Dienstag, 16. Juni 2026

16.6.2026 - Grömitz - Beachvolleyball Camp

Kaum waren wir wieder zu Hause … und schon fahren wir wieder los …. Super !!!

Für die nächsten Tage steht das Beachvolleyball-Camp in Grömitz an der Ostsee an. Wir fahren immer etwas früher los, da der WoMo-Stellplatz am Lenster-Strand nahe Grömitz immer sehr begehrt ist, man aber nicht reservieren kann, Die Wahrscheinlichkeit auf einem Dienstag Vormittag einen Platz zu bekommen ist nun mal höher, als an einem Freitrag.

Wir ergattern einen der Stellplätze ohne lange warten zu müssen und schwingen uns dann auf die Räder. Wir radeln entlang der Ostseeküste Richtung Süden bis Haffkrug. Das Wetter ist optimal und lecker Kuchen mit einer heißen Schokolade fällt auch noch ab. Es könnte uns schlechter gehen.

Nach 55 km sind wir wieder in Grömitz am Yachthafen und schauen schon mal die Plätze fürs Beachvolleyball an. Die Netze sind noch etwas (sehr) mäßig aufgehängt, aber das werden wir morgen ändern. Netze in guter Höhe und vernünftig zu spannen ist meine Aufgabe.

Wir lassen den Tag mit einem Essen bei Gosch ausklingen. Ein schöner erster Tag.




Donnerstag, 11. Juni 2026

11.6.2026 - Packeis bei 82 Grad Nord - Hinterlassenschaften auf den Eisschollen

Wir haben wirklich sehr gut aufgepasst, haben aber leider keine Eisbären sichten können. Natürlich sind wir nicht traurig, da wir ja schon in den Vortagen sehr viel Glück hatten und schon 6 Eisbären gesichtet hatten. Manche Eisbären sind sehr, sehr weit entfernt, dass man sie kaum erkennen kann. Deshalb werden sie auch nicht Eisbären genannt, sondern Pixel-Bären, weil sie auf den Kameras nur als einzelne Pixel verarbeitet werden.

Dafür haben wir mehrere Hinterlassenschaften von Eisbären auf Eisschollen gesehen. Ich meine damit nicht die Ausscheidungen, sondern die Reste der Beute. Die Bilder zeigen das Skelett eines Walrosses und auf einer weit entfernten Eisscholle das Fell eines Walrosses.

Dann kam auch noch ein Blauwal vorbei geschwommen, der Sprühnebel beim Blasen und die Heckflosse beim Abtauchen waren gut zu sehen.

Zwischendurch haben wir den vielen Vorträge der Experten an Bord lauschen können. Diese Vorträge waren in den ersten Tagen ausgefallen, da das Wetter zu gut war, und stattdessen die Ausflüge mit den Zodiacs zeitlich verdoppelt wurden. 

Auf dem Helikopter-Landeplatz gab es ein BBQ mit Freigetränken und ordentlich Fleisch.

Spitzbergen, Svalbard, Grumant sind 3 Namen für diese Inselgruppe hoch im Norden, die wir jetzt den 7. Tag besuchen durften. Bis zu 82 Grad nördlicher Breite waren wir hoch. Ein Schaubild unserer Reise kommt als Foto in den Blog.

Morgen kehren wir nach Longyearbyen zurück und werden den Rückflug antreten … über Tromso, Kopenhagen nach Hamburg. Die Stimmung in unserer Kleingruppe (Nicole, Birgit, Carsten und ich) war immer gut und auch die anderen Gäste waren nett. Interessant waren die vielen verschiedenen technischen Ausstattungen der Teilnehmer. Alle Arten von Ferngläsern, Spektiven oder Kameras waren vertreten.





















Mittwoch, 10. Juni 2026

9.+10.6.2026 - Gletscher, Eisbär und Texas-Bar - Walrösser - Pack-Eis

24/7 ist bei uns zu Hause eine Bezeichnung für Öffnungszeiten, also immer geöffnet. Hier gilt diese Woche 24/7 für den Sonnenschein. Es ist immer hell und sonnig. Die Neigung der Sonne ist auch fast immer gleich (ein Winkel um die 30 Grad). Wir genießen es sehr, weil die Temperaturen so viel angenehmer sind … und so viel Licht wirkt sich auch auf die Fotos aus.

Wir starten den Tag mit einer Zodiac-Fahrt zu mehreren Gletscher-Zungen … früher war es nur ein Gletscher, aber auch hier wird es wärmer und die Gletscher ziehen sich zurück. Jetzt sind die diversen Zuflüsse zu den (früheren) großen Gletschern zu eigenen (kleineren) Gletschern geworden.

Die Zodiac-Fahrt hat wieder viel zu bieten: Seevögel, Bartrobben, Beluga-Wale (Foto 8), Eisberge, Gletscher und wieder einen Eisbären. Es ist der 6. Eisbär auf dieser Reise und das Besondere ist, dass er auf einer Eisscholle steht oder schläft. Da wir wieder 500 Meter Abstand halten müssen, sind die Bilder nicht so scharf, wie ich es gern hätte … aber das ist klagen auf hohem Niveau.

Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung an der Texas-Bar, einer kleinen Schutzhütte, die man inzwischen sogar mieten kann. Die Wanderung wird mit einem Foto-Workshop verbunden und wir werden an viele Dinge beim Fotografieren „erinnert“ oder wir lernen neue Sichtweisen kennen. Die Teilnehmer sind aber großteils sehr gut im Thema und haben auch „professionelles“ Equipment dabei. Am Ende läuft uns noch eine Polarfuchs-Mutter mit ihrem Jungen über den Weg.

Damit einmal deutlich wird, wie schwer und stressig es hier ist, zeige ich auch die Fotos von den Walrossen, die wir aber erst um 22.15 Uhr passiert haben. Wir haben kaum Zeit das Essen zu genießen … immer gibt es etwas zu sehen oder zu fotografieren.

Heute (10.6.) fahren wir ins Packeis höher im Norden. Wir sind auf der Suche nach Eisbären, die an der Packeisgrenze Robben jagen. Da müssen wir dann nicht die 500 Meter Abstand halten, aber das Wohl der Tieres respektieren. Es ist natürlich eine Suche der Nadel im Heuhaufen. 

Das Wetter ist leider auf ein „normales“ Niveau gefallen. Wir haben Null Grad, etwas Wind, leichten Regen und keine Sonne. Die Suche nach den Eisbären wir dadurch nicht leichter … aber alle sind bemüht.

Es ziehen Unmengen von Eisschollen an uns vorbei, es gleicht einer Eiswüste, aber immer noch keine Eisbären.