Donnerstag, 10. September 2026

10.9.26 - Arras mit Ausstellung zum 1. Weltkrieg

Wir fahren nur ein kleines Stück, 70 km, Richtung Süden bis nach Arras. Eine Stadt, die im 1. Weltkrieg direkt auf der Frontlinie lag und durch den „Tunnel-Krieg“ Berühmtheit erlangte.

Nach einem Rundgang durch die Stadt mit den tollen und teilweise auch sehr gepflegten Giebelhäusern, haben wir uns der Geschichte gewidmet. 

Die Frontlinie im 1. Weltkrieg war über 2 Jahre festgefahren und keine Seite konnte irgendwelche Geländegewinne machen. Schon im Mittelalter hatte man in der Gegend von Arras „Bergbau“ betrieben und Sandstein aus der Tiefe geholt. Somit gab es unter der Stadt schon ein kleines Tunnelsystem, an das man sich 1916 erinnerte. Neuseeländische Bergarbeiter wurden als Tunnelbauer angeworben und das System unter Erde wurde so erweitert, dass die französische Armee (sowie die des Vereinigten Königreichs, zu denen auch Neuseeland gehörte) durch die Tunnel hinter die feindlichen Linien (Deutsche Armee) kommen konnte. Über 6 Monate wurde daran gearbeitet. Am finalen Tag waren 25.000 Soldaten in den Tunneln und strömten dann durch diverse Ausgänge an die Oberfläche aufs Schlachtfeld. Es war anfänglich ein überragender Erfolg, 

Ein Zögern der Alliierten, um den Soldaten eine Verschnaufpause zu geben, reichte der deutschen Seite, um Verstärkung und Material nachzuziehen. Somit war alles wieder beim Alten, eine Patt Situation.

Auf beiden Seiten sind unzählige Menschen ums Leben gekommen und es macht sehr traurig, aber die Ausstellung in den original Tunneln ist sehr gut gemacht und einen Besuch wert.

Noch ein Hinweis: unser WoMo muss eine Verbesserung erfahren haben, von der ich gar nichts musste. Irgendwie muss der Diesel-Tank vergrößert worden sein. Früher habe ich immer um € 100 getankt. Jetzt passt sogar Diesel für € 200 rein. Upps, finde den Fehler !!!






















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