Sonntag, 20. September 2026

19.+20.9.26 - Bayeux, Saint Lô und Coutances - dann im Meer baden

Bayeux ist für seinen riesigen Wandteppich bekannt, der ist aber gerade nicht in der Stadt, sondern wurde für 1 Jahr nach London verliehen. Aber die Kathedrale von Bayeux ist auch ein echter Hingucker. 

Da wir an einem Samstag in Bayeux sind, können wir auch den bekannten Wochenmarkt besuchen. An einem Stand gab es Paella in gewaltige Pfannen, aber um 10.30 Uhr war es uns noch zu früh fürs Mittagessen. Als wir um kurz vor 12 dann eine Portion kaufen wollten, war schon alles weg und die Pfannen wurden schon gereinigt. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auch die anderen Stände mit frisch zubereiteten Speisen sind schon ausverkauft. So landen wir letztendlich in einer Pizzeria, die aber sehr, sehr lecker war. Wir haben diesen kleinen Ort schnell erkundet, haben aber trotzdem 13.000 Schritte auf der Uhr.

Zur Belohnung haben wir uns dann noch einen Cocktail gegönnt.









Der Zwischenstopp in Saint Lô ist leider verregnet. Andauernder und ekliger Sprühregen. Wir besteigen trotzdem die Burg und schauen uns auch die Kathedrale an. Die Kathedrale hat einen sehr „offenen“ Altarraum, so wirk sie sehr geräumig und groß. 




Die Cathédral Notre Dame von Coutances soll die schönste gotische Kirche der Normandie, vielleicht sogar Frankreichs sein. Gelungene Proportionen und eine klare Linienführung dominieren den Bau.
Auch im Innern bestechen klare, wiederkehrende Linien. 








Auf dem Weg zu unserem Campingplatz direkt am Meer, legen wir noch einen Tank-Stop ein. In Frankreich sind die Dieselpreise ähnlich hoch wie in Deutschland derzeit. Nur bei Total-Energies gibt es Diesel für € 2,25, also erheblich günstiger als üblich. Der Konzern soll sich freiwillig auf diesen Preis verpflichtet haben. Allerdings sind inzwischen viele Tankstellen von Total geschlossen und bieten keinen Treibstoff mehr an … ausverkauft ???
Auf unserem Weg waren 4 Tankstellen mit dem Preis € 2,25 in der App zu sehen. 3 waren geschlossen, an der vierten haben wir dann volltanken können. Glück gehabt.!!!

Am Campingplatz springen wir als Erstes in Meer und baden eine Runde. Dafür gibt es heute eine doppelte Belohnung: Tart aux Cirtron UND Natas.







Freitag, 18. September 2026

17.+18.9.26 - Deauville / Trouville und Herouvillette mit Caen

In den Doppel-Städtchen Deauville und Trouville-sur-Mer, die nur durch die Flussmündung getrennt sind, erwartet uns ein mondänes Flair mit Villen und Prachtbauten. Beide Orte haben lange und breite Sandstrände und wirken sehr gepflegt. Wir genießen die Atmosphäre und radeln durch beide Orte.

Heute ging es dann weiter in Richtung Caen. Wir schlagen unser Lager ca. 15 km vor der Stadt auf dem öffentlichen Stellplatz von Herouvillette auf. Eine sehr schöne Route für das Rad führt an der historischen Brücke Pegasus vorbei nach Caen.

181 Britische Fallschirmjäger hatten die Brücke im Rahmen der D-Day-Landung der Alliierten in der Normandie eingenommen, um die Versorgungslinien der deutschen Truppen zu unterbrechen und später eine eigene Route für die weitere Invasion zu haben. Die Fallschirmjägerstaffel hatte als Emblem ein fliegendes Pferd, so dass man später der Brücke den Namen Pegasus gab.

Die Stadt Caen wird im Zentrum durch die Burg Chàteau de Caen geprägt, die um das Jahr 1060 von Wilhelm der Eroberer erbaut wurde. Ebenfalls wurde von ihm ein Benediktiner Kloster gestiftet, in dem er begraben liegt. Seine Frau stiftete das Frauenkloster Abbaye de Dames, wo sie wiederum begraben liegt. 

Nicht nur diese drei Stätten sind sehr sehenswert. Caen sollte man mal gesehen haben. 


Trouville

Deauville






In Deauville waren extrem viele von diesen Micro-Autos geparkt, direkt vor einer Schule. Diese Autos fahren höchstens 45 km/h und unsere Vermutung ist, dass die Schüler diese Autos fahren. Edel geht die Welt zu Grund.


Pegasus-Brücke


Kirche Saint Pierre


Benediktiner Kloster

Grabmal von Wilhelm, der Eroberer

Abbbaye de Dames


Burg Chàteau de Caen








 






Mittwoch, 16. September 2026

16.9.26 - Etretat, wunderschöne Kreidefelsen - Camping in Frankreich

In dieser Gegend hier sind sooo viele Wohnmobile unterwegs, dass es uns mehr als überrascht hat. So haben wir erst einmal eine Internet Recherche gestartet, um den Grund zu hinterfragen. 

Ergebnis: Frankreich hat in Europa den Spitzenplatz an Campingübernachtungen, mit weitem Abstand. 154 Mio. pro Jahr, auf den Plätzen dahinter folgen Spanien mit 50 Mio. Italien mit 49 Mio. und Deutschland mit 45 Mio. Frankreich hat mehr als 1/3 aller Camping-Übernachtungen in der gesamten EU.

Unser heutiges Ziel ist Etretat, mit den wirklich wunderschönen Kreidefelsen … und zudem noch mit einem perfekt gelegenen Golfplatz. Bei den Bildern muss ich gar keinen langen Text schreiben. 

Unser Stellplatz auf einem Bauernhof im Nachbarort liegt 5 km entfernt und wir lassen uns mit den Rädern nach Etretat rollen. Google-Maps gibt für die Strecke 10 Minuten an, für den Rückweg (bergauf) nennt Google dann 19 Minuten. Aber mit e-bikes ist das ja kein Problem.