Montag, 11. September 2017

Golden Monkeys (9.9.17)

Heute stand das Trekking zu den golden Monkeys oder goldenen Meerkatzen an.
Ursprünglich hatten wir einen Termin für den Nachmittag gebucht, aber dann berichtete Moses, dass er mit dem Veranstalter gesprochen hätte und wir um 8.00 Uhr da sein sollen. Leider waren wir mit unserem Hotel weit entfernt und hatten noch 3 Stunden Fahrt vor uns. Wir mussten also richtig früh aufstehen.

Am nächsten morgen stellte sich beim Briefing heraus, dass wir die einzigen Teilnehmer waren und eine "Privatführung" bekamen.
Der Aufstieg zu den Golden Monkeys dauerte 2 Stunden; sie leben in den Bambuswäldern an einem Vulkanhang.
Wir kamen ganz dicht an die Affen heran und konnten ein paar nette Fotos machen.

Sie nahmen gerade ihr 2. Frühstück ein. Die Leibspeise ist frische Bambussprossen, die sie aus dem Boden buddeln und dann genüsslich verspeisen.

Auch diese Wanderung auf gut 2700 Meter über dem Meeresspiegel haben wir im Trockenen machen können. Super, trotzdem war ich total nass geschwitzt.

Nach unserer Rückkehr hat es dann aber richtig geregnet und wir waren sehr froh, dass wir gezwungen wurden, die Tour um 8.00 Uhr zu nehmen.

Toyota und FUSO

Wie in jedem unserer Urlaube gibt es auch einem Statusbericht über die Situation in Bezug auf die Verbreitung der Automarken.

In Uganda gewinnt Toyota mit extremem Abstand. Geschätzte 95% aller Fahrzeuge (ohne Motorräder) sind von Toyota.
Für Toyota gibt es auf Grund der starken Verbreitung sehr gut neue wie gebrauchte Ersatzteile. Es können sich aber nur wenige ein Auto leisten, oft nur, wenn sie damit auch ein Geschäft betreiben.

Bei den LKW führt Mitsubishi mit der Marke FUSO die Rangliste an. Dahinter kommt Mercedes bei den schweren Lkw und Isuzu bei den mittleren.

Motorräder sind sehr verbreitet und Führerschein und Helm sind Pflicht.
Aber meistens ist der Führerschein zu teuer und der Helm uncool. Also wird auf beides von den Fahrern verzichtet.

Fahrräder sind ein wichtiges Transportmittel und die rostigen Drahtesel ohne Gangschaltung müssen oft erstaunliche Lasten tragen. Übrigens ist die Nutzung von Motorrad und Fahrrad den Männern vorbehalten. Frauen gehen zu Fuß oder machen einen Führerschein fürs Auto.

Sonntag, 10. September 2017

Regenzeit in Uganda

Es regnet jeden Tag. Mal nur 30 Minuten, mal sind es 5 Stunden.
Während unseres Aufenthalts hat es oft am Abend oder nachts geregnet. Also alles gut. ;-)

Leider hatten wir nur einen wirklich schönen Sonnenuntergang und nie den "afrikanischen Sternenhimmel.
Aber ein Sonnenaufgang im Nebel des Regenwaldes war auch sehr schön.

Das Land ist aber durch die Regenzeit besonders grün und sieht wunderschön aus.

An alle Blog-Leser : UGANDA IST EINE REISE WERT !!!!

Samstag, 9. September 2017

Golden Monkeys (9.9.17)

Heute stand das Trekking zu den golden Monkeys oder goldenen Meerkatzen an.
Ursprünglich hatten wir einen Termin für den Nachmittag gebucht, aber dann berichtete Moses, dass er mit dem Veranstalter gesprochen hätte und wir um 8.00 Uhr da sein sollen. Leider waren wir mit unserem Hotel weit entfernt und hatten noch 3 Stunden Fahrt vor uns. Wir mussten also richtig früh aufstehen.

Am nächsten morgen stellte sich beim Briefing heraus, dass wir die einzigen Teilnehmer waren und eine "Privatführung" bekamen.
Der Aufstieg zu den Golden Monkeys dauerte 2 Stunden; sie leben in den Bambuswäldern an einem Vulkanhang.
Wir kamen ganz dicht an die Affen heran und konnten ein paar nette Fotos machen.

Sie nahmen gerade ihr 2. Frühstück ein. Die Leibspeise ist frische Bambussprossen, die sie aus dem Boden buddeln und dann genüsslich verspeisen.

Auch diese Wanderung auf gut 2700 Meter über dem Meeresspiegel haben wir im Trockenen machen können. Super, trotzdem war ich total nass geschwitzt.

Nach unserer Rückkehr hat es dann aber richtig geregnet und wir waren sehr froh, dass wir gezwungen wurden, die Tour um 8.00 Uhr zu nehmen.

Gorilla Trakking

Unsere Ugandareise hatte ein bestimmtes Ziel. Wir wollten die Berggorillas sehen!

Die Erwartungen waren besonders hoch, so dass die Gefahr von Enttäuschungen auch besonders hoch ist.

Im Vorfeld der Reise hatten wir viel gelesen und Berichte eingeholt. Eine Freundin / Arbeitskollegin hatte die Gorillas vor ein paar Jahren besucht und uns einen Erfahrungsbericht gegeben. "Mit das Anstrengenste was sie je gemacht hat (... und die hat schon viele verrückte Sachen gemacht)".

Auch unser Guide Moses hatte schon mal ein Trakking mit gemacht. Dem Bericht hat er uns allerdings erst nach unserem Trekking gegeben. Er war 5 Stunden im Starkregen zu den Gorillas unterwegs, um dann keine Gorillas zu sehen / finden. Gut 3 Stunden für den Rückweg, immer noch im Regen.
Er hat nie wieder einen Versuch unternommen die Gorillas zu sehen und will es auch nicht.

Unser Weg zu den Gorillas dauerte nur 3 Stunden und die Sonne zeigte sich von der besten Seite. Durch den Regen der Vortage war der Boden allerdings noch sehr matschig und rutschig.
Unsere Gorillafamilie bestand aus einem Silberrücken, 2 Weibchen und 2 Jünglingen (15 und 3 Monate alt).
Die "Erwachsenen" ruhten sich aus und schliefen in den Büschen. Die kleinen Gorillas machten um so mehr Aktion. Der 3-Monatige machte viele Versuche, in den Büschen und Ästen zu klettern, zu unserem Vergnügen allerdings oft vergeblich.
Wenn es dann doch mal klappte, kam natürlich der große Bruder / Cousin und schupste ihr wieder runter. Es war total süß.
Mit der Zeit hatten die Ranger ein paar Äste weggeschnitten, so dass der Blick auf die Erwachsenen immer besser wurde. Die Besuchszeit von einer Stunde war viel zu schnell vorbei. Für den Rückweg brauchten wir wieder 3 Stunden, aber mit einer Lunchpause.

Der südlichen Teil des QE-Parks (6.9.17)

"African Massage" nannte unser Guide Moses die zweieinhalb stündige Fahrt auf einen Schlaglochpiste nach Süden.
In diesem Teil des Parks soll es 100 Löwen geben, aber nicht immer bekommt man sie zu sehen.
Ohne einen guten Tipp, wo sich die Löwen gerade aufhalten, hat man keine Chance welche zu finden. Der Park ist einfach zu groß und auf jedem Baum, hinter jedem Gebüsch könnte der Löwen sein.
Wir bekommen einen Tipp und rasen mit ein paar anderen Fahrzeugen quer durch den Park zu einem besonders großen und prächtigen Baum. Ein Baum, würdig für den König der Tiere.
3 Löwinnen können wir im Baum ausmachen und die Kameras der Touristen arbeiten auf Hochtouren; unsere auch ;-)

In der "Löwenwelt" ist noch alles in Ordnung. Die Löwinnen jagen Nachts als Rudel und wenn sie ein Kob (Antilope) , einen Wasserbüffel oder auch ein Warzenschwein erlegt haben, darf der Chef / der König / der Alfa-Löwe zuerst speisen. Danach folgen die jungen Männchen und zum Schluss dürfen auch die, die die Arbeit gemacht haben, die Löwinnen speisen.
Sollten Reste bleiben, freuen sich die Hyänen und Geier.
Aller 2-3 Tage fressen sich die Löwen satt.

Mittags hatten wir wieder frische Ananas und Bananen
Zum abendlichen Dinner setzte wieder der Regen ein und somit haben wir unter den großen Aufenthaltszelten gegessen.
4 Gänge, alle sehr gut.

Das Wetter war tagsüber bei gut 30 Grad und sonnig mit ein paar Wolken. Toll !!!

7.9.17. moving day

Jetzt geht es wieder Richtung Süden (ganz im Südwesten von Uganda. Dicht an der Grenze zu Ruanda und zum Kongo). Wir nähern uns den Berggorillas mit großen Schritten.

Gut 6 Stunden Fahrt bringen wir hinter uns.
Natürlich kaufen wir auch wieder Bananen. Der Junge (Foto) am Straßenrand macht ein gutes Geschäft, da wir dem Preis nach oben aufrunden.
Die zweite Hälfte der Fahrt schon im Vulkangebiet mit Kraterseen und tollen Tälern.
Das Gebiet wird durch die Menschen intensiv genutzt. Der nährstoffehaltige Boden ist ideal für Ackerbau, besonders Bananen, einem der Hauptnahrungsmittel in Uganda. Ebenfalls wird in den höheren Lagen Tee angebaut.

Die Menschen in dieser Region haben über die Jahre viel durchgemacht. Bürgerkriege haben haben die Existenzen zerstört und auch heute ist das Leben nicht immer leicht. Viele überleben von Tag zu Tag. Die Zukunft ist so weit entfernt, dass die heutigen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Der Schutz der Natur und der Tiere stand lange Zeit hinten an. Der Film "Gorillas im Nebel" über das Wirken von Dian Fossey hatte uns schon in der Vorbereitung einen ersten Eindruck gegeben. Jetzt vor Ort, wird es sehr deutlich. Die Felder und Häuser sind bis an die Nationalparkgrenzen herangewachsen, jeder Fleck wird genutzt. In den letzten 25 Jahren hat sich die Bevölkerung von Uganda auf ca. 35 Mio. verdoppelt. Familien haben auch jetzt durchschnittlich 4 Kinder. Wo sollen die Menschen hin? Hoffentlich gelingt es trotzdem die Natur zu schützen.

Für die Berggorillas hat man ein gutes System entwickelt. Die Tiere waren schon fast ausgerottet, dann wurden sie in den Tourismus einbezogen. Jetzt kostet das "Permit" die Erlaubnis, die Gorillas zu besuchen, USD 600 pro Person. Das ist viel, erfüllt aber den Zweck, dass die Gorillas geschützt werden. Die regionale Bevölkerung ist an den Einnahmen beteiligt und profitiert auch durch neue Arbeitsplätze im Tourismus. So hat die regionale Bevölkerung ein großes Interesse daran, dass es den Berggorillas gut geht und die Population weiter wächst.

Queen Elisabeth 2 (5.9.17)

Nachmittags verlassen wir unser Camp - hier ein Bild vom Hauptplatz mit den Essenszelten - für eine Bootssafari.
2 Stunden schippern wir auf dem Lake George, der sich im nördlichen Teil des Queen Elisabeth Parks befindet.

Auch hier gab es viel zu sehen, wie man an den Bildern erkennen kann.
Besonders gefällt mir das Foto mit den 4 Kingfishern auf dem HIPPO-Rücken.

Queen Elisabeth Park (5.9.17)

Foto von unserem Guide Moses mit unserem Geländewagen. Das Dach kann hoch gestellt werden, dann kann man wunderschön, stehend rausschauen.

Immer wieder sehen wir Frauen, die Feuerholz sammeln und nach Hause tragen. Echt Schwerstarbeit.

Morgendliche Pirschfahrt im Park. Die Löwin hat ihren Baum nach der nächtlichen Jagd wieder bezogen, mit den kleinen Babys kann sie auch nicht weit laufen.
Aber dieses Mal müssen wir auf dem Weg bleiben. Es wurde ein Parkranger / Aufseher abgestellt, der auf die Einhaltung der Regeln achtet.