf das Plateau mit schöner Aussicht aufs Meer, Le Treport und die auf der anderen Flussseite liegende Ortschaft Mer-les-Bains.

Beim Schlendern durch den Ort „springt“ uns ein kleines Restaurant an, das Moules & Frites anbietet. Muscheln mit Pommes, ich wähle die mit der Currysoße, Nicole nimmt die Überbackenen in Knoblauch.

Dann schlendern wir weiter hinüber nach Mers-les-Bains, das durch seine alten Häuser an der Promenade besticht. 1873, als die Eisenbahn bis Mers-les-Bains gebaut wird, beginnt hier der Tourismus und für die Pariser ist es schick hier die Erholung zu suchen. In der Belle Epoche entstehen schöne und verspielte Häuser, die Pflege ist bestimmt nicht einfach bei den vielen Holzteilen und der rauen Seeluft.

Auf dem Weg zurück zum WoMo „springt“ uns dann noch ein Stück Kuchen an … es könnte uns schlechter gehen. Apropos „gehen“, heute haben wir es auf 17.000 Schritte gebracht.