Montag, 25. März 2024

25.3.2024 - Faro - Radtour nach Vilamoura und Almancil

Wir werden noch eine weitere Nacht bei Faro bleiben und das „noch“ gute Wetter ausnutzen. Wir schnappen uns die Räder und fahren entlang der Küste nach Vilamoura. Die Landschaft ist beeindruckend und die rote Steilküste „dos Tomatos“ (zwei Tomaten) echt ein Highlight, obwohl ich mir den Namen nicht erklären kann.

Wir lassen uns viel Zeit, da die schöne Kirche in Almancil erst um 15 Uhr öffnet. Aber das ist bei dem wirklich guten Wetter ja kein Problem. 

In der Kirche ist natürlich Fotografier-Verbot, aber so ein Schuss aus der Hüfte geht doch meistens.

Das Wetter sollte heute schon regnerisch werden, aber eine „Flucht“ in eine andere Region bringt nichts, da es überall in den kommenden Tagen „mäßig gut“ sein soll. Wir warten es mal ab.

















Sonntag, 24. März 2024

24.3.2024 - Faro, die Stadt mit vielen Störchen

Wir fahren heute nur ein kleines Stück gen Westen bis zu unserem neuen Stellplatz nahe Faro. Schon auf der Fahrt waren uns viele Storchennester aufgefallen, aber in der Stadt haben sich recht viele Störche niedergelassen. 

Heute mal in Telegramm-Stil: 

Stellplatz bezogen, stop. 

Mit Rädern in die Stadt Faro fahren, stop. 

Faro zu Fuß erkunden, stop. 

Leckeres Essen finden und genießen, stop. 

Ein paar Fotos schießen, stop. 

In der Sonne sitzen, stop. 

… ups, der Tag ist schon vorbei, stop.



Finde die Störche

Korkeiche





Samstag, 23. März 2024

23.3.2024 - Tavira - Fuseta - Santa Luzia — unsere 6. Woche beginnt

Wir bleiben doch noch eine Nacht auf diesem Stellplatz und machen eine Radtour Richtung Fuseta. Wer das Buch „Lost in Fuseta“ kennt, kann sich diese Gegend bestimmt gut vorstellen.

Auf der Euro-Velo-Route Nr. 1 begleiten uns Orangen- und Zitronenplantagen, aber auch die vielen und großen Becken zur Meersalz Gewinnung. Erst nach 24 km kehren wir um und merken, dass wir bisher Rückenwind hatten. Egal. 

Wir laufen durch Fuseta (werfen auch einen Blick auf den Friedhof), und „ bewundern“ auch die alten Tongefäße, mit denen Tintenfische gefangen werden. Da diese Gefäße aber inzwischen aus Kunststoff sind, ist unsere Bewunderung weg.

In Santa Luzia finden wir ein schönes Restaurant direkt am Hafen und gönnen uns eine Portion Fisch. Tintenfisch für Nicole und Tunfisch für mich. Dazu ein Liter Rotwein und eine große Flasche Wasser. So sitzen wir 2 Stunden mit schönem Blick und gutem Essen in der Sonne und genießen unser Dasein.

Der Rückweg ist nur noch kurz, aber trotzdem anstrengend.

Nach 5 Wochen nun mal etwas Statistik: Mit dem WoMo sind wir jetzt gut 4.000 km gefahren, mit dem Rädern knapp 700 km und die Schritte … kann ich nicht mehr zählen












Freitag, 22. März 2024

22.3.2024 - Blutregen, Vögel, Gas und Portugal

In der Nacht war ein kleines Regengebiet über uns hinweg gezogen. Es kam von Süden und hatte Sahara-Staub im Gepäck. Somit waren die Autos rotbraun vom Sand gefärbt. Wir haben alle Scheiben und die Solarplatte gereinigt, aber für das ganze WoMo war keine Zeit. 
Wir wollten noch schnell in das Vogelschutzgebiet und ein paar Fotos machen. Natürlich haben wir uns herzlich von den Hundewelpen verabschiedet.

Dann ging es schnell bis an die Grenze zu Portugal, weil da ein Anbieter deutsche und französische Gasflaschen auffüllt und nur bis 14 Uhr geöffnet hat. Da unsere dt. Gasflasche noch recht voll war, haben wir nur die französische füllen lassen. Hat gut geklappt und es sollte für die nächsten Wochen reichen. Tipp: Autogas in Ayamonte, schnell und günstig. Den Diesel haben wir auch noch mal voll gemacht, in Portugal wird es teurer (ca. 1,70 € für Diesel).

Beim Grenzübertritt nach Portugal mussten dann alle LKW auf eine gesonderte Spur. Dort wurden die Nummernschilder einer Kreditkarte zugeordnet, damit die Maut automatisch bezahlt werden kann. Da wir mit Transponder (ADAC XXL-Mautbox) fahren, konnten wir so passieren. Und die Uhr durften wir auch noch eine Stunde zurück stellen, da wir hier die Londoner Zeit haben.

In Portugal haben wir das Örtchen Tavira angesteuert. Guter, großer Stellplatz, kleine und gemütliche Altstadt und ein riesiges Shoppingcenter … und das ganze direkt am Atlantik. 

Die eine Kirche, die wir uns auch von innen angeschaut haben, ist gefliest. Anno 1760 und alles noch gut in Schuss.

… und was macht man, wenn man in Portugal ist? Richtig, zum Inder essen gehen. Das war lecker.



















Donnerstag, 21. März 2024

21.3.2024 - weiterhin in Matalascañas - Luchse - … und die Hundewelpen

Heute ist ein trüber Tag, ein Regengebiet soll hier vorbei ziehen. Es werden trotzdem bis 22 Grad und es fallen nur wenige Tropfen.

Wir fahren mit den Rädern zu der 12 km entfernt liegenden Aufzuchtstation von spanischen Luchsen. Leider haben wir Pech und alle verfügbaren Tickets sind bereits weg. Für den Nachmittag in 2 Tagen, könnten wir eine Reservierung bekommen, aber da wollen wir ja schon in Portugal sein. Also begnügen wir uns mit dem Live-Screen (Foto 2), der die 4 Boxen mit jungen Luchs-Müttern und ihrem Nachwuchs zeigt. Auch interessant, aber nicht das was wir wollten. Schade! Wir lernen also, dass wir in Spanien nicht so spontan reisen können, wie wir es gern möchten. Für viele Attraktionen benötigt man doch auch schon in der Vorsaison und mitten in der Woche eine Reservierung.

Wir lassen uns durch den Ort treiben und landen zum Essen in einer spanischen Kneipe, die als Tagesmenü / Plato del Dia ein Menu aus 1. Paella, 2. Lomo con Fritas und 3. Flan anbietet.

Wieder am Stellplatz gehört der Nachmittag den Hundewelpen. Die großen und die kleinen Hunde bekommen ausreichend Streicheleinheiten. … aber es bleibt dabei … wir nehmen keinen von den Kleinen mit.










Mittwoch, 20. März 2024

20.3.2024 - Italica und Fahrt nach Matalascañas

Lange bevor es Sevilla gab, lag hier eine Siedlung der Römer. Um 200 v.Chr. lebten nur wenige Kilometer vom heutigen Sevilla entfernt ca. 10.000 Menschen in Italica. Wir schauen uns heute also wirklich alte Steine an. 

Die Amphitheater (Foto 1+2+6) soll 25.000 Menschen gefasst haben, das Theatro Romano (Foto 7) ca. 15.000. Von den übrigen Gebäuden ist nur noch wenig erhalten, aber immer wieder konnte man schöne Mosaike oder die gewaltigen Grundrisse sehen. Foto 3 zeigt die Toiletten der damaligen Zeit. Privatsphäre gab es nicht, aber alles sehr hygienisch. Foto 4 dann das Bad für eine sehr hoch gestellte Person.

Im Museum waren dann Bilder und Modelle (Foto 7+8) zu sehen, die alles noch einmal veranschaulichte und gerade die Ausmaße des Amphitheaters verdeutlicht. Gewaltig !!!

Etwas entfernt liegt das Theatro Romano, das auch noch aktiv genutzt wird (Foto 9).

Unsere Fahrt an die Atlantikküste wird durch eine Tankstelle mit € 1,34 für Diesel versüßt.

Unser Stellplatz bei Oskar liegt direkt am Strand und bietet tolle Ausblicke. Nicole ist ganz entzückt, da es 20 Tage alte Labrador Welpen gibt. 6 an der Zahl und total knuffig.