Mit dem 2. Weltkrieg gab es aber Probleme. Die Nachbarländer waren durch Frankreich und England beherscht und Japan wollte als Kriegspartei die Regionen erobern. Japanischer Kaiser und thailändischer König verhandelten ein Stillhalteabkommen und so duldete Thailand japanische Truppen im Land, behielt dafür aber die Unabhängigkeit.
Die Wege für den Handel zwischen den Ländern wurden von den Japanern von Ochsenkarren-Wegen zu richtigen Straßen für das militärische Gerät ausgebaut. Die Angriffe der Japaner auf Myanmar und Indien wurden vom thailändischen Boden gestartet. Mit der Zeit wurden die Beziehungen der Thailänder mit den japanischen Soldaten „enger“ und familiäre Verflechtungen entstanden. Mit Kriegsende (Bombe auf Hiroshima) setzte ein Rückzug ein, aber die enge Beziehung von Japan und Thailand blieb.
Noch heute ist diese Freundschaft sichtbar und gelebt. In den nördlichen Gebieten Thailands dominieren japanische Automarken. Pick-up Fahrzeuge sind sehr in Mode und Toyota hat eine Quote von 65%, gefolgt von Isuzu mit ca. 30%. Die letzten 5% können sich Autohersteller wie FORD, Mitsubishi, Chevrolet oder andere teilen. Auch in den Städten dominiert Toyota mit großem Vorsprung.
Heute durften wir selber mal auf einem Pick-up mitfahren. Die steile Strecke gestern zum Sonnenuntergangspunkt und heute zum Sonnenaufgangspunkt saßen wir auf der Ladefläche und haben uns durch schütteln lassen.

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