Es ist gar kein richtiger Abschied vom Mont Saint Michel, da wir den Klosterberg noch den ganzen Tag in der Ferne sehen können. Das ist echt schön. Das Foto zeigt unseren Henry mit Blick auf den Klosterberg.
Unsere erste Station geht ganz weit in die Vergangenheit zurück. Um 5.000 vor Chr. haben die Menschen hier riesige Steine, Menhire, aufgestellt. Beim Anblick ist man sofort bei Obelix und seinem Hinkelstein. Forscher und Historiker können sich noch keinen Reim drauf machen, warum diese Steine damals aufgestellt wurden. Dieser Menhire auf dem Bild ragt 8,70 Meter aus der Erde und ist ganz schön beeindruckend.
Es ist noch vor 12 Uhr, aber wir halten trotzdem beim Fischrestaurant in Vivier-sur-Mer an, um Austern und Muscheln zu essen. Es ist eine Empfehlung und es hat sich gelohnt. Von unserem kleinen Tisch können wir die Austernbänke sehen und auch die vielen Trecker, die voll beladen mit Austernsäcken davon fahren.
Unser heutiges Ziel ist Cancale, auch ein Austern Hot-Spot. Über 5.000 Tonnen Austern sollen jährlich aus der Bucht geholt werden. Gleich nebenan in der Bucht von Mont Saint Michel sollen es weitere. 1.000 Tonnen sein. Eine ausgewachsene Auster filtert pro Stunde 2,5 Liter Wasser. Cancale hat immerhin eine Fläche von 340 ha mit Austernbänken. Da gerade Niedrigwasser ist, können wir sogar dicht an die Austernbänke mit den Säcken in den Gestellen gehen. Etwas matschig, aber interessant.
Dann geht es endlich auf die Wanderung zur Nordspitze der Halbinsel, Genau dort beginnt ein Abschnitt des Zöllner-Pfads, der 2.000 km entlang der Bretonischen Küste führt und die Bretagne umrundet. Wir wandern aber nur 10 km ;-)




















































