Wir steuern - wie immer wenn es Regen geben soll - eine größere Stadt an, da man dort die regnerische Zeit besser verbringen kann. In Nantes ist der Stellplatz voll und wir suchen uns einen Parkplatz am Straßenrand, dann fahren wir mit dem Bus und der Bahn in die City von Nantes.
Wir spazieren solange es nicht regnet durch die Stadt und folgen dem „grünen Band“, eine Markierung, die sich durch die ganze Stadt zieht und alle Sehenswürdigkeiten abarbeitet. Immer wieder sehen wir eingeschlagene Fensterscheiben bei Geschäften und viele Geschäfte die mit Holzplatten vor den Schaufenstern die Schäden reparieren oder vor weiteren Schäden schützen wollen.
In Frankreich arten die Schüler- und Studentenproteste immer weiter aus. Gewalttätige Proteste haben in Frankreich ja schon eine sehr lange Tradition … auch wenn dadurch selten Probleme gelöst werden und nur die Gewalttäter ihren Spaß haben.
Wir sind viel gelaufen und haben die Stadt erkundet, aber immer noch kein Regen, also machen wir uns auf den Heimweg zu Henry. Wir fahren zu einem Weingut außerhalb von Nantes und auf der Fahrt beginnt es endlich zu regnen.
Beim Weingut bekommen wir eine tolle Weinprobe mit 11 verschiedenen Köstlichkeiten. 3 davon landen später bei Henry.
In der Nacht und am Vormittag zieht ein heftiges Tief über uns hinweg. Wir werden ganz schön durch geschaukelt. Aber wir stehen hier sicher. Am Nachmittag fahren wir dann wieder Richtung Osten. Nun wollen wir das Loire-Tal erkunden. Es warten viele und - den Erzählungen nach - wunderschöne Schlösser auf uns.
Mit Brettern vernagelt - aus Schutz oder zur Reparatur?
Ehemals elegantes Wohnviertel mit eigenem Park. Sklavenhandel war ein einträgliches Geschäft















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