Dienstag, 6. Oktober 2026

5.+6.10.26 - Leuchttürme und Küste - Wiedersehen mit Inge und Walter - Sternenhimmel

Die schlechte Nachricht zuerst. Während der Dämmerung zog es sich zu und nachts gab es eine dicke Wolkenschicht … also keine Sterne oder Milchstraße zu sehen.

Wir steuern ein paar Leuchttürme an, die oft sehr schön gelegen und auch fotogen sind. Siehe Fotos.

Auf unserem nächsten Campingplatz treffen wir wieder auf Inge und Walter und sitzen nett bei Rotwein und Bier zusammen. Es ist immer interessant, sich mit anderen Campern über Erfahrungen und technische Möglichkeiten auszutauschen.

Das Wetter war extrem gut und fühlte sich richtig nach Sommer an. Auch Abends war der Himmel noch klar. Nachts haben wir dann wieder die große Kamera rausgeholt und ein paar schöne Fotos schießen können.

Heute ist eher mäßiges Wetter angesagt und wir haben einen kleinen Platz auf einer Landzunge südlich von Brest angesteuert. Die Bucht ist traumhaft und wir gehen sogar baden. 17 Grad soll das Wasser haben, aber es fühlt sich kälter an.

Wir werden den heutigen Tag für die Pflege nutzen … Henry bekommt etwas Aufmerksamkeit und unsere Körper auch. Muskeln Stärken und dehnen ist eben wichtig und kommt auf WoMo-Reisen manchmal zu kurz.

Kermorvan Leuchtturm


Saint Mathieu Leuchtturm mit Kloster



Leuchtturm Minuo wird gerade renoviert




Hier waren wir baden



Was ist das denn für eine Blüte ???

Austernschalen







Sonntag, 4. Oktober 2026

4.10.26 - Sonnenuntergang und Sterne

Wir bleiben noch einen Tag auf unserem Campingplatz zwischen Penfoul und Argenton in der nordwestlichen Bretagne. Das Wetter an Vormittag war total nebelig mit extremer Luftfeuchtigkeit. Aber gegen 13 Uhr klart es auf und wir sitzen bei einer leckeren Pizza auf der Restaurant-Terrasse.

Danach dann eine kleine Fahrradtour entlang der Küste mit immer wieder schönen Ausblicken. So kann man das Leben genießen. 

Aber das Highlight war der gestrige Sonnenuntergang und der Sternenhimmel in der Nacht. Da der Mond erst um 00.30 Uhr aufgehen sollte, war es zwischen 23 und 24 Uhr total finster. Die Lichtverschmutzung ist hier eher gering, der Leuchtturm mit seinem Lichtern eher dekorativ. So viele Sterne haben wir schon lange nicht mehr gesehen … einfach toll!!!

Bei einer kleinen Wanderung an der Küste vor unserem Campingplatz haben wir heute schon mal nach geeigneten Spots geschaut, falls es heute Nacht wieder so ideal für die Milchstraßen Fotografie ist. Werdet ihr dann Morgen im Blog sehen. 😎



















Samstag, 3. Oktober 2026

3.10.26 - weiter nach Westen geht nicht … am Ende der Welt ist es ganz nett

Weiter nach Westen können wir nicht mehr fahren, Henry kann nicht schwimmen. Unser Campingplatz liegt genial mit Blick aufs Wasser. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang an ein paar Buchten entlang und plaudern dann etwas mit Walter und Inge, nette Mit-Camper, die wir nun schon zum dritten Mal treffen.

Davor waren wir heute aber auch schon fleißig. Morgens erst zu einem kleinen Leuchtturm und dann nach Meneham, ein historisches Fischer-, Bauern- und Tangsammlerdorf. Highlight war das Haus zwischen den Felsen. 
















Freitag, 2. Oktober 2026

1.+2.10.26 - Saint Thegonnec, Guimiliau, Lampaul-Guimiliau und Porz Meur

Im Inland der Bretagne erwartet uns etwas Kultur und alte Steine. Diese Region ist ab dem 16. JH durch den Tuchhandel sehr vermögend geworden und die Resultate sieht man auch heute noch. Auch sehr kleine Ortschaften haben beeindruckende Kirchen mit umfriedeten Kirchhöfen, Porte Triomphale (schmuckvolles Triumphtor) und Calvairi (steinerne Kreuze mit Figuren). Es war wie ein Wettbewerb den größten und schönsten Pfarrbezirk zu haben.

In Saint Thegonnec schauen wir uns die Kirche/ Pfarrbezirk intensiv an und machen dann noch eine kleine Wanderung in einem nahen Waldgebiet. Abends sitzen wir mit Mit-Camper Hartmut in einer kleinen Bar und probieren das regionale Bier.

Auch der Pfarrbezirk von Lampaul-Guimiliau hat uns gefallen. Alles sehr prachtvoll und gepflegt. Die diversen Altare waren farbig mit viel Gold.

Dann fahren wir wieder an die Küste nach Pors Meur und machen eine Radtour. Die Auswahl für eine Mittagessen war nicht sehr groß, aber der Burger war sehr lecker. Bei der Radtour haben wir auch ein Feld mit Artischocken gesehen (Foto).  

Unser Stellplatz ist direkt am Meer und der Sonnenuntergang war sehr fotogen.






Paulus wäscht sich die Hände in Unschuld, aber die Wasserschale ist schief und läuft leer.






Triumphtor von Lampaul-Guemiliau mit Blick auf die Kirche