Donnerstag, 29. Oktober 2026

29.10.26 - Vézelay - die 9. Woche beginnt und wir setzen zur Heimfahrt an

Die Loire biegt jetzt nach Süden ab und die Richtung wollen wir nicht fahren. Also machen wir uns auf den Heimweg und fahren Richtung Nord-Ost. Immerhin haben wir 8 mega-tolle Wochen hinter uns und ganz viele Erinnerungen und Fotos im Gepäck.

Nach gut 2 Stunden Fahrt erreichen wir den kleinen Ort Vézelay. Auf einem Hügel - immerhin 302 Meter über NN - liegt die Kathedrale mit „maurischen Elementen“. Bei diesem Anblick entsteht fast schon eine Vorfreude auf unsere nächste Reise im Februar 27 nach Marokko.

Sonst nutzen wir den Tag um zu entspannen und uns zu pflegen. Wir müssen auch noch die vielen Eindrücke des gestrigen Tages verarbeiten. Chambord war schon ein „Knaller“.












Mittwoch, 28. Oktober 2026

27.+28.10.26 - Chambord - das absolute Highlight

Das Schloss Chambord ist der Abschluss unserer Schlösser-Tour und das absolute Highlight. Bauherr Franz I ist leidenschaftlicher Architekt und wird von keinem Geringeren als Leonardo da Vinci beraten. Da Vinci zeichnet ihm die Treppe im Zentrum des Schlosses als „Doppelte Schraube“, so dass zwei ineinander verschlungene Schnecken nach oben führen. Aber man begegnet sich nicht, wenn einer hoch und der andere runter geht.

Da Vinci kann den Bau des Schlosses leider nicht selbst begleiten da er schon 1519 verstirbt. Über Jahrzehnte und Jahrhunderte wird das Schloss erbaut und erweitert, aber immer auf Basis der ursprünglichen Baupläne. Das Ergebnis ist einfach perfekt.

Wir verbringen 24 Stunden am und im Schloss. Die Bilder füge ich in der Reihenfolge eines normales Tages ein. Dämmerung, Sonnenaufgang, Innenansichten, Außenansichten … bis hin zu Nachtaufnahmen.





Doppelte Schraube als Treppe















Irgendwann verlassen wir Chambord und fahren in Richtung Bourges. Hier streifen wir durch den Ort und essen bei BCHEF einen Burger.

Kathedrale von Bourges














Dienstag, 27. Oktober 2026

26.10.26 - Chenonceaux und Blois

Heute stand ein Highlight auf dem Programm. Das Schloss von Chenonceaux geht wie eine Brücke über den Nebenfluss Le Cher, der in die Loire mündet. Neben der besonderen Lage dieser Immobilie sind auch die wechselnden Besitzverhältnisse eine Erwähnung wert. Immer wieder wurde es vererbt oder verkauft, dazu immer wieder erweitert oder restauriert. In den Anfängen im 15. Jahrhundert war es ein kleines Schloss an einem Nebenfluss, dann wollte die Besitzerin - über die Zeit waren es immer wieder Frauen, denen das Schloss gehörte - eine Brücke auf die andere Flussseite als Erweiterung, um dort besser jagen zu können. Die nächste Besitzerin baute dann eine Galerie auf die Brücke, die mit der nächsten Besitzerin noch mal erweitert wurde. Im 1. Weltkrieg war es auch mal als Lazarett genutzt worden.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Schloss zu einem Schmuckstück, das heute ein echtes Touristen Magnet ist. Aber ich lasse mal die Fotos sprechen.

Unseren Übernachtungsplatz bezogen wir dann in Blois. Es begann schon die Dämmerung, aber wir machten einen Rundgang durch die Stadt. 



Die Küche ist in 2 der Brückenpfeilern untergebracht



Auf dem Rundgang durch das Schloss waren immer wieder tolle Blumen Arrangements, die alle aus dem eigenen Garten bestückt werden.


Die Apotheke

Das Lazarett in der Gallary wurde nur nachgestellt. 

Aus allen Richtungen schön


Allee als Zugang für die Besucher.

Blois




Treppe wird jedes Jahr mit neuen Motiven bemalt

Abtei-Kirche