Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Wir hatten heute auch "weiße Weihnacht". Leider war die 2-Liter Milchflasche während der Fahrt ausgelaufen und hatte den "Wohnraum unseres Campers" in eine weiße Landschaft verwandelt. Da wir hier 30º haben und wir den lieblichen Duft gegorener Milch vermeiden wollten, haben wir sehr gründlich geputzt.

Unsere weihnachtliche Stimmung haben wir in den beiden Bildern von uns festgehalten.
Aber hier in Australien ist der 24. Dez. nicht so entscheidend. Alles passiert am ersten Weihnachtstag. Dann haben auch fast alle Geschäfte, Museen, Restaurants u.s.w zu.
Der zweite Weihnachtstag ist der "Boxing-Day". Der Begriff stammt aus dem englischen Kulturbereich. Da früher die Hausangestellten am ersten Weihnachtstag arbeiten mussten, bekamen sie erst am zweiten die Geschenke ihrer adeligen Herrschaften in einer kleinen "Box" überreicht.

Das dritte Foto zeigt den Weihnachtsmann mit seinem deutschen Luxusschlitten. Der alte Käfer von Volkswagen ist für alles zu gebrauchen und die erste Wahl beim Weihnachtsmann.

Wir verbringen Heiligabend übrigens in Canberra, der Hauptstadt Australiens. Unser Festtagsmenu war asiatisch und lecker. Nun sind wir wieder auf dem Campingplatz und genießen eine gute Flasche Rotwein.

Prost  ... und frohe Weihnachten.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Egal wo wir hingehen ...

Egal wo wir hingehen, die Fliegen sind schon da.

So auch im Alpine Nationalpark, durch den wir heute gefahren sind und auch eine Wanderung gemacht haben.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ...

Samstag, 22. Dezember 2012

Mt. Buffalo und Advent ...

Der Nationalpark Mt. Buffalo zeigt sich von der besten Seite. Sonne, 30º im Schatten und klare Sicht auf das weite Panorama der australischen Alpen.

Wir haben viele kleine Wanderungen gemacht und tolle Ausblicke genossen. Eine Wanderung führte durch spektakuläre Felsformationen, durch die wir mitten durch mussten. An einigen Stellen war es so eng, das ich mich durch meine Körpergröße benachteiligt fühlte.  Aber wir sind nicht stecken geblieben ... und somit war es toll.
Die Fotos zeigen eine Felsspalte, die nicht einmal schultetbreit war und auf 20 m Länge gut 10 m an Höhe verloren hat. Einige Felsen hingen zwischen den Wänden und stellten interessante Hindernisse dar.

Außerdem möchten wir uns einmal für die E-Mails zum Blog bedanken.
Die Bewertungen klingen ganz positiv, was uns sehr freut.
Einen Kommentar fand ich besonders gelungen und möchte ihn hier kurz zum Besten geben:
Der Blog ist wie ein Adventskalender, jeden Tag geht voller Freude ein interessantes Türchen auf. Und die Freude bleibt bestehen, weil es hoffentlich auch nach Weihnachten weiterhin ein tägliches "Blog-Türchen" geben wird.

Freitag, 21. Dezember 2012

36º 46' 35" S / 146º 46' 20" E

Wenn wir Silvester in Sydney sein wollen, müssen wir uns weiter nach Osten bewegen. Einen großen Teil der Strecke haben wir gestern und heute hinter uns gebracht.
Die Fahrt von Adelaide nach Osten durch die Kornkammer Australiens war auch sehr reizvoll. Das Land ist sehr flach und dir Weizenernte läuft auf Hochtouren. Die Strohballen sehen sehr dekorativ auf den Feldern aus.
Etwas kompliziert ist die Regelung für den Wechsel von einem Bundesstaat im den anderen, wenn man Obst oder Gemüse mit sich führt. Aber dazu mache ich mal einen separaten Blog.

Als Zwischenstation auf dem Weg nach Sydney haben wir den Nationalpark Mount Buffalo gewählt, wo wir die nächsten 2-3 Tage wandern wollen. Mit der höchsten Erhebung sind wir heute gleich angefangen. "The Horn" ist 1723 Meter hoch, mit mir also 1725 m ;-))

Im Winter ist Mt.  Buffalo ein beliebtes Ski-Langlaufen-Gebiet. Jetzt liegt kein Schnee und wir haben keine "weiße Weihnacht".

Es gibt nur einen Campingplatz im Nationalpark und wir haben trotz der Hochsaison (6 Wochen Weihnachts-Sommer-Ferien in Australien) einen Platz ergattert. Der Campingplatz liegt auf 1320 m Höhe und die Nacht wird sicherlich kühl.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

In den Ferien wird das Benzin teurer ...

Ein Phänomen, das wir auch in Deutschland kennen. Kaum haben die Ferien begonnen, steigen die Preise an der Zapfsäule.

Wir sind in den letzten Tagen häufig durch Adelaide gefahren. Die Benzinpreise lagen immer bei 1,29 bis 1,33. Heute kamen wir mit leerem Tank in die Stadt und sahen nur Preise von A$1,49 ...

Nur eine Tankstelle von BP hatte noch 1,29. Wir haben sofort voll getankt. Als wir zwei Stunden später wieder an der Tanke vorbei kamen, hatten sie die Preise auch auf "Ferienniveau" angehoben.

Was die Benzin- und Dieselpreise angeht, haben wir viel gesehen.
Oben in Darwin kostete Diesel zwischen 1,45 und 2,05 (je tiefer im Outback, desto teurer).
Hier im Süden schwanken die Preise für Benzin mit 91 Oktan zwischen 1,25 und 1,65.

Der Verbrauch mit unserem kleinen Camper liegt zwischen 10 und 12,5 Liter auf 100 km, je nach Fahrweise

P.s. und nicht vergessen: für das Quiz sollte in den nächsten 10 Tagen ein Tipp abgegeben werden. Da wir uns sehr viel Mühe geben, die Kilometer richtig zu notieren, wären wir allen böse, die nicht mit machen. Den Hauptgewinn haben wir schon gekauft. Es lohnt sich. Also los, sendet euren Tipp!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Penfolds Wein

Beim heutigen Tag stand die Weinprobe im Stammhaus von Penfolds in Magill (bei Adelaide) im Mittelpunkt.

Unser Freund Philipp hatte seine Beziehungen genutzt und für uns einen Kontakt zu Penfolds hergestellt. Da er uns als "Kenner der Penfoldsweine" avisiert hatte, war ich auf den Besuch gut vorbereitet. Bereits im Barossa Valley hatten wir eine "normale" Weinprobe bei Penfolds mitgemacht und dann die Internetseiten von Penfolds und über australischen Wein im Allgemeinen gelesen.

Es begann mit einer 1-stündigen Führung durch die Produktionsanlagen und den Weinkeller. Dort lagern wirklich gute Tropfen und es war ein Erlebnis für uns.

Dann folgte der anstrengendste Teil: Die Weinprobe.
Wie üblich wurden die Weine immer besser und den Höhe- und Schlusspunkt setzte der BIN 707. Auch der Magill-Estate war super lecker. Leider kosten beide einen dreistelligen Eurobetrag pro Flasche.

Das absolute Premiumprodukt aus dem Hause Penfolds, der Grange, war leider nicht in der Verkostung. Aber der kostet auch einen vierstelligen Eurobetrag pro Flasche und sollte eher als Kapitalanlage gesehen werden. Wir haben viele Fässer davon im Keller gesehen.

Dienstag, 18. Dezember 2012

local leisure living

In Australien haben die Sommerferien begonnen und das Leben ist entspannt. Wir sind am Murray-Fluss und genießen die Zeit.
Mittags hatten wir ein BBQ direkt am Fluss. Im Vordergrund badet die Dorfjugend von Blanchetown und im Hintergrund fährt die Autofähre hin und her. Bei gut 30º im Schatten hatten wir ein nettes Plätzchen und haben dort über 2 Stunden gesessen.

Im weiteren Tagesablauf haben wir immer wieder Zugänge zum Fluss gesucht, um gute Fotomotive zu finden. An einem haben wir ein australisches Pärchen aus Victoria getroffen, die sehr versteckt, direkt am Fluss gecampt haben. Sie waren schon seit zwei Wochen an diesem Platz und wollen auch noch die Weihnachtstage dort verbringen, weil die Straßen und überhaupt alles in der Ferienzeit so voll ist. Wir waren die Ersten, die den Weg zu ihnen im den letzten 14 Tagen gefunden hatten.
Die beiden Hunde tobten im Wasser und die beiden Australier genossen die Ruhe und die Einsamkeit.

Unser Nachtlager haben wir nahe Renmark auch direkt am Murray-Fluss aufgeschlagen. Die Zeit bis zum Sonnenuntergang haben wir auf den Campingstühlen sitzend, mit den Füßen im Wasser verbracht. Dazu eine Flasche Wein und eine Tüte Chips. Super .... local leisure living ...

Montag, 17. Dezember 2012

Herzlichen Glückwunsch

Heute feiern zwei unserer sehr engen Freunde ihren 50. Geburtstag. Leider können wir nicht bei ihnen sein, um diesen tollen Tag zu feiern.
An dieser Stelle möchten wir beiden die herzlichsten Glückwünsche übermitteln.

P.s. wenn die Geburtstagskarten keine Gehässigkeiten mehr beinhalten, bist du wirklich alt.

Platypus

Platypus oder Schnabeltier, ein eierlegendes Säugetier, das sehr scheu ist und eher nachtaktiv.
Die Männchen werden bis zu 60 cm und die Weibchen zu 45 cm groß.

Bei unserem ersten Versuch, diese Tiere in freier Wildbahn zu erleben, hatten wir kein Glück. Im Warrawong Park (in Belair östlich von Adelaide) kann man sich frei bewegen und selbst versuchen, welche zu entdecken. Der Park ist gut besucht und die Kinder viel zu laut, um wirklich eine Chance auf Erfolg zu haben.

Der Park war ursprünglich viel größer. Aber vor einigen Jahren war er in finanziellen Schwierigkeiten und es wurden Teile verkauft. Um den Erhalt der Kernstücks zu sichern und eine Bebauung zu vermeiden, hat die Familie einer Parkrangerin das Gelände (siehe Foto) gekauft und führt es ohne Profitabsicht und zum Wohle der Tiere in eigener Regie weiter.
Jetzt werden Touren in kleinen Gruppen zu angemessenen Preisen angeboten. Es wird vielen Tieren ein zu Hause geboten, der Platypus ist aber die Attraktionen bei den Besuchern.

Wir hatten gestern Abend eine Einzelführung. Obwohl die Zeit zum Platypus-gucken sehr ungünstig ist, da sie gerade brüten und somit nur selten und kurz Futter suchen, hatten wir Glück.

Das Platypusweibchen schwamm in der Finsternis direkt am Boardwalk entlang. Der Ranger hat uns auf die "ripples" und "bubbles" hingewiesen, die der Platypus macht, wenn er die gesuchte Nahrung an der Oberfläche vom Schlamm befreit. Die 4-5 Sekunden, die der Platypus sichtbar ist, darf man sich nicht bewegen, da er jede Bewegung sieht und dann weg ist. Die rote Lampe des Rangers hat die Sicht etwas erleichtert (Foto 2), aber zum Photographieren gibt es bessere Bedingungen.

In der Dunkelheit haben wir dann noch weitere Tiere gesehen und gefüttert. Die hatten Namen, die ich mir weder merken noch hätte schreiben können.

Wir sind immer noch begeistert von dem Abend beim Platypus. Es ist ein "must do" für alle, die in die Gegend kommen.
www.platypusecotours.com

Samstag, 15. Dezember 2012

Es weihnachtet auch hier ...

Auch in Australien hat man gemerkt, das Weihnachten vor der Tür steht.
Im Radio und in den Läden dudelt jetzt auch viel Weihnachtmusik. Die Hinweisschilder für den Verkauf von Weihnachtbäumen mehren sich und wir sehen auch in vielen Gärten oder Wohnzimmer Weihnachtsschmuck.

Einige Ideen sind wirklich originell.  So hatte Einer im Garten ein rotes Zelt aufgebaut; davor saß eine Weihnachtsmannfigur am Campingkocher und hielt eine Angel in den Teich.
Ein Anderer hatte einen Unfall in seiner Gartenhecke simuliert. Der Weihnachtsmann hing kopfüber in der Hecke, auch vom Schlitten guckte noch die Hälfte heraus. Ein paar verpackte Geschenke steckten kreuz und quer.

... also, so langsam weihnachtet es auch hier.

Freitag, 14. Dezember 2012

Barossa Valley im Regen

Frühstücken konnten wir noch im Sonnenschein, aber dann setzte ein intensiver Nieselregen ein.
Wir haben uns trotzdem auf die Scenic-Wine-Route begeben und haben die 57 km lange Runde durch das Weingebiet gemacht. Wir sind an vielen Weingütern vorbei gekommen und haben zwei näher angeschaut. Der Weinkonsum hielt sich in Grenzen, da in Australien eine 0,05 %o-Grenze für das Autofahren gilt.
Bei unserem zweiten Stop (Jacob's Creek) war sogar ein Messgerät für den persönlichen Alkoholpegel. Ich hatte 0,00 %o, aber bei Nicole riet das Gerät, noch etwas mit dem Autofahren zu warten.

Wir haben uns dann auf den Weg nach Süden gemacht, da das Wetter-App im Smartphone für die Region bei Adelaide trockenes Wetter ankündigte.

Auf dem Weg zu unserem jetzigen Campingplatz, auf dem wir jetzt in der Sonne sitzen, haben wir die schöne Landschaft der Adelaide-Hills bewundert und sind auf den Mount Lofty gefahren. Trotz der Wolken hatten wir einen guten Blick auf die Stadt Adelaide,  den Hafen und die Umgebung.

In der Region soll es den Southern-hairy-nosed-Wombat (siehe Foto) geben. Nicole hat zumindest ein Bild im Reiseführer gefunden, aber bisher hat er sich erfolgreich vor uns versteckt. Schade.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Wenn der Road-Train-Fahrer grüßt ...

In den Städten oder auf viel befahrenen Straßen wird so gut wie gar nicht gegrüßt. Wenn der Verkehr dann etwas dünner wird, grüßt man die anderen Camper vom gleichen Vermieter. Wenn der Verkehr noch dünner wird, grüßt man alle Camper. Auf den sehr einsamen Straßen grüßt man alle Fahrer, aber etwas ganz besonderes ist es, wenn der Fahrer vom Road-Train die Hand zum Gruße hebt. Dann ist man wirklich im Outback; dann kommt wirklich nur alle 30 km ein Fahrzeug vorbei.
Auf der Fahrt von den Flinders Ranges zum Barossa-Valley haben uns ein paar Road-Trains gegrüßt.

An einer Tankstelle stand so ein langer Zug neben uns an der Säule.
Ich habe für meine 33 Liter 49,- A-$ bezahlt. Er hatte zwei Diesel-Tanks zu je 520 Liter zu befüllen.
Ich fragte nach seinem Verbrauch auf 100 km ......
Er rechnet 1:1
1 Liter pro 1 Kilometer ....
Sein Zusatz-Kommentar: wenn er ohne Ladung fährt, kommt er mit einem Liter auch schon mal 1,2 km weit.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Flinders Ranges 2

Die letzte Nacht begann sehr heiß, aber es hat sich dann doch noch zum Morgen auf 25º abgekühlt.

Der Ranger hatte uns geraten, bereits um 5 Uhr aufzustehen,  um eine Wanderung bei erträglichen Temperaturen zu machen. Wir wollten ja nur eine kleine Wanderung machen, also haben wir ohne Wecker bis halb 8 Uhr geschlafen und sind dann  gegen viertel nach 9 Uhr los.

Mt. Ohlssen Bagge war unser Ziel. Man soll von dort einen schönen Blick ins Tal und über die Flinders Ranges haben. (Luftaufnahme nicht von mir)
Die 3,4 km mit 420 Metern Höhenunterschied bis zum Gipfel waren bei Temperaturen von Mitte 30º doch recht anstrengend. Auf dem Weg nach oben haben wir auch einen Lizzard gesehen (siehe Foto).
Der Rückweg war wieder recht angenehm und der Weg durch den Wald war besonders schön. (Foto)

Dann ging es in den Pool, dann gab's BBQ, dann eine Siesta, dann ein Happy-Hour-Bier und dann wieder in den Pool.
... und jetzt ist der Blog für heute zu Ende.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Flinders Ranges

Unsere neuen Koordinaten sind:
S 31º 31' 35, 5"
E 138º 36' 06, 6"
Die Ortschaft heißt Wilpena und hat, wie es im Outback üblich ist, natürlich eine Tankstelle. Dazu ein Visitor-Center und einem Campingplatz mit Pool. Das Wetter ist sommerlich heiß, 36º und so gut wie keine Wolke am Himmel.

1996 haben wir das Outback in Form des red-centers (Alice Springs), vor ein paar Wochen das nördliche Ende des Outbacks bei Darwin und jetzt das südliche Ende oberhalb von Adelaide, kennengelernt. Eins ist sicher: es gibt überall zu viele Fliegen. Und sie haben auch die gleichen Verhaltensweisen: direkt und ohne Umwege in die Öffnungen des Kopfes zu fliegen. Ohne das Kopfnetz würde man wahnsinnig werden.

Der Begriff Outback ist zwar nicht eindeutig definiert, aber ca. dreiviertel der Landfläche Australiens werden so genannt.
Und wir sind mitten drin. Morgen sollen es knapp 40º werden, also werden wir uns eine leichte Wanderung raussuchen. Abends wartet dann wieder der Pool auf uns, der hier noch erfrischende 25º hat.

P.s. wie ihr seht, habe ich das Zeichen für "Grad" "º" auf meinem Smartphone gefunden. ;-))
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Montag, 10. Dezember 2012

Adelaide - in der Stadt

Adelaide ist mit über 1,2 Mio. Einwohnern die fünftgrößte Stadt Australiens. Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth sind noch grösser.
Adelaide ist Hauptstadt und grösste Stadt von South Australia, dem statistisch trockensten Bundesstaat in Australien.

Die Stadt konnten wir mit dem Bus, mit einer Haltestelle direkt vor dem Campingplatz, gut erreichen. Wir sind durch die Fußgängerzone und im ganzen Stadtkern herum gebummelt und haben einige Shopping-Arkarden besucht.
Es macht aber nur wenig Spaß durch die  Geschäfte zu bummeln, wenn von vornherein feststeht, das man nichts kaufen kann, weil die Gewichtsgrenze für den Flieger schon erreicht ist.

Wir haben es trotzdem genossen und uns auch eine schöne Lunchpause genehmigt. Falafel für Nicole und Gyros für Olaf.
Besonders auffallend war ausserdem die Statue von Queren Victoria,  die mit einem weihnachtlichen Wollmantel verzieht wir. Siehe Foto.

Außerdem haben wir in einigen Koffergeschäften gestöbert, da unsere grosse Reisetasche beim Flug von Darwin nach Sydney beschädigt wurde. Ein Rad war gebrochen und man konnte sie nur noch über den Boden schleifen, anstatt sie zu rollen.
Nach der Reklamationen im Flughafen hatte man uns einen Reparaturladen in Sydney genannt, wo wir die Tasche auch gleich abgeliefert haben.
Nun erhielten wir die Info: Reparatur nicht möglich, es wird Ersatz gestellt.
Was das wohl heißen soll? Um vorbereitet zu sein, haben wir uns die neuen Koffermodelle und die Preise angeschaut. Wenn wir zu Silvester wieder in Sydney sind, werden wir uns um das Thema kümmern.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Schnee ???

In Deutschland soll es schon Schnee geben!!! hier auch ???

Oder ist es ein Salzsee ???

Adelaide

Wir haben viele Kilometer hinter uns gebracht und sind bis Adelaide gefahren. Zwischendurch haben wir am Jack's Point Pelikane geschaut und einen kleinen Umweg eingebaut, um mit der kleinen Fähre über den Murray-River über zu setzen.
Es war trotz der langen Strecke, eine entspannte Fahrt.

In Adelaide haben wir einen Campingplatz im In-Stadtteil Glenelg genommen. Er liegt direkt am Meer und wir sind zu Fuß zum Zentrum gelaufen. Dort konnten wir Beach-Volleyball schauen und auch etwas spielen. Der Wind war aber schon gewöhnungsbedürftig.

Zum Abschluss des Tages haben wir uns an den Strand gesetzt und den Sonnenuntergang beobachtet. Touch-down.

Am Ende wurde es etwas kühl, darum gibt es jetzt eine heiße Schokolade. Hmmm.

Samstag, 8. Dezember 2012

South Australia

Wir haben den Bundesstaat Victoria verlassen und sind im Bundesstaat South Australia angekommen.
Frisches Obst und Gemüse darf nicht mit über die Grenze genommen werden. Es gibt zwar keine Grenzhäuschen mit Schlagbaum,  aber bei Stichproben kann es teuer werden, wenn man Obst oder Gemüse dabei hat. Wir hatten unsere Bananen aufgegessen und die Reste an Paprika, Pilzen und Zwiebeln zu Ratatouille eingekocht.
Auch bei der Zeitverschiebung ist es hier etwas anders. Ganze 30 Minuten sind sie hier hinter Victoria-Zeit.
Aber die moderne Technik macht es einem einfach. Das Smartphone erkennt durch das GPS-Signal wo man sich gerade aufhält und stellt die Uhr automatisch. Super.

Auf dem Foto ist eine schöne Bucht zu sehen, in der wir heute viel Zeit verbracht haben. Wir sind sogar ins Wasser gegangen. Unter 20 C ist aber auch für Naturburschen recht kühl.

Freitag, 7. Dezember 2012

Portland - wir sind wieder an der Küste

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir noch einmal den Boroka-Lookout in den Grampians besucht und uns dann auf den Weg nach Süden gemacht.

Die Landschaft ist einfach toll. Die runden Strohballen im Sonnenlicht ... ich könnte hunderte Fotos machen.

Der Vulkan Mt. Napier hat von 7000 bis 5000 Jahren diese Landschaft gestaltet.
An manchen Stellen sind die Lavatunnel, die entstehen, wenn die heiße Lava an der Oberfläche schon erhärtet und darunter die Lava in einem entstehenden Tunnel weiter fließt, eingebrochen und für uns sichtbar. In zwei Lavatunnel konnten wir sogar rein klettern.

Oben auf der Wiese hatten wir über 30 C und  im Lavatunnel könnte man seinem Atem sehen.
Es war etwas glitschig da runter und wieder rauf zu kommen, aber echte Naturburschen können das.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Grampians 3

Wäsche waschen, Fruhstück, wandern, lookout, BBQ ... wäre der heutige Tag in der Kurzfassung.

Aber ein paar mehr Wörter möchte ich euch schon gönnen.

Nikolaus .... ja, die Stiefel waren zwar nicht geputzt, aber es war trotzdem was drin.... hmmm

Der Sack mit der schmutzigen Wäsche war sehr dick und das Fach mit der sauberen Kleidung sehr leer geworden. Da das Wetter wieder sonnig und trocken werden sollte, haben wir die Waschmaschine angeschmissen.

Als Wanderung hatten wir für heute den Aufstieg zum Mount Difficult ausgewählt. Der Rother-Reiseführer hat die Tour mit gut vier Stunden angesetzt. 8,5 KM return mit 580 Höhenmetern.
Der Ausblick von oben war super .... der Weg aber durchaus anspruchsvoll. Die vier Stunden haben wir auch gebraucht.

Danach ging's zum lookout Boroka.  Ganz tolle Aussicht. Siehe Foto.

... und dann hatten wir richtig Hunger auf BBQ.  War wie immer lecker.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Grampians 2

Der Blog hat gestern nicht richtig geklappt. Weil die Datenmenge zu groß war, wurde er abgewiesen. Ich hoffe, das der zweite Versuch klappt.

Die Nacht war einstellig in der Temperatur und auch ziemlich windig. Wir haben im Windschatten eines Hauses geparkt und alles gut überstanden. In den Schlafsäcken war es kuschelig warm.

Morgens waren die Duschräume leider doch nicht mehr geheizt und somit die Morgenwäsche sehr erfrischend.

Mit dem Art- und Kulturzentrum der Aboriginals haben wir den Tag begonnen. Es werden sehr schön die 40000 Jahre der Kultur beschrieben. Erst die letzten 200 Jahre brachten erschreckende Veränderungen. Es wirkt unvorstellbar, das es bis 1980 erlaubt war, den Aboriginal-Eltern das Kind wegzunehmen (assimilation policy), um es menschenwürdig (bei den weißen Einwanderer) aufwachsen zu lassen.
Erst 1967 wurden die Aboriginals als australische Staatsangehörige anerkannt.

Ein Höhepunkt war der walk zu den Pinnacles. Durch den Grand Canyon und die Silent Street hinauf zu der Felsnase, die man immer noch besteigen darf. Viele Passagen sind aber durch Geländer gesichert.

Zurück auf dem Campingplatz gab's eine heiße Dusche und dann wurde gekocht. Ein bisschen lesen zur Entspannung und nun der Blog.

Grampians 1b

Die fehlenden Bilder:
- The Balconies
- MacKenzie Falls

Dienstag, 4. Dezember 2012

Grampiens

Gut 150km nördlich der Küste liegt der Grampiens Nationalpark,  in dem wir
uns jetzt aufhalten und die nächsten Tage wandern werden.

Wir haben einen Campingplatz in Halls Gap bezogen. Aktuell ist es sehr
stürmisch und die Dame an der Rezeption hat uns geraten, nicht unter einem
Baum den Nachtplatz zu nehmen. Die Nacht soll noch stürmischer werden und
die Äste könnten uns verletzen.

Es ist auch nicht sehr warm hier (18 C). Die Duschräume sind geheizt. Das
hatten wir bisher noch nie.
Es gibt auch einen schönen Pool, aber wir werden ihn wohl nicht nutzen.

Heute haben wir die MacKanzie-Falls angeschaut und die Balconies besucht.
Vor 16 Jahren konnte man noch auf den "Balkon" gehen, da wurden die Knie
schon etwas weicher.
Heute ist es leider verboten. Zu gefährlich ...

Zudem haben wir auch wieder Koalas, Kängurus, Kookaburras, Kakadus u.s.w
gesehen.

Weil es heute etwas kühler ist, haben wir uns gerade eine schöne heiße
Schokolade gemacht. Lecker, hmmm.

Montag, 3. Dezember 2012

Warrnambool

Hier endet die Great Ocean Road. Es war wieder ein Schauspiel zu sehen, wie sich die Küste entwickelt. Zum Abschluss sind wir noch einmal die Gibson-Stairs zum Strand bei den Aposteln gegangen. Das ist die Seite, an der nur zwei der Felsnadeln stehen. Siehe Foto.

Das heutige Ziel ist Warrnambool. Eine mittelgroße Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Alle Staufächer im Camper sind wieder mit Lebensmitteln gefüllt.
Zusätzlich hat Nicole ein schönes Shirt aus Merino-Wolle gefunden.
Ich habe im Baumarkt ein Paar Gummistiefel gekauft.
Wir brauchen welche für die Antarktis-Kreuzfahrt und in meiner Größe werden keine Gummistiefel an Bord des Schiffes verliehen.
Da wir vor dem nächsten Weiterflug die ganzen  Reiseführer für Australien nach Hause senden werden, haben wir bei der Grenze für das Fluggepäck wieder etwas Luft.

Ein Wort zum Wetter: es regnet ...

Aber lieber im Regen Urlaub machen, als bei Sonne im Büro sitzen.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Persönliche Postkarte - nur für dich !

Gern senden wir dir eine schöne Postkarte. Damit sie auch wirklich schnell bei dir ankommt, senden wir die Postkarte per e-mail.
Bitte drucke das Bild aus und beschriftet sie selbständig mit deiner Adresse und deiner Anrede.
Den Text kannst du aus folgenden Brocken selbst zusammen stellen: viele liebe Urlaubsgrüsse, Wetter ist super, Landschaft ist super, Camper ist super, Meer ist super, Essen schmeckt, wir wandern viel, ...

So, diese persönliche Postkarte ist nur für dich. Wir hatten versprochen dir - und nur dir - zu schreiben.

Great Ocean Road 2

Diese Straße bleibt sehenswert. Nach den Koalas an der Grey River Road waren wir überzeugt, das es kaum besser werden kann.
Die Fahrt zum Cape Otway Leuchtturm hat aber in Bezug auf Koalas alles getoppt. In einem Eukalypthus Wald, durch den der Weg führte, waren die Bäume voll von Koalas. Hunderte waren zu sehen. Die Bäume waren auch schon relativ leer gefuttert, so dass man sie noch besser sehen konnte.
Gigantisch.

Jetzt, in diesem Moment, stehen wir mit Blick auf die Zwölf Apostel und warten auf den Sunset. Auf der kleinen Aussichtsplattform sind viele Stative mit Video- und Fotoapparaten aufgebaut. Jeder möchte das perfekte Bild einfangen.

Touristisch ist dieser Punkt voll erschlossen. Aus dem kleinen Parkplatz, den wir vor 16 Jahren fast für uns alleine hatten, ist ein sehr großer geworden. Jetzt liegt er auf der anderen Straßenseite und man geht durch einen Tunnel zu den Aussichtsplattform.
Die 12 Apostel sind eigentlich nur noch acht. 2005 ist wieder einer eingestürzt. Es sieht aber weiterhin ganz toll aus.

Auch die Küste wird immer wieder neu modelliert. Das Wasser unterspült die Felsen und Teile brechen ab, oder entstehen neue Festnageln. So wir es auch in hundert Jahren noch Apostel geben ... immer wieder andere.

Freitag, 30. November 2012

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

Wir wünschen alles eine ruhige und besinnliche Adventszeit.

Wenn ihr die erste Kerze anzündet; bei einer schönen Tasse Tee; vor dem brennenden Kamin; wenn es draußen stürmt und schneit, dann denkt an uns. Wir sitzen dann hier unten ganz allein und müssen schwitzen.

Aber vergesst nicht, in den Bliestorfer Forst zu fahren, um beim Kiwanis Club einen heißen Punsch zu trinken und eine leckere Wurst zu essen. Das ist wichtig und gut  .... und für einen guten Zweck.

Der Weihnachtrummel hier hält sich in Grenzen. in der Strassen sind manche Laternen mit leuchtenden Weihnachtssymbolen versehen. Die Restaurants haben Schilder in den Fenstern, das sie Reservierungen für Weihnachten und Silvester annehmen. Die Schmuckläden bieten Discountpreise bis 30 %, sonst sieht man sehr wenig, was auf Weihnachten hindeutet. Im Radio haben sie auch noch keine Weihnachtsmusik gespielt, aber Nicole pfeift gelegentlich weihnachtliche Lieder oder rezitiert  Gedichte.

... und macht euch keinen Stress wegen der Geschenke für uns, wir kommen ja erst im Mai wieder ;-)))

Die wohl bekannteste Scenic Route Australiens - Great Ocean Road

Unsere gesamte Planung wurde noch einmal durchgemischt. Die Fähre nach Tasmanien ist schon recht ausgebucht und für Fahrzeuge über 2, 10 Meter war nichts mehr frei. Also haben wir umdisponiert und den Tasmanien-Teil auf Januar verschoben. Die Fähre haben wir schon gebucht,  mit der Tagesfähre geht es am 3.1.13 rüber und am 24
1.13 wieder mit der Nachtfähre zurück. Die Zeit sollte für Tasmanien reichen und so können wir die Jahreswende in Sydney erleben.

Aktuell haben wir Melbourne durchfahren und sind über Geelong zur Great Ocean Road (GOR) gefahren. Der Bau diese ca. 250 km lange Küstenstrasse wurde 1922 begonnen und der letzte Abschnitt zwischen Lorne und Apollo Bay erst 1932 freigestellt. Die Straße für sich ist schon eine Meisterleistung, aber in Kombination mit den Felsformationen ist das ein Highlight. Die wohl beeindruckenste Formation werden wir wohl morgen erreichen: The Twelve Apostles.

Als besondere Empfehlung des lokalen Visitor-Centers wurde uns der Küstenort Kennett Falls genannt. Die dort ins Hinterland führende Grey River Road soll sich hervorragend zum Beobachten von freilebenden Koalas eignen.
... und es hat sich als guter Tipp erwiesen. Wir haben irgendwann aufgehört die entdeckten Koalas zu zählen (was für mich als absoluten Zahlenmenschen schon bemerkenswert ist). Es war einfach toll und auch noch andere Tiere waren zu entdecken. Besonders erwähnenswert ist der Kookaboora direkt neben mir auf einem Ast.

Obwohl diese Region Australiens gut erschlossen ist, hat die Mobilfunk-Netzabdeckung noch viele weisse Flecken. So auch heute. Auf dem Campingplatz in Wye River, direkt an der GOR, sind wir auch ohne Verbindung zur Welt.
Also, wenn wir mal wieder ein Funksignal haben, verschickt sich dieser Blog automatisch.

Mittwoch, 28. November 2012

Phillip Island

Wir haben zwei Tage auf Phillip Island verbracht. Es ist 90 Auto-Minuten von Melbourne entfernt und durch seine Pinguine-Parade sehr bekannt.

Die Insel ist wirklich sehr hübsch und gepflegt. Auf einem boardwalk kann man durch einen Eukalypthus-Wald gehen und Koalas auf Augenhöhe beobachten. Die schlafen über 20 Stunden pro Tag. Den Rest der Zeit fressen sie und bewegen sich nur sehr wenig. Oft nur, um auf einen frischen Baum zu wechseln. Wir sind 2 Stunden durch den Wald gestreift und haben tolle Koalas hoch in den Baumwipfeln oder auch ganz nah gesehen.

An der südöstlichen Spitze der Insel haben wir einen walk auf den Berg gemacht. Die höchste Erhebung der Insel ist immerhin 112 Meter über dem Meeresspiegel. Das beeindruckende war, das auch da oben alles voller Pinguine-Nester war. D.h. die kleinen Tiere verbringen den Tag im Meer, um zu jagen und marschieren dann Abend für Abend den Berg hinauf zu den Nestern.
Irre !!!

Die Show der Pinguine-Parade haben wir ausgelassen. Mit hunderten anderen Touristen auf einer Tribüne zu sitzen und das Schauspiel aus großer oder kleiner Entfernung zu beobachten (Entfernung je nach Eintrittspreis), war uns zu kommerziell. Zumal wir bei unserem letzten Besuch in Australien ein Führung mit einem Ranger direkt bei den Pinguinen hatten und das kaum zu toppen ist.

Dienstag, 27. November 2012

Charles Darwin (1809 - 1882)

Im Norden in der Stadt Darwin wurde man häufig auf den Naturforscher und Namensgeber der Stadt aufmerksam gemacht.
Ich habe das zum Anlass genommen eines seiner Werke zu lesen.
"Über die Entstehung der Arten"

1831 machte er seine Weltreise, die allerdings fünf Jahre dauerte. Sein Weg mit der HMS Beagle führte ihn auch nach Australien.

"Natural Selektion" oder das Überleben des Passendsten erklärt die Evolution der Tier- und Pflanzenwelt. Von der Variation zur neuen Art / Spezies.
Gerade im Bezug auf Australien und die besonderen Tiere hier, ist die Lektüre eine starke Anregung über das gerade gesehene auch unter dem Gesichtspunkt der Evolution und der Entwicklung der Arten nachzudenken.
In Australien gibt es ganz andere Tiere. Warum ist das so?
Der australische Kontinent hatte frühzeitig eine Insellage und die Kreuzung der Arten und deren Variationen vollzogen sich in einem abgeschlossenen Bereich. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Eine Lektüre, die ich gern weiter empfehle, da sie mich die Tier- und Pflanzenwelt viel aufmerksamer betrachten lässt.

Montag, 26. November 2012

Ein Tag in Wilsons Prom ...

Das Auto konnte sich heute ausruhen und die Wanderschuhe mussten ran.

Es gibt sooo viele schöne Wanderwege im Wilsons Promontery, das man nicht alle laufen kann. Aber wir haben es zumindest versucht ...

Einige Wege sind noch gesperrt, weil in 2008 im Park starke Buschbrände herrschten und dann im März 2011 von starken Regenfällen alles überflutet wurde. Man sieht noch sehr deutlich die Folgen. Die ganz großen Bäume sind verkohlt, aber oben wachsen wieder Blätter. Bäume mittlerer Größe gibt es nicht, oder es stehen die verkohlten Gerippe noch rum. Auf der unteren Ebene entsteht neuer Leben und es ist wieder alles grün.
Einige Berghänge sind abgerutscht und Straßen oder Brücken mussten erneuert werden. Aber es wird wieder. Die Natur regelt alles allein und die Parkverwaltung ist fleissig.

Ich habe auf den Wanderungen so viele Fotos gemacht, das ich mich gar nicht entscheiden kann, welche es in den Blog schaffen sollen.

Die Aussicht von der Bergspitze war sehr schön. Die großen und kleinen Buchten idyllisch. Die vielen Tiere beeindruckend.

Wieder ein gelungener Tag auf unserem Reise.

Sonntag, 25. November 2012

Wilsons Promontory NP

Heute war ein moving-day. Wir sind viele Kilometer gefahren und hatten trotzdem viel Spaß.

Das Frühstück haben wir sehr genossen und uns viel Zeit gelassen. Das Foto zeigt den gedeckten Aussentisch unseres Luxus-Campers in der Sonne.

Zur Mittagszeit hatten wir den 90-Meilen-Strand erreicht. Ein 144 km länger Strandabschnitt, der uns sehr an die Küste von Sylt erinnert hat.
Bei strahlendem Sonnenschein haben wir einen langen Spaziergang gemacht. Wir wurden so richtig durchgepustet. Nun waren wir bereit für die Strecke bis zum Nationalpark Wilsons Promontery, den wir schon bei unserer Reise in 1996 besucht hatten und als besonders schön in Erinnerung behalten hatten.

Wir haben uns wieder unpowered auf dem Campingplatz eingebucht. Die 10. Nacht in Folge; echte Naturburschen ...
Ein kurzer walk von 8 km brachte uns zu zwei schönen Aussichtspunkten und einem tollen Strand. Hier haben wir auf den Felsen gesessen und auf den sunset gewartet. Salty und Ko waren auch ganz begeistert.

Auf dem Rückweg in der Dämmerung haben wir dann noch einen Wombat gesehen.

Samstag, 24. November 2012

Schlafsäcke

Vor unserer Reise haben wir lange überlegt, ob wir die guten und warmen, aber auch schweren Schlafsäcke mitnehmen sollen.
Olaf's extralanger Schlafsack wiegt immerhin 4 Kg, Nicole's nur 3 Kg. Bei der Gewichtsbegrenzung von je 23 Kg war die Frage schwer zu beantworten. Ansich hatten wir sie für das Trekking in Nepal gekauft, aber wir haben sie mitgenommen.

Im Norden haben wie keinen Schlafsack gebraucht. Es war so warm, dass das zweite Bettlaken immer ausgereicht hat. In den Nächten, in denen wir das Kopfkissen gewendet haben, war auch das Laken überflüssig.

Bei der Fahrzeugübernahme in Sydney haben wir direkt auf die Standardschlafsäcke des Vermieters verzichtet. Viel zu dünn, viel zu klein und schon hundertmal gewaschen, so das die Wärme nicht gehalten wird.
Eigene Schlafsäcke sind eigentlich untersagt, weil der Vermieter Angst von Ungeziefer hat, aber unsere waren ja ganz neu.

In der Nacht haben wir Camper-Innen-Temperaturen von 8 C gehabt. Da haben wir uns sehr über die "richtigen" Schlafsäcke gefreut. Unsere Nachbarn in Zelten oder Campern ohne Heizung (so wie unserer) sahen am Morgen ziemlich verfroren aus.

Und die kalten Regionen kommen erst noch ;-)

Es war eine gute Entscheidung und die Qualität ist sehr gut.

Australiens Tiere

Dieser Blog ist ein Gruß an alle Kinder. Allen voran natürlich JP und Timmi, sowie den Patenkindern Mareike und Timon mit den Geschwistern Tonia und Christian. Aber auch alle anderen Kindern sollen sich heute von uns gegrüßt fühlen (sind wir nicht alle Kinder?).

Heute haben wir viele von Australiens Tieren gesehen. Wir haben das Potoroo Palace Sanctuary besucht, das verunfallte Tiere aufnimmt und sie nach der Genesung wieder ausgewildert, oder ihnen ein dauerhaftes Zuhause gibt.

Wir konnten Koalas streicheln, Kängurus füttern, mit den Dingos jaulen und viele andere Tiere aus nächster Nähe betrachten.
Der Wombat hatte sich leider in seine Höhle zurück gezogen.
Das war echt toll und spannend.

Auf dem Weg nach Süden haben wir wieder ruhige Buchten, sonnige Strände und hübsche Landschaften betrachtet oder besucht. Mittags gab's wieder BBQ mit dicken Steaks. Hmmm lecker ....

Freitag, 23. November 2012

Viel Strand und Meer ....

Heute haben wir viel Zeit am Strand verbracht. Lange Spaziergänge mit den Füssen im Wasser, super.

An einer schönen Stelle war auch ein BBQ-Grill und wir haben Lammsteaks mit Zwiebeln, Paprika,  Pilzen und Kartoffelwürfeln zubereitet.
Vor der Kulisse hat es dann doppelt so gut geschmeckt.

Unser Plan ist es, jetzt der Küste noch Süden zu folgen und irgendwann in Melbourne anzukommen. Von dort aus wollen wir dann nach Tasmanien übersetzen.

Außerdem habe ich heute einmal die Automarken gezählt. Schon im Norden war mir aufgefallen, das Toyota besonders gut im Geschäft ist.
Meine Schätzung liegt bei knapp 50% aller Fahrzeuge, die im Norden von Toyota sind.
Hier südlich vom Sydney ist Toyota auch mit Abstand das am meisten vertretene Fahrzeug. Meine nicht repräsentative Zahlung endete bei 29% für Toyota.
Die deutschen Autohersteller sind auch gut vertreten, angeführt von Volkswagen.

Donnerstag, 22. November 2012

... wieder an der Küste

Durch die Southern Highlands sind wir in Richtung Küste gefahren. Ein kurzer Abstecher in den Morton NP, um die Fitzroy-Falls zu sehen, die 81 Meter in die Tiefe stürzen, haben wir schnell zwischen geschoben.

Die Küste haben wir beim Örtchen Kiama erreicht. D.h. wir sind wieder auf sealevel, nachdem wir die letzten Tage immer so um 1000 m hoch waren.

In Kiama kann man ein grosses blowhole bewundern. Selbst bei dem geringen Seegang und wenig Wind ist das Wasser bis zu 10 m in die Höhe geschossen. Am besten war aber das dumpfe Dröhnen, bevor das Wasser spritzte.

Unser Nachtlager haben wir etwas südlicher in Gerroa am Seven Mile Beach aufgeschlagen. Ohne Strom, aber direkt am Fluss. Wie gut das es hier keine Krokodile gibt ;-)

Ein besonderer Gruss gilt heute den Kollegen von Oppenheim, die wieder ein paar Nachrichten zu verkraften haben. Selbst hier in Australien ist man vor den Informationen nicht sicher.

Mittwoch, 21. November 2012

Reise-Quiz

Bis zum Einsendeschluss am 31. Dez 12 ist noch viel Zeit, aber bitte nicht vergessen, mitzumachen.

Die Regeln sind ja schon beschrieben worden, aber zur Verdeutlichung sein erwähnt,  das alle Strecken auf oder im Wasser nicht mitzählen. Also: unsere Bahnen im Pool zählen nicht mit; die Tour im Kanu oder die Tour auf dem Yellow-River zählen nicht mit; auch die Fähre nach Tasmanien wird nicht zahlen; ebenso die Kreuzfahrt in der Antarktis.