Mittwoch, 28. Oktober 2026

27.+28.10.26 - Chambord - das absolute Highlight

Das Schloss Chambord ist der Abschluss unserer Schlösser-Tour und das absolute Highlight. Bauherr Franz I ist leidenschaftlicher Architekt und wird von keinem Geringeren als Leonardo da Vinci beraten. Da Vinci zeichnet ihm die Treppe im Zentrum des Schlosses als „Doppelte Schraube“, so dass zwei ineinander verschlungene Schnecken nach oben führen. Aber man begegnet sich nicht, wenn einer hoch und der andere runter geht.

Da Vinci kann den Bau des Schlosses leider nicht selbst begleiten da er schon 1519 verstirbt. Über Jahrzehnte und Jahrhunderte wird das Schloss erbaut und erweitert, aber immer auf Basis der ursprünglichen Baupläne. Das Ergebnis ist einfach perfekt.

Wir verbringen 24 Stunden am und im Schloss. Die Bilder füge ich in der Reihenfolge eines normales Tages ein. Dämmerung, Sonnenaufgang, Innenansichten, Außenansichten … bis hin zu Nachtaufnahmen.





Doppelte Schraube als Treppe















Irgendwann verlassen wir Chambord und fahren in Richtung Bourges. Hier streifen wir durch den Ort und essen bei BCHEF einen Burger.

Kathedrale von Bourges














Dienstag, 27. Oktober 2026

26.10.26 - Chenonceaux und Blois

Heute stand ein Highlight auf dem Programm. Das Schloss von Chenonceaux geht wie eine Brücke über den Nebenfluss Le Cher, der in die Loire mündet. Neben der besonderen Lage dieser Immobilie sind auch die wechselnden Besitzverhältnisse eine Erwähnung wert. Immer wieder wurde es vererbt oder verkauft, dazu immer wieder erweitert oder restauriert. In den Anfängen im 15. Jahrhundert war es ein kleines Schloss an einem Nebenfluss, dann wollte die Besitzerin - über die Zeit waren es immer wieder Frauen, denen das Schloss gehörte - eine Brücke auf die andere Flussseite als Erweiterung, um dort besser jagen zu können. Die nächste Besitzerin baute dann eine Galerie auf die Brücke, die mit der nächsten Besitzerin noch mal erweitert wurde. Im 1. Weltkrieg war es auch mal als Lazarett genutzt worden.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Schloss zu einem Schmuckstück, das heute ein echtes Touristen Magnet ist. Aber ich lasse mal die Fotos sprechen.

Unseren Übernachtungsplatz bezogen wir dann in Blois. Es begann schon die Dämmerung, aber wir machten einen Rundgang durch die Stadt. 



Die Küche ist in 2 der Brückenpfeilern untergebracht



Auf dem Rundgang durch das Schloss waren immer wieder tolle Blumen Arrangements, die alle aus dem eigenen Garten bestückt werden.


Die Apotheke

Das Lazarett in der Gallary wurde nur nachgestellt. 

Aus allen Richtungen schön


Allee als Zugang für die Besucher.

Blois




Treppe wird jedes Jahr mit neuen Motiven bemalt

Abtei-Kirche 







 

Sonntag, 25. Oktober 2026

24.+25.10.26 - Saumur, Chinon, Ussé und Villandry - Schlösser und Wein

Nun sind wir schon über 7 Wochen unterwegs und haben gerade mal 3.000 km gefahren - das ist Negativ-Rekord, aber genau so wollten wir es ja - langsam reisen! Der Dieselverbrauch ist in Frankreich etwas höher als normal, die vielen Kreisel und Speed-Bumps zwingen uns immer wieder abzubremsen und dann wieder zu beschleunigen. Nur sehr selten schaffe ich es, den Durchschnittsverbrauch unter 10 L/100km zu drücken - eigentlich nur bei ausreichend Rückenwind. Es gibt eben viel, viel zu viele dieser „blöden“ Speed-Bumps oder Kreisel.

Wir folgen jetzt der Loire Richtung Osten und auf der Strecke liegen sehr viele Schlösser. Einige sind sehr berühmt und müssen unbedingt angeschaut werden, andere sind eher unbedeutend, aber auch schön. Hinter Nantes gab es einen abrupten Wechsel in der Landwirtschaft, jetzt dominiert der Wein die Felder. Die Trauben sind schon gelesen, aber die Blätter noch dran. Ein schöner Anblick.

Gestern haben wir Saumur erkundet und das Schloss von außen aus allen Richtungen angeschaut.




Unser Weg führte dann weiter nach Chinon, aber der Nachmittag was so verregnet, dass wir die Stadt und die Burg erst heute Morgen angeschaut haben. Bei der Nahe gelegenen Boulongerie konnten wir nicht nur leckeres, frisches Brot kaufen, sondern auch beim Backen zuschauen.









Nächste Station war dann das „Märchen-Schloss“ in Ussé. Viele kleine und große Türmchen lassen das ganze Ensemble verspielt aussehen. Mit Blick auf dieses Anwesen haben wir uns auch einen leckeren Lunch gegönnt.



Letzte heutige Station dann der Garten vom Schloss Villandry. 10 Vollzeit-Gärtner werden hier beschäftigt und obwohl die Jahreszeit sicherlich nicht ideal für eine Gartenbesichtigung ist, war es sehr schön.