Heute stand ein Highlight auf dem Programm. Das Schloss von Chenonceaux geht wie eine Brücke über den Nebenfluss Le Cher, der in die Loire mündet. Neben der besonderen Lage dieser Immobilie sind auch die wechselnden Besitzverhältnisse eine Erwähnung wert. Immer wieder wurde es vererbt oder verkauft, dazu immer wieder erweitert oder restauriert. In den Anfängen im 15. Jahrhundert war es ein kleines Schloss an einem Nebenfluss, dann wollte die Besitzerin - über die Zeit waren es immer wieder Frauen, denen das Schloss gehörte - eine Brücke auf die andere Flussseite als Erweiterung, um dort besser jagen zu können. Die nächste Besitzerin baute dann eine Galerie auf die Brücke, die mit der nächsten Besitzerin noch mal erweitert wurde. Im 1. Weltkrieg war es auch mal als Lazarett genutzt worden.
Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Schloss zu einem Schmuckstück, das heute ein echtes Touristen Magnet ist. Aber ich lasse mal die Fotos sprechen.
Unseren Übernachtungsplatz bezogen wir dann in Blois. Es begann schon die Dämmerung, aber wir machten einen Rundgang durch die Stadt.






















































