Wir sind definitiv auf der Heimreise. Die täglichen Fahrzeiten werden länger und wir fahren weiter nach Nordost.
Am Beginn der Reise hatten wir 3 Wochen beständigen Südwest-Wind, also Gegenwind für die ganze Fahrt in die Bretagne. Nun, auf dem Heimweg Richtung Nordost hat der Wind leider gedreht und wir haben beständigen Wind aus Nordost. Da Henry nicht gerade die Form eines aerodynamischen Sportwagens hat, ist der Luftwiderstand entsprechend höher … das merkt man auch beim Tanken. Henry hat richtig DURST.
In Chaumont haben wir uns das große Viadukt (für eine Bahntrasse) angeschaut und einen ganz tollen Laden gefunden, den wir erst für ein „all-you-can-eat-Restaurant“ hielten. Es war aber freie Auswahl und Abrechnung nach Gewicht angesagt. Es war mega lecker und hatte einen Asiatischen Einschlag.
Abends haben wir dann in Verdun gestanden und übernachtet. Erst heute morgen haben wir die Räder rausgeholt und die Gegend erkundet. Wie am Anfang der Reise, als wir die Schlachtfelder bei Arras besucht hatten, ist Verdun auch ein historischer Schauplatz im 1 Weltkrieg. Zermürbender Stellungskrieg hat auf beiden Seiten sehr viele Tote gefordert. 300.000 Gefallene Soldaten werden mit eindrucksvollen Friedhöfen und Denkmälern geehrt.
In Verdun haben wir dann ein ähnliches Konzept-Restaurant wie gestern gefunden und es auch ausprobiert. Ebenfalls sehr lecker.
Auf dem weiteren Weg haben wir bewusst Luxembourg mit eingeplant, weil der Diesel hier immer etwas billiger ist als bei den Nachbarn. Heute war der Preis für Diesel bei € 2,108 … also Volltanken.
Die Tankstelle bietet auch einen kostenfreien Stellplatz an, wenn man mindestens für € 50 getankt hat. Wir könnten also ein paar Nächte bleiben ;-)
Bilder heute leider in der falschen Reihenfolge




































































