Dienstag, 22. September 2026

21.+22.9.26 - Granville mit Campingplatz St. Martin de Brehal und Le Mont Saint Michel

Am Montag beziehen wir einen Campingplatz vor den Toren von Granville. Irgendwie fühlen wir uns auf dem Campingplatz sofort „gut aufgehoben“ und es ist wie ein kleiner Urlaub auf der Reise.

Granvilleist ganz nett, hat aber nicht so viel zu bieten. Die Möglichkeiten auf dem Campingplatz nutzen wir sehr intensiv. Wir gehen 2 x im Meer baden, sammeln Muscheln am Strand, spielen Boule und genießen das Leben.



Dann die Fahrt nach Mont Saint Michel, schon von weitem ist die Bergburg zu sehen. Einfach toll.

Zuletzt waren wir 2022 hier und es war phänomenal. Auch heute werden die hohen Erwartungen nicht enttäuscht. Das Wetter (25 Grad, wolkenfrei) spielt auch mit. Lange sitzen wir nur auf einem bequemen Sessel und genießen den Blick auf die Burg. Dann umrunden wir den Berg und laufen durchs Watt. Natürlich steigen wir auch hinauf zur Kirche / Kloster. Es ist voll touristisch … aber nicht schlimm.
















Nun sind wir ganz dicht an unserem Reiseziel Bretagne, aber Mont Saint Michel gehört noch zur Normandie.

Wir sind recht stolz darauf so langsam zu reisen (wie wir uns es vorgenommen hatten). 

Sonntag, 20. September 2026

19.+20.9.26 - Bayeux, Saint Lô und Coutances - dann im Meer baden

Bayeux ist für seinen riesigen Wandteppich bekannt, der ist aber gerade nicht in der Stadt, sondern wurde für 1 Jahr nach London verliehen. Aber die Kathedrale von Bayeux ist auch ein echter Hingucker. 

Da wir an einem Samstag in Bayeux sind, können wir auch den bekannten Wochenmarkt besuchen. An einem Stand gab es Paella in gewaltige Pfannen, aber um 10.30 Uhr war es uns noch zu früh fürs Mittagessen. Als wir um kurz vor 12 dann eine Portion kaufen wollten, war schon alles weg und die Pfannen wurden schon gereinigt. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auch die anderen Stände mit frisch zubereiteten Speisen sind schon ausverkauft. So landen wir letztendlich in einer Pizzeria, die aber sehr, sehr lecker war. Wir haben diesen kleinen Ort schnell erkundet, haben aber trotzdem 13.000 Schritte auf der Uhr.

Zur Belohnung haben wir uns dann noch einen Cocktail gegönnt.









Der Zwischenstopp in Saint Lô ist leider verregnet. Andauernder und ekliger Sprühregen. Wir besteigen trotzdem die Burg und schauen uns auch die Kathedrale an. Die Kathedrale hat einen sehr „offenen“ Altarraum, so wirk sie sehr geräumig und groß. 




Die Cathédral Notre Dame von Coutances soll die schönste gotische Kirche der Normandie, vielleicht sogar Frankreichs sein. Gelungene Proportionen und eine klare Linienführung dominieren den Bau.
Auch im Innern bestechen klare, wiederkehrende Linien. 








Auf dem Weg zu unserem Campingplatz direkt am Meer, legen wir noch einen Tank-Stop ein. In Frankreich sind die Dieselpreise ähnlich hoch wie in Deutschland derzeit. Nur bei Total-Energies gibt es Diesel für € 2,25, also erheblich günstiger als üblich. Der Konzern soll sich freiwillig auf diesen Preis verpflichtet haben. Allerdings sind inzwischen viele Tankstellen von Total geschlossen und bieten keinen Treibstoff mehr an … ausverkauft ???
Auf unserem Weg waren 4 Tankstellen mit dem Preis € 2,25 in der App zu sehen. 3 waren geschlossen, an der vierten haben wir dann volltanken können. Glück gehabt.!!!

Am Campingplatz springen wir als Erstes in Meer und baden eine Runde. Dafür gibt es heute eine doppelte Belohnung: Tart aux Cirtron UND Natas.







Freitag, 18. September 2026

17.+18.9.26 - Deauville / Trouville und Herouvillette mit Caen

In den Doppel-Städtchen Deauville und Trouville-sur-Mer, die nur durch die Flussmündung getrennt sind, erwartet uns ein mondänes Flair mit Villen und Prachtbauten. Beide Orte haben lange und breite Sandstrände und wirken sehr gepflegt. Wir genießen die Atmosphäre und radeln durch beide Orte.

Heute ging es dann weiter in Richtung Caen. Wir schlagen unser Lager ca. 15 km vor der Stadt auf dem öffentlichen Stellplatz von Herouvillette auf. Eine sehr schöne Route für das Rad führt an der historischen Brücke Pegasus vorbei nach Caen.

181 Britische Fallschirmjäger hatten die Brücke im Rahmen der D-Day-Landung der Alliierten in der Normandie eingenommen, um die Versorgungslinien der deutschen Truppen zu unterbrechen und später eine eigene Route für die weitere Invasion zu haben. Die Fallschirmjägerstaffel hatte als Emblem ein fliegendes Pferd, so dass man später der Brücke den Namen Pegasus gab.

Die Stadt Caen wird im Zentrum durch die Burg Chàteau de Caen geprägt, die um das Jahr 1060 von Wilhelm der Eroberer erbaut wurde. Ebenfalls wurde von ihm ein Benediktiner Kloster gestiftet, in dem er begraben liegt. Seine Frau stiftete das Frauenkloster Abbaye de Dames, wo sie wiederum begraben liegt. 

Nicht nur diese drei Stätten sind sehr sehenswert. Caen sollte man mal gesehen haben. 


Trouville

Deauville






In Deauville waren extrem viele von diesen Micro-Autos geparkt, direkt vor einer Schule. Diese Autos fahren höchstens 45 km/h und unsere Vermutung ist, dass die Schüler diese Autos fahren. Edel geht die Welt zu Grund.


Pegasus-Brücke


Kirche Saint Pierre


Benediktiner Kloster

Grabmal von Wilhelm, der Eroberer

Abbbaye de Dames


Burg Chàteau de Caen