Ob Weltreise oder Städte-Trip, unserer Planet ist so schön und die Ziele gehen uns nicht aus ...
Samstag, 11. Juni 2022
Papageientaucher Spezial
Donnerstag, 9. Juni 2022
9.6.22 - Insel Runde / Papageientaucher
Aber mit diesem Foto schon mal viel Spaß.
Mittwoch, 8. Juni 2022
8.6.22 - Aursjøvegen zum Mardalsfoss mit Schneevideo
„Eine schmale, robuste Bergstraße, eine der spektakulärsten im Königreich, biegt in Sunndalsøra nach Süden ab und bietet die Möglichkeit einer atemberaubenden Rundfahrt … über die Befahrbarkeit und den aktuellen Zustand sollte man sich imTouristenbüro informieren…“ so steht’s im Reiseführer.
Wir fahren einfach mal hin. Am Eingang zum Rundweg sind Bauarbeiter und winken uns durch, obwohl die Straße noch geschlossen ist. Morgen soll sie wohl freigegeben werden, steht auf einem Schild. Wir fahren mal weiter und schauen uns das mal an.
Die Ausblicke sind beeindruckend, überall Wasserfälle und tiefe Schluchten. Schon nach kurzer Zeit wollen wir nicht mehr umdrehen, denn die Straße kann ja nur besser werden, wenn morgen Eröffnung sein soll. Die Rundtour hat gut 50 Kilometer und dauert mehrere Stunden … wir kämpfen uns weiter vorwärts. Die Straße kann definitiv nur in eine Richtung befahren werden, Gegenverkehr wäre jetzt eine kaum lösbare Aufgabe. Da die Straße ja noch geschlossen ist, haben wir auch keinen Gegenverkehr, wir sind allein unterwegs.
Da oben auf gut 800 Meter über dem Meeresspiegel liegt noch viel Schnee. Die gute Nachricht: es ist geräumt worden. Die schlechte Nachricht: Henry ist etwas breiter als ein normaler PKW. An einigen Stellen lasse ich Nicole vorweg gehen (Foto) und die Durchfahrt filmen (Video).
Als wir die Hochebene verlassen, müssen wir durch einen Tunnel. Schmal, flach, kurvig, lang und dunkel … auch hier geht Nicole mit der Taschenlampe in der Hand vor, um vor Gegenverkehr zu warnen und zu checken, ob die Tunnelhöhe für Henry ausreichend ist.
Wieder unten auf der breiten Teerstraße angekommen, sehen wir dann die Attraktion dieser Gegend, den Mardalsfoss. Mit einer gesamten Fallhöhe von 655 m der höchste Wasserfall Europas und der fünfhöchste der Welt. Seit 1970 ist die Wassermenge stark eingeschränkt. Ein Großteil des Wassers wird zur Stromerzeugung abgezweigt. Aktuell hat er nur wenig Wasser, aber ab 20.6. soll - für touristische Zwecke - dem Wasserfall wieder 3 Kubikmeter / Sekunde zugestanden werden. Ursprünglich hatte der Wasserfall 45 Kubikmeter / Sekunde.
Dienstag, 7. Juni 2022
7.6.22 - Nähe Trondheim - Panoramafahrt ohne Maut
Wir fahren wieder auf der norwegischen Seite gen Süden. Ziel ist die Region südlich von Trondheim. Wir nehmen wieder kleine Straßen und sehen viel Natur, aber leider schon lange keine Elche mehr. Zudem haben wir einen Spaß daran, die Citymaut von Trondheim zu umfahren.
Am Nachmittag landen wir an einer Anlage mit großer Spielwiese, Bademöglichkeiten und Picknicktischen. Es ist nichts los und wir werden heute Nacht hier stehen bleiben.
Montag, 6. Juni 2022
6.6.22 - Vildmarksvägen, Schweden
Der Vildmarksvägen ist unser heutiges Ziel. Der Pass für die Autofahrer ist heute eröffnet worden und es ist richtig was los. Es ist nicht nur Pfingstmontag, sondern auch noch Nationalfeiertag in Schweden. Alle machen sich auf, um diesen super sonnigen Tag zu genießen. Auf dem Pass warten tiefe Schneefelder und nur sehr wenige Parkmöglichkeiten. Es herrscht Chaos, die Leute laufen kreuz und quer auf der Straße.
Aber auch die Wasserfälle, oder besser gesagt die Stromschnellen, denn in Schweden ist ja alles etwas flacher, sind sehenswert. Hier auf dem Foto beide über eine Langzeitbelichtung „eingefroren“. Die kaskadenförmigen Stromschnellen sollen die schönsten Schwedens sein.
In einem separaten Blog lade ich gleich mal ein Video hoch, es hat aber 50 MB.
Sonntag, 5. Juni 2022
5.6.22 - Schweden ???
Upps … einmal links abgebogen und schon in Schweden.
Wir machen einen kleinen Ausflug nach Schweden. Hier soll es eine schöne Landschaftsroute geben und Norwegen ist in dieser Stelle ja recht schmal und da sind wir schon auf dem Weg gen Norden gefahren. Südlich von Fauske biegen wir links ab und sehr schnell ändert sich das Landschaftsbild. Schweden ist viel welliger und weniger gebirgig, die Fjelle sind voller Seen mit sehr viel Wasser drin. Die Rentierdichte ist noch größer, wir sehen echt viele am Straßenrand oder wie hier auf der Straße.
Auch wirkt Schweden hier weniger besiedelt. Weite Strecken sieht man keine Häuser oder Hütten. Auch der Verkehr ist reduzierter. Viele Wohnmobile, die uns entgegenkommen suchen den Weg durch Schweden nach Norwegen und dann zum Nordkapp. Das ist auch clever, da es weniger auf und ab geht.
Sonst wirkt Schweden auf den ersten Blick eher etwas „langweiliger“ oder „entschleunigender“ als das spektakuläre und dramatische Norwegen. Das soll aber nicht abwertend für Schweden klingen, nur anders. Abwertend für Schweden sind nur die Dieselpreise. Hier scheint es einen Einheitspreis in allen Orten zu geben. 24,99 SEK, also ca. € 2,50, puh…
Die o.a. Landschaftsroute beginnt in wenigen Kilometern, aber wir müssen erst eine Übernachtung einlegen, da die Route erst morgen nach der langen Winterpause wieder eröffnet wird (so hoffen wir, die Info war nur in schwedisch zu bekommen).
An der kleinen Karte mit unserer Position ist auch zu erkennen, dass wir jetzt wieder den Polarkreis verlassen haben und unter 66 Grad 33 Minuten Nord sind. Die gefahrenen Kilometer belaufen sich bisher auf 8500, das ist mehr als von uns erwartet.
Samstag, 4. Juni 2022
4.6.22 - Fauske
Heute sind wir wieder in Fauske. Ein Ort mit guten Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten.
Wir füllen die Gasflaschen auf, tanken Diesel, füllen Frischwasser auf und entleeren Grau- und Schwarzwasser.
Und eine Pizza gibt es auch noch.
Da das Pfingstwochenende vor der Tür steht, schließen die Supermärkte schon um 16.00 Uhr. Wir waren aber vorbereitet und haben schon alles eingekauft. Wir sehen aber Einige, die den Supermarktparkplatz mit langem Gesicht verlassen.
Freitag, 3. Juni 2022
3.6.22 - von den Lofoten zu den Ofoten
Heute ist die Wettervorhersage nicht so doll. Trüb und regnerisch. … und genau so war es dann auch ;-(
Wir machen ganz langsam und fahren nur wenig Strecke. Insgesamt sind es auch nur 6 Fotos geworden. Zwei davon schaffen es heute in den Blog.
Donnerstag, 2. Juni 2022
2.6.22 - Lofoten, die östliche Seite
Auf der Fahrt gen Norden hatten wir die Lofoten angeschaut, hatten uns aber auf die „Atlantikseite“ konzentriert. Jetzt, auf der Fahrt gen Süden, schauen wir uns noch einmal die östliche / inländische Seite der Lofoten und auch Teile der Ofoten an, die den Vestfjord einrahmen.
Der bekannte kleine Trollfjord ist nur über das Wasser mit einem Boot zu erreichen. Aber eine kleine Stichstraße führt an einen Punkt, von dem aus man in den Trollfjord (allerdings aus einiger Entfernung) rein schauen können soll. Von diesem Punkt lassen wir die Drohne 2 km (maximale Reichweite) näher an den Trollfjord fliegen, aber es ist immer noch weit weg. Man erkennt aber den kleinen Eingang zum Fjord (siehe Pfeil auf dem Foto).
An einem anderen Spot machen wir eine Pause, um etwas Kuchen zu essen. Wir sitzen in der Sonne, als uns etwas im Wasser vor uns auffällt. 2 Otter schwimmen vorbei (durch das Fernglas klar zu erkennen). Als dann die Kamera mit dem langen Teleobjektiv in Stellung gebracht ist, kommen zwar keine Otter mehr vorbei, aber Delfine.
Auf Wunsch einer einzelnen Dame (Heike W.) werden heute mal wieder mehrere Fotos eingestellt.
Mittwoch, 1. Juni 2022
1.6.22 - Målselvfossen
Dienstag, 31. Mai 2022
31.5.22 - Frühling ist da - Geschwindigkeiten
24 Stunden Sonne, bis über 20 Grad, alles wird grün (oder ist es schon) und Schmelzwasser überall auf dem Weg zum Atlantik.
Wir fahren weiter gen Süden … aber lassen uns Zeit links und rechts des Wegesrandes zu schauen. Heute haben wir mal einen Nationalpark besucht und eine Wanderung zum Wasserfall gemacht. Sarafossen hatte richtig Dampf auf dem Kessel, oder anders gesagt, das Wasser kommt mit richtig Menge und Kraft runter. Bei den jetzigen Temperaturen schmilzt der Schnee überall und gibt das Wasser wieder frei.
Hatten wir bisher das Problem, dass wir wegen des Schnees nicht wandern konnten, ist es jetzt eher der aufgeweichte oder überschwemmte Boden. Aber der Sarafossen war gut erreichbar.
Geschwindigkeit 1: Der Frühling, er hatte uns bisher immer auf dem gleichen Stand begleitet. Es war als wenn wir immer im Frühlingsbeginn reisen. Immer gingen gerade die ersten Blätter auf. Nun, da wir nach Süden fahren, läuft die Zeit schneller. Jetzt steht alles in vollem Grün (Foto).
Geschwindigkeit 2: Das Schmelzwasser beeindruckt uns, mit welcher Wucht und Geschwindigkeit es zum Meer fließt. Es macht Spaß die Wasserfälle und Flußläufe anzuschauen.
Geschwindigkeit 3: Wie schnell erreicht man das Nordkapp? Wir haben - aus Deutschland startend - 5 Wochen gebraucht, oder uns so viel Zeit genommen. Andere sind nach 11 Tagen da. Aber heute sind wir mit einem Paar ins Gespräch gekommen, das es in 4 Tagen gemacht hat. Auf dem Weg gen Süden wollen sie sich dann Zeit lassen. 2 Wochen Urlaub muss man sich gut einteilen.
Montag, 30. Mai 2022
30.5.22 - Jetzt geht es nach Süden
Das Nordkapp war wieder schön, aber gegen Mittag machen wir uns wieder auf den Weg nach Süden. Wir freuen uns, dass wir das Nordkapp bei verschiedenen Wettersituationen sehen konnten, wenn uns auch der Flug mit der Drohne wegen des Sturms verwehrt blieb.
Auf Magerøra, der „mageren Insel“, liegt auch Honningvåg. Im Hafen (Foto) legen auch die Hurtigruten-Schiffe an und die Passagiere werden dann mit Bussen zum Nordkapp gebracht. Wir halten uns nicht lange auf und verlassen die Insel Magerøra durch den Tunnel, der auf 6,9 km 212 Meter tief unter das Meer führt. Für Henry ist das kein Problem, aber wir denken in diesem Moment an Radler Moritz.
Während der Fahrt nach Norden am gestrigen Tage hatten wir Nebel, Regen und Sturm. Heute strahlt die Sonne und wir genießen die Fahrt durch eine Landschaft mit Schneeflecken, aber ohne Bäume. Hier entstehen auch richtige Flüsse. Aus den Hochebenen sammelt sich das Wasser und rauscht zum Meer.
In Alta treffen wir dann doch noch mal den Moritz wieder. Wir geben Ihm etwas von unserer Pizza ab und er teilt sich mit uns seinen Joghurt. Gestärkt verabschieden wir uns final, da sein Weg zum Nordkapp führt und dann über Finnland und die Baltischen Staaten zurück nach Deutschland. Wir dagegen bleiben in Norwegen und fahren nach Süden.
Kurz vor unserem heutigen Stellplatz für die Nacht queren wir noch diese schöne Brücke (Foto).
71° 10‘ 21“ N - Das Nordkapp
Zur Begrüßung am Nordkapp hatten wir heftigen Nebel und Sturm. Der Nebel hat sich gelichtet, der Sturm bleibt uns erhalten.
Kurz vor Mitternacht gelingt uns dieses schöne Foto.
Das Nordkapp ist aber gar nicht der nördlichste Punkt von Norwegen oder Europa. Eine Landzunge auf dieser Insel hier gleich in der Nähe ist noch etwas nördlicher. Und auch Spitzbergen gehört zu Norwegen und es liegt noch viel weiter im Norden. Trotzdem zieht es viele, viele Menschen an diesen Punkt (besonders deutsche Reisemobilisten). Das Foto mit dem Globus gehört einfach zu einem Norwegenurlaub.
Gleich bei der Zufahrt zum Parkplatz ist das Kassenhäuschen mit Schranke. Hier „soll„ man das 24-Stunden-Ticket lösen. Darin ist dann Parkgebühr und Eintritt für die Multimediashow bezahlt.
„soll" bedeutet, dass man es nicht muss. Nach einem aktuellen norwegischen Gerichtsurteil müssen Punkte von öffentlichen Interesses kostenfrei zugänglich sein. Somit darf man hier kostenfrei parken und das Nordkapp begehen. Nur für die Multimediashow und den Souvenirs-Shop muss der Eintritt bezahlt werden.
So sagen wir bei der Schranke: „nur parken" und zahlen nichts. Die Multimediashow kennen wir auch schon von der Hurtigrutenfahrt (ist aber durchaus sehenswert).
Sonntag, 29. Mai 2022
29.5.22 - die letzten Kilometer gen Norden (Rentiere und Wohnmobile)
Heute hängen wir den Radler Moritz richtig ab. Die letzte Zeit waren wir fast immer gleich schnell vorwärts gekommen, da wir immer wieder links und rechts des Weges Abstecher gemacht haben. Die letzten 300 - 400 km werden aber als „mäßig interessant“ beschrieben und so planen wir mal richtig Strecke zu machen.
Die Landschaft ist insgesamt flacher, aber die Pässe sind immer noch ca. 400 m hoch. Auch liegen noch viele Schneefelder in der Landschaft, auch viele Seen sind noch zugefroren. Es ist bewölkt bis regnerisch und wir fahren und fahren und fahren … um nach ca 450 km am Nordkapp an zukommen. Hurra !!!
Während der Fahrt sehen wir viele Rentiere und genauso viel Wohnmobile, aber leider keine Elche. So schaffen es auch die Rentiere als Foto des Tages in den Blog (und die Wohnmobile, die schon am Nordkapp stehen und von Nebel und Sturm verschluckt werden). Vom Nordkapp berichte ich dann in einem gesonderten Blog-Eintrag.
Samstag, 28. Mai 2022
28.5.22 Tromsø
Heute sind wir dann die 8 km in die Stadt mit dem Rad gefahren. Der unseren Blog-Lesern liebgewonnene Radler Moritz war auch da und wir hatten ein kurzes Treffen vor der EismeerKathedrale (Foto).
Für ihn ging's dann weiter nach Alta und dann zum Nordkapp. Wir haben erst einmal die Stadt Tromsø erkundet. Das Wetter war sonnig und klar, aber der Weg rauf zum Aussichtspunkt oben auf dem „Hausberg" war noch zu sehr voll Schnee. Mit der Seilbahn waren wir ja schon bei unserer Hurtigrutenfahrt mal oben. Damals lag irre viel Schnee und man konnte nur ein paar Schritte aus der Bergstation raustreten, aber auch jetzt ist der Schnee noch da.
Der Wetterbericht sagt für Dienstag und Mittwoch herrliches Sommerwetter voraus, also machen wir uns auf gen Norden. Das Nordkapp ist nur noch 650 km entfernt.
Freitag, 27. Mai 2022
27.5.22 Senja - 24 Stunden Sonne
Das Bild zeigt den tiefsten Punkt des Sonnenlaufes. Mit dem Stativ habe ich 100 Bilder vom Verlauf ( je Minute ein Bild) gemacht. Zu Hause werde ich daraus ein Zeitraffervideo schneiden. Das klappt leider nur am PC.
Wir werden also die nächsten Wochen keine Nacht mehr haben. Es wird immer Tag sein. Das wird bestimmt komisch sein. Wir werden berichten.
Donnerstag, 26. Mai 2022
26.5.22 - Insel Senja
Im Hafenbecken waren immer wieder Seehunde zu sehen, die es aber nicht als Foto des Tages geschafft haben.
Die 2-stündige Überfahrt war kurzweilig, aber Wale konnten wir leider nicht entdecken. Nach relativ kurzer Zeit auf Senja haben wir Moritz, den Radler aus Dresden, wieder getroffen. Krankheitsbedingt hatte er einen Pausentag eingelegt. Wir haben wieder ausführlich gequatscht und ihn mit Tee und Süßigkeiten versorgt.
An dem Parkplatz war ein toller Wasserfall mit Schnee und Eis. Aber auch der hat es nicht auf das Treppchen geschafft.
Erst an dem Fotospot bei Tungeneset, bei den Teufels Zähnen, war die Entscheidung klar für das Tagesfoto.
Bei 19° und Sonne haben wir den Blick sehr ausführlich genossen.
Mittwoch, 25. Mai 2022
Vesterålen und Statistik
Wir genießen die Inselgruppe bei Spaziergängen und Panoramafahrten.
Die Stadt Andenes ganz im Norden ist der Hotspot für Walbeobachtungen, keine Stadt in Norwegen liegt dichter am Kontinentalabhang am Rande des Festlandsockels. Die steile Abbruchkante zur Tiefsee ist sehr Nahrungsreich und die Wale tummeln sich dort sehr gern.
Statistik: wir sind jetzt einen Monat unterwegs. Bisher haben wir 5800 km gefahren und dafür ca. 1400 € für Diesel bezahlt. Das ist der größte Kostenblock.
Viel günstiger als erwartet entwickeln sich die Stellplatz-Kosten. Bisher hatten wir nur eine kostenpflichtige Übernachtung für € 20.
Für Straßenmaut wurden bisher € 120 berechnet. Für die Fähren sind es jetzt € 240. Bei den Fähren haben wir durch die AutoPassFerjeCard überall 50% Rabatt bekommen, sonst wären es €480 gewesen.
Dafür klappt es mit der Maut nicht so gut. Wir werden immer noch als LKW zum „teuren" Tarif abgerechnet. Brobizz schafft es nicht, uns als privates Wohnmobil zu registrieren. Dann zahlen wir nur PKW-Tarif, aber auch meine 3. Reklamation blieb ohne Reaktion.
Es wäre evtl besser gewesen hier nicht den dänischen Anbieter BroBizz zu wählen, sondern bei einem der drei norwegischen Gesellschaften zu buchen, aber da war die Anmeldung so konfus. Egal, jetzt ist es wie es ist.
24.5.22 - Vesteralen - Mitternachtssonne
Wir waren heute so richtig unsolide. Erst nach Sonnenaufgang sind wir ins Bett gegangen.
… aber das war hier auch gar nicht so schwer. Der Parkplatz mit freiem Blick nach Norden war ideal für so eine Mitternachts- Sonnenuntergang- und Sonnenaufgangssession.
Das erste Foto zeigt die Mitternachtssonne um kurz nach Mitternacht, kurz vor dem Touchdown. Foto 2 entstand um 00.41 Uhr und zeigt die tiefschwarze Nacht ;-). Der rötliche Schein war immer zu sehen und die Dämmerung war nicht sehr ausgeprägt. Schon um 01.41 Uhr sehen wir die Sonne wieder aufsteigen. Ein tolles Erlebnis.
Den ganzen Tag und auch während der kurzen Phase ohne direkte Sonne waren die Vögel aktiv. Wir haben darüber nachgedacht, wie die Natur wohl mit diesem Phänomen der „fehlenden Nacht“ zurecht kommt. Wenn die Vögel im Sommer 24 Stunden aktiv sind, ist dann im Winter Dauerschlaf angesagt? Denn von Winterschlaf bei Vögeln haben wir noch nicht gehört und es sind auch nicht alles Zugvögel. Wir werden da wohl noch etwas googeln müssen. Aber eine ausführliche Recherche lässt unsere monatliche Datenrate aktuell nicht zu.
Auch der eigene Bio-Rhythmus ist verändert. Wir gehen Abends nur schlafen, weil der Blick auf die Uhr es anzeigt. Das ist schon komisch ;-)
Montag, 23. Mai 2022
Lofoten - der Süden
Nusfjord ist ein idealer Ort für die Drohne, tolle Aufnahmen, aber nicht der Tagessieger.
Wir machen eine Wanderung und besteigen den Berg „Offersøykammen". Auf 436 Meter (und wir starten am Strand) hat man einen 360° Panoramablick. Foto!
Die heutige Panoramafahrt endet an der Küste mit freiem Blick nach Norden. Wir wollen heute die Mitternachtssonne genießen. Sonnenuntergang soll um 00.32 Uhr sein. Aufgang dann wieder um 01.41 Uhr. Wir haben also wenig Zeit zum schlafen.
Übrigens: inzwischen haben wir gut 5000 km gefahren.
Sonntag, 22. Mai 2022
22.5.22 - Lofoten AutoPassFerjeCard
Wir fahren über den südlichen Teil der Lofoten und entdecken wirklich schöne Ecken. Mit einer kleinen Wanderung verschaffen wir uns Bewegung und erreichen zumindest noch 9000 Schritte.
Per email kam eine erfreuliche Mitteilung. Die Abrechnung für die gestrige Fähre fällt niedriger aus als erwartet. In den Reiseführern hatten wir etwas von € 230 gelesen. Mit der AutoPassFerje-Karte bekommt man dann 50% Rabatt, wobei wir nicht sicher wussten, ob die Karte für diese Linie gültig ist. Als die Abrechnung dann € 82 zeigte, waren wir erfreut.
Da die Fotoausbeute heute nicht so gut wie gestern war, gibt es ein Foto von den Rentierbullen von gestern Vormittag.
Samstag, 21. Mai 2022
Willkommen auf den Lofoten
Wir sind begeistert.
Die Lofoten sind bei den Deutschen sehr beliebt und so mehren sich auch die dt. Autokennzeichen. Nach meiner Schätzung waren mindestens die Hälfte aller Fahrzeuge auf der Fähre deutsch.
21.5.22 - Saltstraumen, Fauske, Bodo und Lofoten
1. frühes aufstehen und Panoramafahrt bei herrlichem Sonnenschein mit vielen Fotostopps zum Saltstraumen.
2. Saltstraumen: die Flut drückt das Wasser durch einen Verengung in den Fjord und in der Ebbe fließt alles wieder raus. An der engen Stelle, über die eine Brücke führt, damit die Touristen besser schauen können und natürlich auch für Autos, entstehen heftige Strudel. Drohne und Spiegelreflexkamera liefen heiß.
3. Wir verabschieden uns von Franz und Renate, mit denen wir herrliche Zeiten verbracht haben, da sie jetzt nach Schweden abbiegen. Man sieht sich hoffentlich mal wieder.
4. Bei der Weiterfahrt entdeckten wir am Straßenrand 3 Rentierbullen. Jetzt läuft das Teleobjektiv heiß.
5. In Fauske können wir unsere Gasflasche füllen lassen und günstig tanken. Super. Das Wetter ist weiterhin sonnig bei 16° und sorgt für Bilderbuch Fotos.
6. In Bodo gehts zur Fähre auf die Lofoten. Wir haben keine feste Reservierung und stellen uns früh an. Als eines der letzten Fahrzeuge kommen wir auf die Fähre. Andere müssen es morgen erneut versuchen, oder etwas teurer mit Reservierung fahren.
7. Gemeinsam mit Moritz, dem Radler aus Dresden, genießen wir die Fahrt zu den Lofoten.
Freitag, 20. Mai 2022
Elche oder keine Elche ???
Auf der weiteren Fahrt sehen wir wieder den Dresdner Radler, Moritz, der sich im Nieselregen den Berg rauf schleppt. Nach 5 Minuten steuern wir eine Parkbucht an und setzen einen Tee auf. Als er bei uns ankommt, freut er sich über die „warme" Pause, zumal es auch noch Gebäck gibt.
Nach knapp 2 Stunden radelt es weiter (im Nieselregen), aber wir hatten interessante Gespräche über Reisen, Familie und Wirtschaft.
Unser Ziel ist die Y-Insel (sie sieht zumindest auf der Landkarte so aus) an der Fernstraße 17 bei Kjøpstad. Dort soll es gemäß einer Freundin Jutta von Franz und Renate viele Elche geben. Am oberen östlichen Ende der Insel treffen wir dann Franz und Renate, aber keine Elche.
Die soll es aber ab 20 Uhr auf dem oberen westlichen Ende geben. Also werden wir da mal hinfahren und schauen.
Ergebnisse gibt es dann morgen ;-)
Foto des Tages ist eine kleine Brücke am Wegesrand bei Storvik.
Gletscher und Sonnenlicht
Je nach Sonneneinstrahlung leuchtet der Gletscher in unterschiedlichen Farben. Mittags eher ein schönes Blau und kurz vor Sonnenuntergang (23.30 Uhr) dann schön rötlich.
Der Gletscher ist bis zu 600 Meter dick und bewegt sich ca. 2 Meter pro Tag.
Donnerstag, 19. Mai 2022
19.5.22 - Polarkreis und Svartisen-Gletscher
Mit an Bord sind einige inzwischen bekannte. Mit Franz und Renate hatten wir am Vorabend wieder ein Bierchen getrunken und diverse Reiseerinnerungen ausgetauscht, auch sie nutzen diese Fähre. Ebenso treffen wir den Radler aus Dresden wieder, der viel von den letzten Tagen zu berichten hatte.
Unseren Übernachtungsplatz beziehen wir am Svartisen-Gletscher und haben bei beeindruckendem Wetter einen noch beeindruckenderen Blick. (Foto)
Lange sitzen wir (wieder mit Franz und Renate) in der Sonne und genießen die Zeit.
Dann warten Scampi mit Spaghetti auf uns.
Mittwoch, 18. Mai 2022
18.5.22 - Herøy nach Flostrand
Mit unseren „Nachbarn" Franz und Renate hatten wir auch schon den gestrigen Tag bei Bier und Wein ausklingen lassen.
Aber wir fahren weiter. Mit Fähren und über Brücken weiter nach Norden. Schneereste sind überall zu sehen und reichen fast bis auf die Höhe des Meeresspiegels herunter. Aber es ist warm (15°) ;-)
Nachmittags noch eine kurze Wanderung (Foto) und dann chillen im Campingstuhl.
Dienstag, 17. Mai 2022
17.5.22 - Herøy
Ja, die Nächte werden immer kürzer und bald ist nur noch Tag. Wir sind nur noch ein klein wenig vom Polarkreis entfernt. Unsere Koordinaten beginnen schon mit 66°00' N grad. Bei 66°33'55" beginnt der Polarkreis.
… und Mittsommer ist auch bald.
Wir haben heute die Fahrräder rausgeholt und sind über diese Insel gefahren. 72,3 km sind es geworden. Immer wieder haben wir Fotostopps gemacht, weil die Aussichten einfach genial waren.
Das Foto des Tages kommt wieder von der Drohne und zeigt unseren Übernachtungsplatz mit den Sieben Schwestern im Hintergrund. Diesen Hintergrund haben heute sehr viele Fotos bekommen ;-)
Auch haben wir heute wieder viele Tiere gesehen. Auf der Insel gibt es auch sehr viele Rentiere.

































