Mittwoch, 4. November 2026

1.-3.11.26 - Rückreise über Haltern und Lauenau

Unsere Rückreise führt uns noch über Aachen, um wieder mal den Dom zu besichtigen und ein paar Weihnachtsoblaten zu kaufen. Im Anschluss fahren wir über Haltern am See, um Franz und Renate zu besuchen und am nächsten Tag weiter nach Lauenau, um Carsten und Birgit einen Besuch abzustatten. Beide Besuche waren wie immer entspannt und schön mit einem Regenaustausch über vergangene und kommende Reisen. 

Und schwupps sind neun Wochen vorbei und wir sind wieder in Hamburg, müssen das Wohnmobil ausladen und winterfest machen aber da haben wir schon eine gewisse Routine.

Abschließende Statistik: 4500 km mit Henry, 800 km mit den Fahrrädern, 9500 Schritte pro Tag


Rathaus von Aachen



Samstag, 31. Oktober 2026

30.+31.10.26 - Chaumont, Verdun und Luxembourg

Wir sind definitiv auf der Heimreise. Die täglichen Fahrzeiten werden länger und wir fahren weiter nach Nordost.

Am Beginn der Reise hatten wir 3 Wochen beständigen Südwest-Wind, also Gegenwind für die ganze Fahrt in die Bretagne. Nun, auf dem Heimweg Richtung Nordost hat der Wind leider gedreht und wir haben beständigen Wind aus Nordost. Da Henry nicht gerade die Form eines aerodynamischen Sportwagens hat, ist der Luftwiderstand entsprechend höher … das merkt man auch beim Tanken. Henry hat richtig DURST. 

In Chaumont haben wir uns das große Viadukt (für eine Bahntrasse) angeschaut und einen ganz tollen Laden gefunden, den wir erst für ein „all-you-can-eat-Restaurant“ hielten. Es war aber freie Auswahl und Abrechnung nach Gewicht angesagt. Es war mega lecker und hatte einen Asiatischen Einschlag.

Abends haben wir dann in Verdun gestanden und übernachtet. Erst heute morgen haben wir die Räder rausgeholt und die Gegend erkundet. Wie am Anfang der Reise, als wir die Schlachtfelder bei Arras besucht hatten, ist Verdun auch ein historischer Schauplatz im 1 Weltkrieg. Zermürbender Stellungskrieg hat auf beiden Seiten sehr viele Tote gefordert. 300.000 Gefallene Soldaten werden mit eindrucksvollen Friedhöfen und Denkmälern geehrt.

In Verdun haben wir dann ein ähnliches Konzept-Restaurant wie gestern gefunden und es auch ausprobiert. Ebenfalls sehr lecker. 

Auf dem weiteren Weg haben wir bewusst Luxembourg mit eingeplant, weil der Diesel hier immer etwas billiger ist als bei den Nachbarn. Heute war der Preis für Diesel bei € 2,108 … also Volltanken.

Die Tankstelle bietet auch einen kostenfreien Stellplatz an, wenn man mindestens für € 50 getankt hat. Wir könnten also ein paar Nächte bleiben ;-)

Bilder heute leider in der falschen Reihenfolge



Ruinen bei Verdun


Französischer Soldatenfriedhof mit Gebein-Haus


Stadttor von Verdun


Weiteres Stadttor von Verdun

Chaumont Rathaus

wird nach Gewicht bezahlt

Sehr lecker




Viadukt von Chaumont


Donnerstag, 29. Oktober 2026

29.10.26 - Vézelay - die 9. Woche beginnt und wir setzen zur Heimfahrt an

Die Loire biegt jetzt nach Süden ab und die Richtung wollen wir nicht fahren. Also machen wir uns auf den Heimweg und fahren Richtung Nord-Ost. Immerhin haben wir 8 mega-tolle Wochen hinter uns und ganz viele Erinnerungen und Fotos im Gepäck.

Nach gut 2 Stunden Fahrt erreichen wir den kleinen Ort Vézelay. Auf einem Hügel - immerhin 302 Meter über NN - liegt die Kathedrale mit „maurischen Elementen“. Bei diesem Anblick entsteht fast schon eine Vorfreude auf unsere nächste Reise im Februar 27 nach Marokko.

Sonst nutzen wir den Tag um zu entspannen und uns zu pflegen. Wir müssen auch noch die vielen Eindrücke des gestrigen Tages verarbeiten. Chambord war schon ein „Knaller“.












Mittwoch, 28. Oktober 2026

27.+28.10.26 - Chambord - das absolute Highlight

Das Schloss Chambord ist der Abschluss unserer Schlösser-Tour und das absolute Highlight. Bauherr Franz I ist leidenschaftlicher Architekt und wird von keinem Geringeren als Leonardo da Vinci beraten. Da Vinci zeichnet ihm die Treppe im Zentrum des Schlosses als „Doppelte Schraube“, so dass zwei ineinander verschlungene Schnecken nach oben führen. Aber man begegnet sich nicht, wenn einer hoch und der andere runter geht.

Da Vinci kann den Bau des Schlosses leider nicht selbst begleiten da er schon 1519 verstirbt. Über Jahrzehnte und Jahrhunderte wird das Schloss erbaut und erweitert, aber immer auf Basis der ursprünglichen Baupläne. Das Ergebnis ist einfach perfekt.

Wir verbringen 24 Stunden am und im Schloss. Die Bilder füge ich in der Reihenfolge eines normales Tages ein. Dämmerung, Sonnenaufgang, Innenansichten, Außenansichten … bis hin zu Nachtaufnahmen.





Doppelte Schraube als Treppe















Irgendwann verlassen wir Chambord und fahren in Richtung Bourges. Hier streifen wir durch den Ort und essen bei BCHEF einen Burger.

Kathedrale von Bourges