Samstag, 10. Oktober 2026

10.10.26 - Radtour nach Quimper und Chapelle Saint They am Point du Van

Erstmal ging es heute wieder zum SUPER-U Supermarkt um Vorräte aufzufüllen. Meistens fällt dabei auch ein Teilchen (Gebäck der kleine Kuchen) ab, heute war es eine Apfeltart.

Auf einem alten Bahntrassenweg haben wir dann mit Inge und Walter eine Radtour nach Quimper gemacht. Schöner Ort mit einer sehr großen Kathedrale … und einem Marokkaner, bei dem wir Couscous mit verschiedenen Fleischsorten essen konnten. Dazu marokkanischen Tee und als Dessert Backlava. Das Hauptgericht war so lecker und so schnell weg, dass es nicht für ein Foto gereicht hat.

Dann ging es an die Westspitze der unteren Halbinsel der Bretagne, zum Pointe du Van (wobei wir den kostenfreien Parkplatz etwas nördlich gewählt haben, auf dem man auch über Nacht stehen darf und auch einen schönen Blick auf den Leuchtturm vom Cap du Raz hat. 

Obwohl der Tag sehr schön und sonnig war, blieb uns der Touch-Down zum Sonnenuntergang wieder verwehrt, zu dicke Wolken am Horizont. Noch ist der Himmel über uns noch fast wolkenfrei, mal sehen, ob es wieder Nachtfotos mit Sternen gibt.

















Freitag, 9. Oktober 2026

9.10.26 - Sternenhimmel mit Wolken - Menez Hom - Locronan

Beim Sonnenuntergang gestern Abend gab es keinen Touch-Down, da dies eine dicke Wolke ganz hinten am Horizont verhinderte, aber trotzdem wurden die Wolken direkt über uns sehr schön angestrahlt und der Himmel brannte.

Auch in der Nacht war der Himmel nicht wolkenfrei, aber immer wieder waren Wolkenlöcher, durch die man die Milchstraße sehen und fotografieren konnte. Eine Gedenkstätte zu den Weltkriegen mit einem Obelisken war auch ein schöner Vordergrund.

Heute dann bei Nebel und Nieselregen zum ersten Sightseeingpunkt zur Kirche Sainte Marie du Menez Hom. Ein lohnenswerter Besuch, wie die Bilder vom Altar zeigen.

Unser heutiges Ziel, um den Nieselregen-Tag auszusitzen ist Locronan. Ein Ort mit toller Bausubstanz, alle Häuser aus Granit, der oft als Filmkulisse benutzt wird. Beim Betrachten der Kirche und sonstiger alter Häuser mit den vielen Flechten, bekommt man einen Eindruck, wie das Wetter hier regelmäßig sein muss … nass und regnerisch … es sieht aber durchaus mystisch aus. 

Es gibt nicht so viel Auswahl an Restaurants, aber wir treffen es mit Le Prieuré wirklich gut. Rochen und Schweinebäckchen in bretonischer Biersoße … super … Mousse au Chocolate … auch super…

Dann schlendern wir noch etwas durch den Ort und shoppen.













Bretonische Gebäck Spezialität „Kouign Amann“
Eine Mischung wie: Butterkuchen, Fudge und Backlava









Donnerstag, 8. Oktober 2026

8.10.26 - Pen Hir - Plage de Kersiguenou - Point de Dinan - Cap de la Chevre

Wir bleiben auf der mittleren Halbinsel der westlichen Bretagne und erkunden bei tollem Wetter die Gegend. Felsige Küste, sandiger Strand und blühender Zwergginster / Reste von Heide. Es ist hier immer windig, aber viel weniger als Gestern. Denn Gestern haben wir eine Wanderung zur Spitze von Pen Hir abgebrochen, da man Sorge hatte, weggeblasen zu werden. Zumindest konnte man kaum noch kontrolliert einen Schritt vor den anderen setzen. 

Heute Morgen haben wir dann die Räder rausgeholt und sind einige Punkte angefahren. Später dann mit dem WoMo auf Panoramafahrt und immer wieder kleinere Wanderungen. Gestern waren es 15.000 und heute 11.000 Schritte.

… und immer wieder trifft man auf den Fernwanderweg GR34 (Zöllnerpfad), der 2.000 km entlang der Küste die Bretagne umrundet (von Mont Saint Michel bis zur Mündung der Loire). Er wurde 1791 angelegt, damit Zöllner die Küste überwachen und somit Schmuggler aufspüren konnten. Einen kleinen Teil davon haben wir inzwischen auch erwandert.

Dann eine kleine Schrecksekunde. Inge und Walter, die wir die letzen Tage immer wieder treffen, interessieren sich auch für eine geführte WoMo-Tour durch Marokko, bei einer Anfrage bei unserem Anbieter mit freundlichen Grüßen von uns, stellte sich heraus, dass unsere Anmeldung gar nicht angenommen wurde, obwohl wir eine schriftliche Bestätigung haben. Der Fehler wurde dann behoben und wir sind richtig angemeldet.


Pen Hir mit Tas de Pois (Erbsenhaufen als Bezeichnung für die kleinen Inseln)

Schiffsfriedhof in Camaret-sur-Mer



Such-Bild: Wo ist der Pick-up?








Mittwoch, 7. Oktober 2026

7.10.26 - Camaret-sur-Mer - der mittlere Westen der Bretagne

Die Bretagne hat drei Landmassen die nach Westen in den Atlantik gerichtet sind. Die Mittlere ist die kleinste, aber durchaus sehenswert. Heute wollen wir diese mittlere Halbinsel erkunden. Aber zuerst werden die Vorräte bei einem sehr großen Super-U Supermarkt aufgefüllt. Irgendwie ist uns der Wein ausgegangen. 

Dabei haben wir gestern Abend nur gemütlich mit den Campern Inge und Walter, die wir jetzt immer wieder auf unserer Tour treffen, zusammen gesessen und etwas Bier, Wein und Ouzo getrunken. 

Die Küste der Halbinsel ist rau und heute ist es auch sehr windig. Wir genießen auch dieses Wetter und machen Panorama-Fahrten entlang der Küste und immer wieder eine kleine Wanderung. Nicht nur im 2. Weltkrieg wurde hier der Atlantikwall angelegt, nein, einige Anlagen wurden schon lange davor gebaut.

Le Faou, ein kleines Städtchen an der Wegstrecke



Kirche von Le Faou

Altarbild zum Thema der 10.000 Märtyrer, dabei sind nur 400 Personen geschnitzt



Geschosse mit 32 cm Durchmesser wurden damit verschossen


Alte verfallene Wehranlage in dekorativer Lage