Dienstag, 17. Februar 2026

17.02.2026 - Phrae 2. Tag - Mode - Batik - Tempel - Gute Wünsche für die ganze Familie

Der Tag beginnt mit einem sehr schönen Sonnenaufgang, den wir direkt aus unserem Fenster beobachten können. 

Unsere erste Station ist bei einem hiesigen Modedesigner. Wir sehen wie die Stoffe nach den Entwürfen des Designers bemalt, bestickt, zugeschnitten und zusammen genäht werden. Es ist beeindruckend, dass meterlange Stoffbahnen mit dem immer gleichen Muster per Hand aufwendig bemalt werden. 

Danach kommt noch eine Werkstatt für Batik. Die Produktion ist einfach und trotzdem durchdacht. Weiße Stoffe werden mit flüssigem Wachs bestempelt. Die Indigo-Farbe wird später diese Wachsflächen nicht einfärben, sondern nur den weißen, unbehandelten Stoff. Dann wird der Wachs rausgewaschen … und fertig ist das Batik-Tuch. Nicole hat hier auch einen sehr schönen Schal gefunden.

In einem Tempel im Myanmar-Style werden auch lange Stoffbahnen gewoben. Jedes Jahr bekommt die Stupa eine neue „Bauchbinde“ und zum nächsten Vollmond ist der Wechsel fällig. Nun hat man die Möglichkeit (gegen eine kleine Spende für den Tempel und die Mönche) Wünsche auf dem Stoff zu schreiben, die dann um die Stupa geschlungen im Wind flattert und die Wünsche in die Welt trägt … auf das sie in Erfüllung gehen. Wir haben auch für die ganze Familie hier Wünsche niedergelegt … kann ja nicht schaden und evtl. hilft es sogar.

Wir haben natürlich noch ein paar Tempel besucht … noch wird es nicht langweilig.



































16.02.2026 oder auch 16.02.2569 BE - Früh-Markt - Wasserfall mit Drohne - Grand Canyon Thailands - Nettes Hotel

Die Zeitrechnung beginnt hier nicht mit Christus, sondern bei Buddha, der bereits 543 Jahre früher auf Erden war. Tage und Monate wurden aber übernommen, da es so einfacher ist. Trotzdem feiern die Buddhisten in Thailand im April das Neujahrsfest. Die Chinesen wiederum feiern jetzt gerade Neujahr (18.02.). Das Jahr der Schlange geht zu Ende, das Jahr des (Feuer)-Pferdes kommt. Vor 60 Jahren (beim letzen Jahr des Feuerpferdes) wurden viele weibliche Neugeborene umgebracht, da China die „Ein-Kind-Politik“ hatte und nur ein Sohn die Rente der Eltern sichern konnte. Außerdem gelten Feuerpferde als „unverheiratbar“. Ich habe mit so ein Exemplar geangelt und trete den Gegenbeweis an.

Heute geht es früh los. Wir gehen auf den Markt der Einheimischen in Nan und sind um 6 Uhr da. Hier ist ein wildes Treiben, da sich alle für den Tag eindecken. Außerdem kommen die Mönche zum Markt, um Gaben in Form von Nahrung, Dinge des täglichen Lebens und auch Geld zu erhalten. Es ist besonders mit anzusehen, dass die Mönche dann gleich dem Gebenden mit Gebeten und Gesang Glück, Freude und Gesundheit verheißen wollen.

Am Wasserfall haben wir zum ersten Mal die Drohne fliegen lassen. Es ist hier gar nicht so einfach, es richtig zu machen. Bei zwei Organisationen habe ich mich bereits im Vorfeld angemeldet und registriert, einen Führerschein gemacht und alle meine Dokumente eingereicht. Dann muss man 3 Tage vorher jeden Flug anmelden, beschränkt auf einen Flugradius von 130 Metern.

Hier hatte ich den Flug jetzt angemeldet und bin auch am richtigen Ort zur richtigen Zeit angekommen, um zu fliegen.

Im nahegelegenen Nationalpark standen „Drohne verboten, Erlaubnis nur auf Anfrage“. Da haben wir über unseren Guide Tanja eine Anfrage machen lassen … und durften sogar tatsächlich fliegen. 

Immer wieder steht auch ein Herrenhaus /Leader-House (Haus von Mitgliedern der königlichen Familie oder auch einer Person hoch in der Politik). Unsere Begeisterung hält sich meistens in Grenzen, da diese Häuser oft sehr „westlich“ gestaltet sind.

Unser Ziel heute ist Phrae, wo wir 3 Nächte in einem Homestay-Hotel haben. Neben einem schönen Sonnenuntergang hatten wir auch ein leckeres Abendessen mit Ente in Orangensoße und Hähnchen in Tamarindsoße. 

Gerade wurde mir mitgeteilt, dass die vielen Videos, die ich seit Tagen im Blog verwende, gar nicht abspielbar sind. Ich habe noch keine Lösung für das Problem gefunden, werde aber erst einmal auf Videos verzichten … obwohl sehr schöne dabei sind.





























Sonntag, 15. Februar 2026

15,02.2026 - Wat Nong Bua mit kleinem Museum - Tempel - Kunst - ein neues Shirt

Wir haben in einem japanischen Hotel übernachtet, das Frühstück war dann auch sehr japanisch: Suppe mit Reis, Ei und Frikadelle, dazu grüner Tee und Obst. Na ja, wir hatten vorgesorgt und uns am Vorabend ein Brot gekauft, das wir dann schon auf dem Zimmer mit Nutella gegessen hatten ;-).

Unser erstes Ziel war der Wat Nong Bua, der ein kleines Museum angeschlossen hatte. Es wurde uns ausführlich gezeigt wie Baumwolle entkernt, gesponnen, gewebt und zum fertigen Dress verarbeitet wird. Eine Musikgruppe hat auch noch für uns gespielt.

Heute standen noch weitere Tempel auf dem Programm, die alle ihren Reiz hatten. Alle Namen werde ich jetzt nicht nennen. Außerdem besuchen wir das Nan Riverside Arts Space, eine Kunstausstellung hiesiger Künstler. Einige Bilder waren wirklich gut.

Ein lokaler Markt am Straßenrand hatte schon besondere Sachen im Angebot. Besonders waren die Ratten im Doppelpack im Plastikbeutel.

In Nan besuchen wir einen Tempel mit einer ganz berühmten Wandmalerei. Das vertraute Pärchen beim Flüstern. Viele Tempelbesucher stellen die Szene nach … wir natürlich auch. In einem separaten Gebäude wird die Hölle dargestellt … durchaus sehenswert.

In Nan beziehen wir auch unser neues Hotel und machen noch einen Gang über den Nightmarket, wo ich wieder ein Shirt kaufe. Außerdem gibt es hier einen Stand mit Natas, die wir uns natürlich gönnen.

Nachdem wir mittags schon gut, warm gegessen hatten, teilen wir und am Abend eine Portion, aber jeder bekommt seine große Flasche Chang-Bier.