Sonntag, 4. Oktober 2026

4.10.26 - Sonnenuntergang und Sterne

Wir bleiben noch einen Tag auf unserem Campingplatz zwischen Penfoul und Argenton in der nordwestlichen Bretagne. Das Wetter an Vormittag war total nebelig mit extremer Luftfeuchtigkeit. Aber gegen 13 Uhr klart es auf und wir sitzen bei einer leckeren Pizza auf der Restaurant-Terrasse.

Danach dann eine kleine Fahrradtour entlang der Küste mit immer wieder schönen Ausblicken. So kann man das Leben genießen. 

Aber das Highlight war der gestrige Sonnenuntergang und der Sternenhimmel in der Nacht. Da der Mond erst um 00.30 Uhr aufgehen sollte, war es zwischen 23 und 24 Uhr total finster. Die Lichtverschmutzung ist hier eher gering, der Leuchtturm mit seinem Lichtern eher dekorativ. So viele Sterne haben wir schon lange nicht mehr gesehen … einfach toll!!!

Bei einer kleinen Wanderung an der Küste vor unserem Campingplatz haben wir heute schon mal nach geeigneten Spots geschaut, falls es heute Nacht wieder so ideal für die Milchstraßen Fotografie ist. Werdet ihr dann Morgen im Blog sehen. 😎



















Samstag, 3. Oktober 2026

3.10.26 - weiter nach Westen geht nicht … am Ende der Welt ist es ganz nett

Weiter nach Westen können wir nicht mehr fahren, Henry kann nicht schwimmen. Unser Campingplatz liegt genial mit Blick aufs Wasser. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang an ein paar Buchten entlang und plaudern dann etwas mit Walter und Inge, nette Mit-Camper, die wir nun schon zum dritten Mal treffen.

Davor waren wir heute aber auch schon fleißig. Morgens erst zu einem kleinen Leuchtturm und dann nach Meneham, ein historisches Fischer-, Bauern- und Tangsammlerdorf. Highlight war das Haus zwischen den Felsen. 
















Freitag, 2. Oktober 2026

1.+2.10.26 - Saint Thegonnec, Guimiliau, Lampaul-Guimiliau und Porz Meur

Im Inland der Bretagne erwartet uns etwas Kultur und alte Steine. Diese Region ist ab dem 16. JH durch den Tuchhandel sehr vermögend geworden und die Resultate sieht man auch heute noch. Auch sehr kleine Ortschaften haben beeindruckende Kirchen mit umfriedeten Kirchhöfen, Porte Triomphale (schmuckvolles Triumphtor) und Calvairi (steinerne Kreuze mit Figuren). Es war wie ein Wettbewerb den größten und schönsten Pfarrbezirk zu haben.

In Saint Thegonnec schauen wir uns die Kirche/ Pfarrbezirk intensiv an und machen dann noch eine kleine Wanderung in einem nahen Waldgebiet. Abends sitzen wir mit Mit-Camper Hartmut in einer kleinen Bar und probieren das regionale Bier.

Auch der Pfarrbezirk von Lampaul-Guimiliau hat uns gefallen. Alles sehr prachtvoll und gepflegt. Die diversen Altare waren farbig mit viel Gold.

Dann fahren wir wieder an die Küste nach Pors Meur und machen eine Radtour. Die Auswahl für eine Mittagessen war nicht sehr groß, aber der Burger war sehr lecker. Bei der Radtour haben wir auch ein Feld mit Artischocken gesehen (Foto).  

Unser Stellplatz ist direkt am Meer und der Sonnenuntergang war sehr fotogen.






Paulus wäscht sich die Hände in Unschuld, aber die Wasserschale ist schief und läuft leer.






Triumphtor von Lampaul-Guemiliau mit Blick auf die Kirche