In den Doppel-Städtchen Deauville und Trouville-sur-Mer, die nur durch die Flussmündung getrennt sind, erwartet uns ein mondänes Flair mit Villen und Prachtbauten. Beide Orte haben lange und breite Sandstrände und wirken sehr gepflegt. Wir genießen die Atmosphäre und radeln durch beide Orte.
Heute ging es dann weiter in Richtung Caen. Wir schlagen unser Lager ca. 15 km vor der Stadt auf dem öffentlichen Stellplatz von Herouvillette auf. Eine sehr schöne Route für das Rad führt an der historischen Brücke Pegasus vorbei nach Caen.
181 Britische Fallschirmjäger hatten die Brücke im Rahmen der D-Day-Landung der Alliierten in der Normandie eingenommen, um die Versorgungslinien der deutschen Truppen zu unterbrechen und später eine eigene Route für die weitere Invasion zu haben. Die Fallschirmjägerstaffel hatte als Emblem ein fliegendes Pferd, so dass man später der Brücke den Namen Pegasus gab.
Die Stadt Caen wird im Zentrum durch die Burg Chàteau de Caen geprägt, die um das Jahr 1060 von Wilhelm der Eroberer erbaut wurde. Ebenfalls wurde von ihm ein Benediktiner Kloster gestiftet, in dem er begraben liegt. Seine Frau stiftete das Frauenkloster Abbaye de Dames, wo sie wiederum begraben liegt.
Nicht nur diese drei Stätten sind sehr sehenswert. Caen sollte man mal gesehen haben.





















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