St Petersburg 17 Grad Sonne mit leichten Wolken
Helsinki 20 Grad Sonne
Stockholm 23 Grad Sonne
Sommer im Norden
Ob Weltreise oder Städte-Trip, unserer Planet ist so schön und die Ziele gehen uns nicht aus ...
Montag, 10. Juli 2017
Sonntag, 9. Juli 2017
Ostsee-Kreuzfahrt mit der AIDA
10 Tage dürfen wir mit der AIDA durch die Ostsee fahren und tolle Städte besuchen.
Start ist Tallinn in Estland.
Diese Stadt hat uns sehr gefallen und das Wetter war trocken mit etwas Sonne bei 16 Grad.
4 Kreuzfahrer haben mit uns im Hafen gelegen und die vielen Touristen in die Stadt gebracht. Es war voll, aber nicht unangenehm. Es bleibt aber die Frage, wie die Stadt wohl ohne Touristen aussieht.
Die nächsten beiden Tage wartet St Petersburg auf uns
Start ist Tallinn in Estland.
Diese Stadt hat uns sehr gefallen und das Wetter war trocken mit etwas Sonne bei 16 Grad.
4 Kreuzfahrer haben mit uns im Hafen gelegen und die vielen Touristen in die Stadt gebracht. Es war voll, aber nicht unangenehm. Es bleibt aber die Frage, wie die Stadt wohl ohne Touristen aussieht.
Die nächsten beiden Tage wartet St Petersburg auf uns
Samstag, 18. März 2017
Rückreise
Nach ca 32 Stunden haben wir es bis kurz vor Uelzen geschafft. Aber hier streift der Zug einen Baum und beschädigt die Stromabnehmer für die Oberleitung.
Wir stehen schon sehr lange und warten auf den Evakuierungszug, dann werden Stege zwischen den Zügen gebaut und wir wechseln den Zug mit vollem Gepäck.
SUPER
Wir stehen schon sehr lange und warten auf den Evakuierungszug, dann werden Stege zwischen den Zügen gebaut und wir wechseln den Zug mit vollem Gepäck.
SUPER
Freitag, 17. März 2017
Infrastruktur in Myanmar
Der Zugang zum Internet hat sich in den letzten 10 Jahren wohl dramatisch verbessert. Die ersten SIM-Karten fürs Mobiltelefon haben noch USD 500,- gekostet. Nur ganz ausgewählte Reiche konnten sich das leisten. Über die Zeit ist es dann immer preiswerter geworden. Heute kostet die SIM-Karte nur noch USD 2,-.
Die Nutzung ist dann verbrauchsabhängig, aber erschwinglich.
Nun laufen fast alle mit einem Mobiltelefon herum.
Die Netzabdeckung soll ganz brauchbar sein. Es gibt insgesamt 3 Anbieter, von denen Telenor (aus Norwegen) das beste Netz haben soll.
WLAN wird auch schon in vielen Hotels und Restaurants angeboten. Die Qualität und Geschwindigkeit ist recht unterschiedlich.
Aber wie man an unserem Blog erkennen kann, hat es dann doch immer irgendwie geklappt. Meine emails konnte ich lesen, aber einige Anhänge konnte ich leider nicht öffnen.
FAZIT: das Internet hier war besser als erwartet.
Elektrizität: wir hatten durchgehend Strom und konnten immer unsere Geräte-Akkus laden. Auch die europäischen Stecker passten in die Steckdosen, was die Sache immer etwas leichter macht.
In den kleinen Dörfern der ländlichen Regionen ist es mit der Stromversorgung noch nicht perfekt. Einige haben keine Anbindung ans Stromnetz und behelfen sich mit Solarzellen, um die Lampen oder Handy-Akkus zu laden.
Wenn ein Dorf ans Stromnetz angebunden werden möchte, muss es einen Antrag stellen, der über 1000 Stellen irgendwann bearbeitet wird. Er kann aber auch abgelehnt werden, weil das Dorf zu klein und die Kosten unverhältnismäßig waren.
Aber auch hier gibt es noch viel Korruption, da über den Antrag entschieden werden muss. Auch die Kostenbeteiligung wird individuell festgelegt.
FAZIT: das Netz ist schon ganz gut, aber es profitieren noch nicht alle davon.
Verkehr: der Ausbau des Straßennetzes läuft auf vollen Touren. Überall sind Baustellen für Ausbesserungen, Verbreiterungen oder Neubauten. Die Produktivität ist aber noch gering, alles läuft per Handarbeit.
Erst werden größere Steine zu einer glatten Schicht von zarten Frauenhänden gestapelt.
Gewälzt wird dann mit einer Maschine, bevor die Schicht mit kleineren Steinen aufgebracht wird. Wenn diese Schicht auch schön glatt ist, wird mit einer Art Gießkanne kochendes Bitumen (Teer) verteilt.
Teerkochen und verteilen ist wichtig, also Männerarbeit.
Zum Schluss kommt noch mal die Walze und schon ist ein Stück Straße fertig.
FAZIT: es ist echte Knochenarbeit bei sehr schlechten Bedingungen. Irgendwann werden auch hier mehr Maschinen eingesetzt, aber aktuell ist die menschliche Arbeitskraft noch billig zu haben.
Die Nutzung ist dann verbrauchsabhängig, aber erschwinglich.
Nun laufen fast alle mit einem Mobiltelefon herum.
Die Netzabdeckung soll ganz brauchbar sein. Es gibt insgesamt 3 Anbieter, von denen Telenor (aus Norwegen) das beste Netz haben soll.
WLAN wird auch schon in vielen Hotels und Restaurants angeboten. Die Qualität und Geschwindigkeit ist recht unterschiedlich.
Aber wie man an unserem Blog erkennen kann, hat es dann doch immer irgendwie geklappt. Meine emails konnte ich lesen, aber einige Anhänge konnte ich leider nicht öffnen.
FAZIT: das Internet hier war besser als erwartet.
Elektrizität: wir hatten durchgehend Strom und konnten immer unsere Geräte-Akkus laden. Auch die europäischen Stecker passten in die Steckdosen, was die Sache immer etwas leichter macht.
In den kleinen Dörfern der ländlichen Regionen ist es mit der Stromversorgung noch nicht perfekt. Einige haben keine Anbindung ans Stromnetz und behelfen sich mit Solarzellen, um die Lampen oder Handy-Akkus zu laden.
Wenn ein Dorf ans Stromnetz angebunden werden möchte, muss es einen Antrag stellen, der über 1000 Stellen irgendwann bearbeitet wird. Er kann aber auch abgelehnt werden, weil das Dorf zu klein und die Kosten unverhältnismäßig waren.
Aber auch hier gibt es noch viel Korruption, da über den Antrag entschieden werden muss. Auch die Kostenbeteiligung wird individuell festgelegt.
FAZIT: das Netz ist schon ganz gut, aber es profitieren noch nicht alle davon.
Verkehr: der Ausbau des Straßennetzes läuft auf vollen Touren. Überall sind Baustellen für Ausbesserungen, Verbreiterungen oder Neubauten. Die Produktivität ist aber noch gering, alles läuft per Handarbeit.
Erst werden größere Steine zu einer glatten Schicht von zarten Frauenhänden gestapelt.
Gewälzt wird dann mit einer Maschine, bevor die Schicht mit kleineren Steinen aufgebracht wird. Wenn diese Schicht auch schön glatt ist, wird mit einer Art Gießkanne kochendes Bitumen (Teer) verteilt.
Teerkochen und verteilen ist wichtig, also Männerarbeit.
Zum Schluss kommt noch mal die Walze und schon ist ein Stück Straße fertig.
FAZIT: es ist echte Knochenarbeit bei sehr schlechten Bedingungen. Irgendwann werden auch hier mehr Maschinen eingesetzt, aber aktuell ist die menschliche Arbeitskraft noch billig zu haben.
Inle-See mit Einbein-Ruderern
Damit die Fischer beide Hände zum fischen frei haben, hat sich hier eine Technik durchgesetzt, bei der das Paddel mit dem Bein bewegt wird.
Die Bilder bedürfen sicherlich keiner weiteren Erklärung und sprechen für sich selbst.
Die Bilder bedürfen sicherlich keiner weiteren Erklärung und sprechen für sich selbst.
Inle-See mit schwimmenden Gärten
Myanmar ist in vielen Gegenden relativ flach. Yangon liegt ca. 35 Meter über dem Meeresspiegel, Mandalay und Bagan schon ca. 75 Meter.
Im Norden wird es dann etwas höher, da wir dichter an den Himalaja kommen.
Der Inle-See liegt 900 Meter hoch, die Flughafenstadt Heho sogar auf 1400 Meter.
Der höchste Punkt in Myanmar soll ca. 7000 Meter haben, aber da kommen wir dieses Mal nicht hin.
Es zieht uns zum See, der für seine schwimmenden Gärten bekannt ist. Die Wassertiefe schwankt je nach Jahreszeit zwischen 3 und 7 Metern. Aktuell sind wir eher an der unteren Kante, die Regenzeit soll ja auch erst noch kommen.
So ein schwimmendes Beet hat eine Lebensdauer von 15 Jahren. 2 Jahre für das festigen und zusammenwachsen der Wasserpflanzen und der Gräser, die mit einer senkrechten Bambusstange auf dem See fixiert werden. Je nach Höhe des Wasserspiegels rutschen die Beete an den Bambusstangen rauf und runter.
Die "Wasserbauern" können mit den Booten zwischen den Beeten fahren und die Setzlinge (z.B. Tomaten) ausbringen. Im späteren Zyklus können die Beete sogar betreten werden.
Vor jeder Aussaat wird das Gras kurz geschnitten und Dünger ausgebracht. Dazu sammeln die Bauern Seegras (Foto) vom Seeboden und verteilen es mit etwas Sand auf den Beeten.
So werden die Beete immer dicker und schwerer und nach ca. 15 Jahren sinken sie auf den Grund. Dann müssen wieder neue Beete angelegt werden.
Aktuell sind Zweidrittel der Oberfläche des Sees mit Gärten bedeckt. Mehr ist nicht erlaubt.
Die Häuser sind auf hohe Stelzen gebaut, damit sie bei jedem Wasserstand trocken bleiben.
Im Norden wird es dann etwas höher, da wir dichter an den Himalaja kommen.
Der Inle-See liegt 900 Meter hoch, die Flughafenstadt Heho sogar auf 1400 Meter.
Der höchste Punkt in Myanmar soll ca. 7000 Meter haben, aber da kommen wir dieses Mal nicht hin.
Es zieht uns zum See, der für seine schwimmenden Gärten bekannt ist. Die Wassertiefe schwankt je nach Jahreszeit zwischen 3 und 7 Metern. Aktuell sind wir eher an der unteren Kante, die Regenzeit soll ja auch erst noch kommen.
So ein schwimmendes Beet hat eine Lebensdauer von 15 Jahren. 2 Jahre für das festigen und zusammenwachsen der Wasserpflanzen und der Gräser, die mit einer senkrechten Bambusstange auf dem See fixiert werden. Je nach Höhe des Wasserspiegels rutschen die Beete an den Bambusstangen rauf und runter.
Die "Wasserbauern" können mit den Booten zwischen den Beeten fahren und die Setzlinge (z.B. Tomaten) ausbringen. Im späteren Zyklus können die Beete sogar betreten werden.
Vor jeder Aussaat wird das Gras kurz geschnitten und Dünger ausgebracht. Dazu sammeln die Bauern Seegras (Foto) vom Seeboden und verteilen es mit etwas Sand auf den Beeten.
So werden die Beete immer dicker und schwerer und nach ca. 15 Jahren sinken sie auf den Grund. Dann müssen wieder neue Beete angelegt werden.
Aktuell sind Zweidrittel der Oberfläche des Sees mit Gärten bedeckt. Mehr ist nicht erlaubt.
Die Häuser sind auf hohe Stelzen gebaut, damit sie bei jedem Wasserstand trocken bleiben.
Donnerstag, 16. März 2017
Nachtrag zum Festival
Unser besonderes Interesse galt dem Kinderkarussell und dem Riesenrad.
Das Riesenrad überzeugte durch die sichere Aufstellung und die solide Bauweise.
Beim Kinderkarussell waren die Plastikautos in Rahmen gestellt worden und der Antrieb war von Menschenhand.
Eine ganz andere Welt.
Das Riesenrad überzeugte durch die sichere Aufstellung und die solide Bauweise.
Beim Kinderkarussell waren die Plastikautos in Rahmen gestellt worden und der Antrieb war von Menschenhand.
Eine ganz andere Welt.
Pindaya und Kakku
Von Bagan fliegen wir nach Heho (Richtung Inle-See).
Wir besichtigen die Höhle, in der 7 Prinzessinnen von einer sehr großen Spinne gefangen gehalten wurden und ein mutiger Prinz sie befreit, in dem er die Spinne mit Pfeil und Bogen erlegt.
Inzwischen ist die ganze Höhle mit Buddhafiguren gefüllt und touristisch voll erschlossen. Es war trotzdem ein schönes Erlebnis.
Unter vor der Höhle war gerade das jährliche Festival und eine riesige Party.
Leider war unser Hotel direkt am Festivalgelände und die Feier ging bis zum Morgengrauen. Wir wissen jetzt, dass die Burmesen Musik und Ansprachen mögen, wenn sie laut sind, richtig laut !!!
Richtig toll war die Besichtigung einer Schirm-Macherei. Vom Papier-Schöpfen über das Schnitzen des Gestänges bis zur finalen Bemalung war alles zu sehen.
Wir besichtigen die Höhle, in der 7 Prinzessinnen von einer sehr großen Spinne gefangen gehalten wurden und ein mutiger Prinz sie befreit, in dem er die Spinne mit Pfeil und Bogen erlegt.
Inzwischen ist die ganze Höhle mit Buddhafiguren gefüllt und touristisch voll erschlossen. Es war trotzdem ein schönes Erlebnis.
Unter vor der Höhle war gerade das jährliche Festival und eine riesige Party.
Leider war unser Hotel direkt am Festivalgelände und die Feier ging bis zum Morgengrauen. Wir wissen jetzt, dass die Burmesen Musik und Ansprachen mögen, wenn sie laut sind, richtig laut !!!
Richtig toll war die Besichtigung einer Schirm-Macherei. Vom Papier-Schöpfen über das Schnitzen des Gestänges bis zur finalen Bemalung war alles zu sehen.
Bagan-Ballonfahrt
Bagan ist ein Meer aus Pagoden und Tempeln.
Nach dem schweren Erdbeben 1975 mussten viele Pagoden restauriert werden.
Im August 2016 gab es dann wieder ein schweres Erdbeben (6,8 auf der Richter-Skala) und wieder sind viele Pagoden stark beschädigt worden. Dieses Mal will auch die UNESCO beim Wiederaufbau helfen.
Somit haben wir viele Pagoden im Bambus-Skelett gesehen.
1991 wurde auf Veranlassung der Militärregierung Neu-Bagan geschaffen (nur die Straßen und Stromleitungen) und die Bevölkerung wurde gezwungen die Altstadt von Bagan als Wohnstätte zu verlassen. So soll die Substanz der Klöster und historische Gebäude geschützt werden.
Wir haben die guten und wichtigen Gebäude besucht, bestiegen oder das Innere angeschaut. Es hat einen ganzen Tag gedauert, obwohl es schon ausgewählte Stätten waren.
Am Abend dann noch eine Kutschfahrt quer durch die Pagoden-Landschaft und dann der obligatorische Sonnenuntergang.
Der 2. Tag in Bagan galt dem Umland. Die mittägliche Speisenaufnahme führte leider zu einem heftigen Brech-Durchfall .
Trotzdem haben wir nicht auf den gebuchten Ballonflug am nächsten Morgen verzichtet. In der Morgendämmerung stiegen wir in einem 8-Personen-Ballon mit weiteren 14 Ballons auf. Es war herrlich.
Wir schwebten über dem Pagodenfeld und die Sonne ging auf.
Begleitet wurde unser Besuch in Bagan von viel zu frühen Regenfällen. Erst im April/Mai beginnt die Regenzeit in der Region.
Durch die viele Feuchtigkeit war die Gegend in Dunst und Nebel gehüllt.
Nach dem schweren Erdbeben 1975 mussten viele Pagoden restauriert werden.
Im August 2016 gab es dann wieder ein schweres Erdbeben (6,8 auf der Richter-Skala) und wieder sind viele Pagoden stark beschädigt worden. Dieses Mal will auch die UNESCO beim Wiederaufbau helfen.
Somit haben wir viele Pagoden im Bambus-Skelett gesehen.
1991 wurde auf Veranlassung der Militärregierung Neu-Bagan geschaffen (nur die Straßen und Stromleitungen) und die Bevölkerung wurde gezwungen die Altstadt von Bagan als Wohnstätte zu verlassen. So soll die Substanz der Klöster und historische Gebäude geschützt werden.
Wir haben die guten und wichtigen Gebäude besucht, bestiegen oder das Innere angeschaut. Es hat einen ganzen Tag gedauert, obwohl es schon ausgewählte Stätten waren.
Am Abend dann noch eine Kutschfahrt quer durch die Pagoden-Landschaft und dann der obligatorische Sonnenuntergang.
Der 2. Tag in Bagan galt dem Umland. Die mittägliche Speisenaufnahme führte leider zu einem heftigen Brech-Durchfall .
Trotzdem haben wir nicht auf den gebuchten Ballonflug am nächsten Morgen verzichtet. In der Morgendämmerung stiegen wir in einem 8-Personen-Ballon mit weiteren 14 Ballons auf. Es war herrlich.
Wir schwebten über dem Pagodenfeld und die Sonne ging auf.
Begleitet wurde unser Besuch in Bagan von viel zu frühen Regenfällen. Erst im April/Mai beginnt die Regenzeit in der Region.
Durch die viele Feuchtigkeit war die Gegend in Dunst und Nebel gehüllt.
Montag, 13. März 2017
Fwd: Bagan
>> Von Mandalay nach Bagan kommen wir mit einem Boot und können auf der gut 2-stündigen Fahrt das Leben der Landbevölkerung am Ufer beobachten.
>>
>> Die Erwartungen an Bagan sind besonders hoch, weil wir schon soooo viel darüber gehört und schon tolle Fotos gesehen haben.
>> Die Blütezeit erlebte Bagan im 11. bis zum 14. Jahrhundert. Damals auch Sitz des Königs und Hauptstadt des Landes.
>> Es war eine friedliche Zeit und den Burmesen ging es auch wirtschaftlich gut.
>> Um im nächsten leben wieder einen guten Status zu haben, errichteten fast alle Familien eine Stupa oder einen Tempel an eigenen Haus. Die Häuser waren immer aus Holz, aber für die religiösen Gebäude durfte auch Steine / Ziegel verwendet werden.
>> So haben wir heute den Umstand, dass zwar alle Holzhäuser weg sind, aber eine Vielzahl von religiösen Gebäuden erhalten sind.
>>
>> Der Anblick ist beeindruckend. Besonders die Ballon-Fährt ist es Highlight.
>>
>>
>> Die Erwartungen an Bagan sind besonders hoch, weil wir schon soooo viel darüber gehört und schon tolle Fotos gesehen haben.
>> Die Blütezeit erlebte Bagan im 11. bis zum 14. Jahrhundert. Damals auch Sitz des Königs und Hauptstadt des Landes.
>> Es war eine friedliche Zeit und den Burmesen ging es auch wirtschaftlich gut.
>> Um im nächsten leben wieder einen guten Status zu haben, errichteten fast alle Familien eine Stupa oder einen Tempel an eigenen Haus. Die Häuser waren immer aus Holz, aber für die religiösen Gebäude durfte auch Steine / Ziegel verwendet werden.
>> So haben wir heute den Umstand, dass zwar alle Holzhäuser weg sind, aber eine Vielzahl von religiösen Gebäuden erhalten sind.
>>
>> Der Anblick ist beeindruckend. Besonders die Ballon-Fährt ist es Highlight.
>>
Sonntag, 12. März 2017
Region Mandalay
In der früheren Königstadt Mandalay lag der Glaspalast des letzten burmesischen Königs. Die Engländer hatte den König im 19. Jahrhundert abgesetzt und das Land kolonialisiert. Außer den Außenmauern ist leider nichts von der alten Pracht erhalten.
Ein Feuer zum Ende des 2. Weltkriegs hatte alles zerstört. Ein Versuch des Wiederaufbaus ist wohl nicht sehr gelungen, zumindest wird eine Besichtigung nicht einmal angeboten. Aktuell wird das Areal vom Militär genutzt. Die alte Aussenmauer ist aber mit einer Kantenlänge von je 2 km und einem breiten Wassergraben durchaus sehenswert.
In und um Mandalay haben wir wieder viel gesehen und erlebt. Buddhafiguren der Superlative gibt es hier in verschiedenen Varianten. Manche liegend, stehend oder sitzend. Das Bild zeigt einen stehenden Buddha von 114 Metern.
An einer anderen Stelle konnten wir einen liegenden Buddha von 158 Metern von innen begehen. Gleich daneben ist ein liegender Buddha von 208 Metern im Bau.
Ein Feuer zum Ende des 2. Weltkriegs hatte alles zerstört. Ein Versuch des Wiederaufbaus ist wohl nicht sehr gelungen, zumindest wird eine Besichtigung nicht einmal angeboten. Aktuell wird das Areal vom Militär genutzt. Die alte Aussenmauer ist aber mit einer Kantenlänge von je 2 km und einem breiten Wassergraben durchaus sehenswert.
In und um Mandalay haben wir wieder viel gesehen und erlebt. Buddhafiguren der Superlative gibt es hier in verschiedenen Varianten. Manche liegend, stehend oder sitzend. Das Bild zeigt einen stehenden Buddha von 114 Metern.
An einer anderen Stelle konnten wir einen liegenden Buddha von 158 Metern von innen begehen. Gleich daneben ist ein liegender Buddha von 208 Metern im Bau.
Männer und Frauen sind gleich !!??!!??
Theoretisch sind Männer und Frauen in Gesellschaft und Religion gleich. So auch im Buddhismus.
In der Praxis sieht es dann doch etwas anders aus.
Viele Stätten dürfen von Männer betreten werden, sind für Frauen aber tabu.
Besonders deutlich wurde es am Mahamuni-Buddha. Dieser ist über und über mit Blattgold verziert worden. Es sind extreme Verdickungen entstanden und das Gewicht der Buddhafigur hat sich bestimmt verdoppelt (14 Tonnen Blattgold sollen auf den Buddha aufgebracht worden sein).
(Besonders an diesem Buddha ist auch, dass er jeden Morgen von 4 bis 5 Uhr gewaschen wird, mit Zähneputzen).
Aber nur Männer dürfen das Blattgold auftragen. Für Frauen ist diese Zone nicht erlaubt.
Ebenso gibt es Zonen am goldenen Felsen, die nur für Männer sind, auch das auftragen von Blattgold ist hier nur den Männern gestattet.
Auch in der Familie haben es die Frauen in Myanmar schwerer. Es werden seit Generationen mehr Mädchen als Jungs geboren. Bei der Partnerwahl sind Männer eine Mangelware. Zudem gibt es in Myanmar 500.000 Mönche, was zu einer weiteren Verknappung des männlichen Geschlechts führt.
Bei der Partnerwahl darf nur der Mann aktiv werden. Es macht sich über seine Auserwählte schlau und spricht sie dann erst an. Die Auserwählte macht sich dann auch über den Verehrer schlau und entscheidet sich dann.
Einer Frau ist es nicht erlaubt, sich aktiv um einen Mann zu bemühen oder einen anzusprechen.
Auch das wirkliche Kennenlernen ist schwierig. Eine Einladung zum Essen ist schon wie ein Heiratsantrag. Man kann die Gewohnheit und Macken des zukünftigen Partners nur über Dritte hinterfragen.
Wenn sich ein Paar gefunden hat, ist es wichtig, dass die Eltern des Mannes zustimmen. Wenn die Eltern der Frau die Zustimmung verweigern, müssen die Brautleute nur eine Nacht durchbrennen und die Zustimmung ist gewiss, da das Mädchen sonst nach dieser Aktion unverheiratbar wäre.
Zu einer Hochzeitszeremonie kommen schnell 1000 Gäste zusammen. Das ganze Dorf und noch viele Bekannte wehrden geladen.
Die Kosten der Feier sind schnell finanziert (aber üblicherweise zahlen die Feier die Eltern des Mannes).
Jeder Gast trägt seinen Namen, seinen Status und den Betrag, den er dem Brautpaar schenken möchte, in eine Liste ein. Da diese Liste einsehbar ist und jeder gut dastehen möchte, kommen hohe Beträge zusammen.
In der Praxis sieht es dann doch etwas anders aus.
Viele Stätten dürfen von Männer betreten werden, sind für Frauen aber tabu.
Besonders deutlich wurde es am Mahamuni-Buddha. Dieser ist über und über mit Blattgold verziert worden. Es sind extreme Verdickungen entstanden und das Gewicht der Buddhafigur hat sich bestimmt verdoppelt (14 Tonnen Blattgold sollen auf den Buddha aufgebracht worden sein).
(Besonders an diesem Buddha ist auch, dass er jeden Morgen von 4 bis 5 Uhr gewaschen wird, mit Zähneputzen).
Aber nur Männer dürfen das Blattgold auftragen. Für Frauen ist diese Zone nicht erlaubt.
Ebenso gibt es Zonen am goldenen Felsen, die nur für Männer sind, auch das auftragen von Blattgold ist hier nur den Männern gestattet.
Auch in der Familie haben es die Frauen in Myanmar schwerer. Es werden seit Generationen mehr Mädchen als Jungs geboren. Bei der Partnerwahl sind Männer eine Mangelware. Zudem gibt es in Myanmar 500.000 Mönche, was zu einer weiteren Verknappung des männlichen Geschlechts führt.
Bei der Partnerwahl darf nur der Mann aktiv werden. Es macht sich über seine Auserwählte schlau und spricht sie dann erst an. Die Auserwählte macht sich dann auch über den Verehrer schlau und entscheidet sich dann.
Einer Frau ist es nicht erlaubt, sich aktiv um einen Mann zu bemühen oder einen anzusprechen.
Auch das wirkliche Kennenlernen ist schwierig. Eine Einladung zum Essen ist schon wie ein Heiratsantrag. Man kann die Gewohnheit und Macken des zukünftigen Partners nur über Dritte hinterfragen.
Wenn sich ein Paar gefunden hat, ist es wichtig, dass die Eltern des Mannes zustimmen. Wenn die Eltern der Frau die Zustimmung verweigern, müssen die Brautleute nur eine Nacht durchbrennen und die Zustimmung ist gewiss, da das Mädchen sonst nach dieser Aktion unverheiratbar wäre.
Zu einer Hochzeitszeremonie kommen schnell 1000 Gäste zusammen. Das ganze Dorf und noch viele Bekannte wehrden geladen.
Die Kosten der Feier sind schnell finanziert (aber üblicherweise zahlen die Feier die Eltern des Mannes).
Jeder Gast trägt seinen Namen, seinen Status und den Betrag, den er dem Brautpaar schenken möchte, in eine Liste ein. Da diese Liste einsehbar ist und jeder gut dastehen möchte, kommen hohe Beträge zusammen.


















































