Sonntag, 8. Februar 2026

7.02.2026 - Pai - Backpacker Hochburg mit viel Alkohol und Marihuana


Der Weg führt uns nach Pai, ein Ort der beim jungen Publikum sehr beliebt ist. Dicht an der Grenze zu Myanmar gibt es dort wohl günstig Marihuana.

Aber erstmal der Reihe nach. Wir erkunden noch einmal unsere tolle Unterkunft, die wirklich mitten im Urwald liegt. Die einzelnen Hütten sind gut eingewachsen und auch große Spinnen sind zu sehen.

Weiter geht`s zur Bambus-Brücke, die zu einem Kloster führt. Mit unserem flotten Reisemobil (Foto) fahren wir zu den Höhlen von Tham Nam Lod. Nur mit Gaslampen ausgerüstet laufen wir durch die recht große Höhle und machen auch eine Fahrt mit dem Bambus-Floß. Es soll ja Glück bringen, aber mich bescheißt eine Fledermaus, die zu tausenden an der Höhlendecke hängen.

Um die lange Fahrt kurzweiliger zu machen, werden immer wieder kleinere Pausen auf Märkten oder kleinen Dörfern eingelegt. So lernen wir viel über die Gepflogenheiten der Bevölkerung. Zum Abschluß wartet die Schlucht von Pai auf uns. Die Beschreibungen waren schon beeindruckend, aber noch beeindruckender ist die Hitze hier. Die Luft steht und der Schweiß läuft nur so runter.

Gut dass wir wenig später unser Hotel erreichen und ein Bad im Pool nehmen können. Das Wasser im Pool ist überraschend frisch, da es hier Nachts auf 13 Grad abkühlt. Wir schlendern noch durch das Örtchen Pai, um die Stimmung aufzunehmen und etwas zu Essen zu finden. An den diversen Marihuana-Ständen gehen wir aber nur vorbei. Alkohol gibt es heute auch nicht, da morgen die Nationale Wahl ist. Dann ist vom Vortag 18 Uhr (Samstag) bis zur Ende der Wahl um 18 Uhr (Sonntag) kein Alkoholausschank im ganzen Land. 





























Freitag, 6. Februar 2026

6.02.2026 - noch mehr Kurven und die Lang-Hals-Frauen

Schon beim Frühstück konnten wir einige Vögel beobachten, da der Garten unseres Boutique-Hotels sehr schön angelegt war. 

Unser erster Halt war in einem Tal, das früher das Zentrum des Opium-Anbaus war. Heute wird nur noch Gemüse und Obst angebaut. Die reifen, roten Erdbeeren sind für die Märkte in der näheren Umgebung. Für weiter entfernte Märkte, z.B. Bangkok, werden die Früchte noch fast weiss gepflückt und in den 2-3 Tagen des Transportes reifen sie nach, um dann in einem frischen Rot auf dem Markt in Bangkok oder sonst wo auf der Welt feilgeboten werden.

Mit dem Langboot sind wir dann zum Dorf mit den Lang-Hals-Frauen gefahren. Die Volksgruppe der Karen sind aus Myanmar über die Grenze gekommen und haben sich auf der thailändischen Seite angesiedelt. Ich durfte viel fotografieren und Nicole hat dafür auch etwas eingekauft.

Das Hotel für die kommende Nacht liegt mitten in der Natur. Wir konnten im Infinity-Pool baden und den Sonnenuntergang genießen.

Heute gibt es auch wieder mal einen Standort zur besseren Einordnung unserer Position. 
























Donnerstag, 5. Februar 2026

5.02.2026 - Chiang Mai - zum goldenen Dreieck

Wir starten den Morgen mit einem Besuch im Buppharam Tempel ganz dicht an unserem Hotel. Weil wir heute nur einen Tempel besuchen, kann ich auch den Namen erwähnen. Dieser Tempel gefällt uns ausgesprochen gut und er hat aktuell große Berühmtheit erlangt, da er in einem chinesischen Kinofilm eine zentrale Rolle spielte.

Dann ging es mit Guide „Palm“ und Fahrer „Nr. 1“ gen Westen zum Nationalpark Doi Inthanon. Erst zum Wasserfall Wachirathan, dann weiter auf die höchste Erhebung von Thailand mit 2556 Metern. Auf dem Weg dahin haben wir ein typisches Dorf der Minderheit der Hmong besucht, um die Lebensweise der Bevölkerung kennenzulernen. Ebenso einen Markt am Straßenrand besucht und in einem lokalen Restaurant zu Mittag gegessen.

Auf der Bergspitze war es dann recht kühl, nur 13 Grad. Das ganze Gebiet ist vom Regenwald bedeckt und auf zwei Rundwegen konnten wir Flora und Fauna bestaunen. Ein besonderes Erlebnis war der Green-Tailed Sunbird, klein und flink wie ein Kolibri.

Diese Region gehört zum Goldenen Dreieck (Myanmar, Laos und Thailand) und war für die Opium-Produktion bekannt. Um den Bauern einen Umstieg auf legale Erwerbsquellen zu ermöglichen hatte der König ein großen Aus- und Fortbildungsprogramm gestartet. So haben die Bauern gelernt auch andere Pflanzen zu kultivieren. Heute wird Mango, Reis, Erdbeeren, Macadamia, Litschi u.s.w. angebaut.

Bevor wir unser Hotel erreichten, konnten wir noch die Pagoden zu Ehren vom König und Königin besichtigen. Beide wurden vom Volk sehr verehrt, sind aber bereits verstorben. Die gesamte Fahrt war sehr Kurvenreich und als wir wieder tiefer kamen, wurde es auch wieder heiß.