Freitag, 16. Oktober 2026

14.+15.10.26 - Concarneau mit Wanderung - Plage de Kerlaëren mit Radtour nach Pont-Aven

Wir nutzen die gute Lage unseres Stellplatzes für weitere Sternen Fotos. Die Lichtverschmutzung ist sehr gering, wenn man auf das Meer oder entlang der Küste (mit dem Rücken nach Concarneau gerichtet) fotografiert. Auch der Mond ist uns weiterhin sehr gewogen. Erst war der Mondaufgang weit nach Mitternacht, jetzt haben wir Neumond … ideale Voraussetzungen.

Am Mittwoch starten wir eine Wanderung von unserem Stellplatz. Immer entlang der tollen Küste mit immer wieder tollen Aussichten. In der Summe werden es dann doch 12 km … war aber sehr schön.

Dann verlegen wir unser WoMo auf einen anderen Stellplatz, nur 8 km entfernt, denn auf dem Stellplatz in Concarneau wurden spontan Bauarbeiten angesetzt und der Platz gesperrt.

Walter und Inge verlegen auch das WoMo an den Plage de Kerlaëren und wir sitzen Abends wieder nett zusammen. Heute dann eine gemeinsame Radtour nach Pont-Aven. Auch sehr nett. Die Tour hatte einen sehr „abenteuerlichen“ Teil, da wir ca. 2 km über einen Wanderweg fahren mussten. Umgefallene Bäume, große Felsen und steile Treppen müssen mit den Rädern gemeistert werden. Dann wurden wir aber in Pont-Aven in einem kleinen Restaurant mit Muscheln in Chorizo-Soße verwöhnt. Super lecker.

Nach 48 km auf dem Rad sind wir durchgeschwitzt und gehen erst mal im Atlantik baden. Das Wasser war schon recht kühl, aber wir sind ja hart ;-)


Mit der Drohne von Walter gemacht







Mit Blick auf Concarneau


Walter … und ein Stein

Immer wieder der Wanderweg Zöllnerpfad GR34

Für Boote ein gefährliches Terrain



Immer mal wieder Schiffsleichen

Alte Gezeiten-Mühle




Wilde Küste

Flache Insel ist bei Ebbe auch zu Fuß erreichbar

Idyllischer Ort auf der Tour

Der Ofen hat uns sofort an „Hänsel und Gretel“ erinnert



Wieder eine Gezeiten-Mühle

Lecker Muscheln



Der Fluss Aven im Ort Pont-Aven











Dienstag, 13. Oktober 2026

13.10.26 - Concarneau - Fahrtrichtung gen Osten - 6. Woche

Wir sind mitten in der 6. Woche unserer Reise und bewegen uns nicht mehr nach Westen, sondern eher wieder Richtung Osten. Das fühlt sich irgendwie schon ein bisschen nach Rückfahrt an, aber wir haben noch einiges vor uns. Die Reise steht unter dem Motto „Bretagne und Loiretal“. Mit Blick auf die Landkarte haben wir die Bretagne noch bei Weitem nicht abgeschlossen und das Loiretal liegt noch komplett vor uns. 

Was aber bemerkbar ist, das Wetter wird herbstlicher. Die letzte Nacht und der Vormittag waren sehr regnerisch, aber der Nachmittag mit 21 Grad und Sonne einfach toll. In der Nacht sollen die Temperaturen auf 8 Grad fallen … egal, wir haben eine Heizung. Insgesamt empfinden wir das Wetter „besser, als unsere Erwartungen“. 

Heute Vormittag waren wir etwas Shoppen. Ein paar Textilien waren dabei, aber auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Wir haben uns mal Jakobsmuscheln gegönnt und am Abend in der Pfanne gebraten. Dazu Baguette, Oliven und Tzatziki … war sehr lecker. 

Am Nachmittag haben wir den Ort Concarneau, den eine voll intakte Festungsmauer umgibt, besucht. Von unserem Stellplatz mussten wir eine kleine Fähre benutzen, um auf die andere Seite mit der Festung zu kommen. 

Lecker Jakobsmuscheln mit Knoblauch

Unsere Fähre

Concarneau




… und wieder einen Touch-Down






Montag, 12. Oktober 2026

11.+12.10.26 - Südwestliche Bretagne - Surfer und Fischereiflotte

Die letzten beiden Tage waren recht ruhig für uns und von Nieselregen dominiert, aber wir haben es trotzdem genossen. 

Erst haben wir an der westlichen Spitze, beim Pointe du Raz, noch einen schönen Spaziergang gemacht und das noch trockene Wetter genutzt. Der nächste Übernachtungsplatz lag gar nicht weit entfernt, direkt am Strand, an dem auch ein paar Surfer / Wellenreiter ihre Fähigkeiten gezeigt haben. Strandspaziergang und Fotos von Surfern waren unsere Tagesordnungspunkte.

Heute Morgen dann zum Phare de Eckmühl, ein Leuchtturm der eine besonders schöne Wendeltreppe im Innern haben soll, aber leider vorübergehend geschlossen. Das Nieselwetter ist aber auf den Fotos zu erkennen.

Im Örtchen Guilvinec kommen zwischen 16 und 17 Uhr die Fischer wieder in den Hafen und ihr Fang wird in der Markthalle versteigert. Wir hatten also vorher noch Zeit ein wenig zu essen. 

Es war ein Schauspiel beim Entladen der Waren (noch zappelnde oder auch schon ausgenommene Fische und Meerestiere) zuzuschauen. Die Ware ging dann direkt in die Läden und Supermärkte der Region.





Leuchtturm Eckmühl ganz rechts

Lecker


Angler in perfekter Kleidung


Alle Schiffe wurden unterschiedlich entladen






Kunst an der Hauswand

Sehr frisch im Supermarkt