Die Zeitrechnung beginnt hier nicht mit Christus, sondern bei Buddha, der bereits 543 Jahre früher auf Erden war. Tage und Monate wurden aber übernommen, da es so einfacher ist. Trotzdem feiern die Buddhisten in Thailand im April das Neujahrsfest. Die Chinesen wiederum feiern jetzt gerade Neujahr (18.02.). Das Jahr der Schlange geht zu Ende, das Jahr des (Feuer)-Pferdes kommt. Vor 60 Jahren (beim letzen Jahr des Feuerpferdes) wurden viele weibliche Neugeborene umgebracht, da China die „Ein-Kind-Politik“ hatte und nur ein Sohn die Rente der Eltern sichern konnte. Außerdem gelten Feuerpferde als „unverheiratbar“. Ich habe mit so ein Exemplar geangelt und trete den Gegenbeweis an.
Heute geht es früh los. Wir gehen auf den Markt der Einheimischen in Nan und sind um 6 Uhr da. Hier ist ein wildes Treiben, da sich alle für den Tag eindecken. Außerdem kommen die Mönche zum Markt, um Gaben in Form von Nahrung, Dinge des täglichen Lebens und auch Geld zu erhalten. Es ist besonders mit anzusehen, dass die Mönche dann gleich dem Gebenden mit Gebeten und Gesang Glück, Freude und Gesundheit verheißen wollen.
Am Wasserfall haben wir zum ersten Mal die Drohne fliegen lassen. Es ist hier gar nicht so einfach, es richtig zu machen. Bei zwei Organisationen habe ich mich bereits im Vorfeld angemeldet und registriert, einen Führerschein gemacht und alle meine Dokumente eingereicht. Dann muss man 3 Tage vorher jeden Flug anmelden, beschränkt auf einen Flugradius von 130 Metern.
Hier hatte ich den Flug jetzt angemeldet und bin auch am richtigen Ort zur richtigen Zeit angekommen, um zu fliegen.
Im nahegelegenen Nationalpark standen „Drohne verboten, Erlaubnis nur auf Anfrage“. Da haben wir über unseren Guide Tanja eine Anfrage machen lassen … und durften sogar tatsächlich fliegen.
Immer wieder steht auch ein Herrenhaus /Leader-House (Haus von Mitgliedern der königlichen Familie oder auch einer Person hoch in der Politik). Unsere Begeisterung hält sich meistens in Grenzen, da diese Häuser oft sehr „westlich“ gestaltet sind.
Unser Ziel heute ist Phrae, wo wir 3 Nächte in einem Homestay-Hotel haben. Neben einem schönen Sonnenuntergang hatten wir auch ein leckeres Abendessen mit Ente in Orangensoße und Hähnchen in Tamarindsoße.
Gerade wurde mir mitgeteilt, dass die vielen Videos, die ich seit Tagen im Blog verwende, gar nicht abspielbar sind. Ich habe noch keine Lösung für das Problem gefunden, werde aber erst einmal auf Videos verzichten … obwohl sehr schöne dabei sind.


















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