Mittwoch, 16. September 2026

16.9.26 - Etretat, wunderschöne Kreidefelsen - Camping in Frankreich

In dieser Gegend hier sind sooo viele Wohnmobile unterwegs, dass es uns mehr als überrascht hat. So haben wir erst einmal eine Internet Recherche gestartet, um den Grund zu hinterfragen. 

Ergebnis: Frankreich hat in Europa den Spitzenplatz an Campingübernachtungen, mit weitem Abstand. 154 Mio. pro Jahr, auf den Plätzen dahinter folgen Spanien mit 50 Mio. Italien mit 49 Mio. und Deutschland mit 45 Mio. Frankreich hat mehr als 1/3 aller Camping-Übernachtungen in der gesamten EU.

Unser heutiges Ziel ist Etretat, mit den wirklich wunderschönen Kreidefelsen … und zudem noch mit einem perfekt gelegenen Golfplatz. Bei den Bildern muss ich gar keinen langen Text schreiben. 

Unser Stellplatz auf einem Bauernhof im Nachbarort liegt 5 km entfernt und wir lassen uns mit den Rädern nach Etretat rollen. Google-Maps gibt für die Strecke 10 Minuten an, für den Rückweg (bergauf) nennt Google dann 19 Minuten. Aber mit e-bikes ist das ja kein Problem.
















Dienstag, 15. September 2026

15.9.26 - Le Treport in der Normandie und Mers-les-Bains

Wir verlassen Hauts-de-France, das nördlichste Departement Frankreichs, und kommen in die Normandie, obwohl wir nur 8 km zum nächsten Stellplatz fahren. Es gibt hier eine Vielzahl von Campingplätzen und Stellplätzen und alle sind sehr gut besucht. Auf den Straßen ist manchmal jedes zweite Fahrzeug ein Wohnmobil. Franzosen sind sehr Camping begeistert. 

Wir laufen zu Fuß in die Küstenstadt Le Treport, auch hier ist die Küste von Kreidefelsen geprägt, die immer wieder recht fotogen ausschauen. Zu Beginn herrscht noch Ebbe, aber mit der Zeit kommt das Wasser zurück, ein mächtiger Tidenhub. Eine Standseilbahn bringt uns auf das Plateau mit schöner Aussicht aufs Meer, Le Treport und die auf der anderen Flussseite liegende Ortschaft Mer-les-Bains.

Beim Schlendern durch den Ort „springt“ uns ein kleines Restaurant an, das Moules & Frites anbietet. Muscheln mit Pommes, ich wähle die mit der Currysoße, Nicole nimmt die Überbackenen in Knoblauch.

Dann schlendern wir weiter hinüber nach Mers-les-Bains, das durch seine alten Häuser an der Promenade besticht. 1873, als die Eisenbahn bis Mers-les-Bains gebaut wird, beginnt hier der Tourismus und für die Pariser ist es schick hier die Erholung zu suchen. In der Belle Epoche entstehen schöne und verspielte Häuser, die Pflege ist bestimmt nicht einfach bei den vielen Holzteilen und der rauen Seeluft.

Auf dem Weg zurück zum WoMo „springt“ uns dann noch ein Stück Kuchen an … es könnte uns schlechter gehen. Apropos „gehen“, heute haben wir es auf 17.000 Schritte gebracht.



























Montag, 14. September 2026

13.+14.9.26 - Saint-Valery-sur-Somme und Ault

Saint-Valery-sur-Somme ist ein Ort direkt in der Mündung der Somme in den Ärmelkanal. Ein kleines verträumtes Städtchen, das wir leider bei recht schlechtem Wetter besucht haben. Starke Bewölkung und immer mal wieder ein Schauer. In dem Ort war gerade eine Flohmarkt mit vielen Ständen. So war hier viel los und wir haben uns durch den Ort treiben lassen. 

Einen heftigen Regenschauer konnten wir durch einen Besuch in einer Pizzeria umgehen. Sehr lecker und mit einem lieben Hund von 2 Deutschen am Nachbartisch.

Am Ende des Tages hatten wir über 10.000 Schritte auf der Uhr, also haben wir uns doch ausgiebig bewegt.

Heute dann ein kurzer Weg nach Ault. Hier fängt die berühmte Küste mit den Kreidefelsen an, die dann in Etretat den Höhepunkt findet. Davon werden wir dann später berichten.

Auch Ault erkunden wir zu Fuß, es werden aber nur ca. 8.000 Schritte. Ich lasse hier die Bilder für sich sprechen, aber hier hätten wir die Drohne Maja sicherlich mal steigen lassen. … wir brauchen bald Ersatz.

Kreidefelsen bei Ault

Saint-Valery-sur-Somme






Kurioses auf dem Campingplatz, es gab nur wenige Stromsäulen

es war nicht besonders schräg, mit zwei Keilen wurde es dann schräg

Ault











Samstag, 12. September 2026

12.9.26 - Amiens - Die Stadt von Jules Verne

Highlights der Stadt Amiens sind die große Kathedrale und die schwimmenden Gärten. Es ist auch nur ein kurzer Sprung von Arras bis nach Amiens, ca. 70 km. Foto 2 zeigt noch mal unseren schönen Blick von Gestern von unserem Stellplatz in Arras mit Blick auf Stadt und Fluß.

Wir beziehen den Stellplatz am Campingplatz 8 km nordwestlich von Amiens in unmittelbarer Nähe der Somme. Mit den Rädern geht es in die Innenstadt und direkt zur Kathedrale. Sehr sehenswert und beeindruckend groß. Wir schlendern durch die Fußgängerzone und landen bei einem Inder, der leckere Sachen auf der Speisekarte hat. Das Menu beinhaltet neben Vor- und Hauptspeise auch Nan-Brot, Dessert und Rotwein. Genau das richtige für uns.

Dann spazieren wir zu den Schwimmenden Gärten, die eher wie Gärten, die von kleinen Bächen durchzogen sind, aussehen. Dekorative Brücken schmücken die Anlage., die manchmal auch klein Venedig genannt wird.

Den Rest des Tages sitzen wir vor dem WoMo in der Sonne und lesen etwas.