Freitag, 19. September 2025

18.+19.9.2025 - Fahrt ins Inland und Plitvicer Seen

Gestern haben wir einen größeren Sprung nach Osten, ins Inland gemacht. 3,5 Stunden Fahrzeit, obwohl wir schon viele Mautstraßen genommen haben. Der gewählte Campingplatz, 9 km vom Eingang zu den Seen entfernt, hat einen schönen Pool, den wir sofort genutzt haben.

Heute Morgen um 7 Uhr sind wir das kleine Stück zum Eingang der Plitvicer Seen dann doch mit Henry gefahren und haben die € 17 für den Parkplatz investiert. So ist es schon sehr viel komfortabler, als mit dem Shuttlebus.

So früh war noch nicht viel Sonne im Tal, aber der große Wasserfall (67 Meter Fallhöhe) war auch so beeindruckend. Später um 11.30 Uhr waren wir mit der ersten Runde fertig und wieder am großen Wasserfall, war es gerade noch rechtzeitig, um volle Sonne auf dem Wasserfall zu haben. Danach war schon wieder viel Schattenwurf und somit nicht mehr so schön.

Die frühe Zeit der ersten Runde war aber bei den oberen Seen sehr wichtig. Da waren viele Wasserfälle direkt im Sonnenlicht. Auf unserer zweiten Runde war die Sonne so weit rumgezogen, dass es viele Wasserfälle sogar im Gegenlicht gab. Die Leute waren trotzdem begeistert, aber wir fanden es mit der richtigen Sonneneinstrahlung viel, viel besser.

So hat jeder Wasserfall seine Zeit und als Fazit könnten wir ausführen: Ein Kommen um 8 Uhr ist ausreichend, dann aber direkt mit der „Panorama-Bahn“ zur Station 3 fahren und mit den oberen Seen beginnen. So dass man dann zwischen 10 und 11 Uhr beim großen Wasserfall das beste Licht hat.

Ohne dieses Wissen sind wir etwas mehr gelaufen, aber es war richtig schön. Heute sind wir immerhin auf 24.000 Schritte gekommen.

Am Nachmittag ging es dann wieder an den Pool. Das Wasser war schon sehr „erfrischend“, aber gut.

Weil ich heute auch die „gute“ Kamera mithatte und der Campingplatz ein gutes WLAN hat, gibt es auch reichlich Fotos





























Mittwoch, 17. September 2025

17.9.2025 - Radtour bei Buje und weiter nach Rovinj

Wir fahren erst einmal ins Binnenland von Istrien, um dort einen Bahntrassenweg zu erkunden. Grundsätzlich ist das Radfahren in Kroatien wohl nicht so gut möglich, da es nur wenige gute und durchgängige Radwege gibt. Also nutzen wir die Gelegenheit um uns mit dem Rad zu bewegen. 

Der ausgewählte Abschnitt (knapp 50 km) ist ein Teil des internationalen Radwegs von Triest bis Porec. Der Radweg ist in einem „moderaten“ Zustand. Es fühlt sich an, als ob man nur über Kopfsteinpflaster fährt. Aber dafür fahren wir durch abgelegene Natur, wie man am Brückenfoto (Nr. 4) erkennen kann.

Dann geht es weiter (oder wieder zurück) an die Küste, nach Rovinj. Auf einer Landzunge erwarten uns kleine Gassen mit viel Kunsthandwerk und am Hafen finden wir ein schönes Restaurant, das leckeren Fisch anbietet.

Zum Sonnenuntergang schauen wir nicht nur dem touch-down zu, sondern auch einem „verrückten“ Klippenspringer. Direkt vor uns stellt er sich auf das Absperrgitter und lässt sich ca. 10 Meter in die Tiefe fallen. Er kommt aber wohlbehalten wieder hoch … und springt noch einmal … dieses Mal mit Salto. 

Mal sehen wo wir morgen landen werden. Aber, ganz egal, das Wetter bleibt recht angenehm.























Dienstag, 16. September 2025

16.9.2025 - über Slovenien nach Kroatien - heute in Novigrad

Wir schaffen es durch viele, enge Straßen Triest zu verlassen und sogar den richtigen Weg nach Kroatien zu finden. Erst wollte ich Istrien rechts liegen lassen und den direkten Weg fahren, aber Nicole konnte mich überzeugen, diese kleine „Extra-Schleife“ über die istrische Halbinsel zu fahren.
Wir beziehen einen ****Campingplatz direkt an Meer (Adria). Natürlich gehen wir erstmal baden und sonnenbaden. Das Wasser ist herrlich und die Luft hat 26 Grad. 
Nachdem wir ausgiebig gefaulenzt haben, gehen wir zu Fuß in den Ort Novigrad und haben die Qual der Wahl in Bezug auf das zu wählende Restaurant. MMM ist unser Favorit und wir bestellen etwas typisches Kroatisches, Cevapcici.
Im Supermarkt kaufen wir kroatischen Rotwein, den uns die Schnullies empfohlen haben. … und er schmeckt gut.










Montag, 15. September 2025

14.+15.9.2025 - Fahrt durch Österreich und weiter nach Triest

Gestern ging es von Landshut über Rosenheim nach Österreich. Dort haben wir den Felbertauern-Tunnel genommen und sind über den Plöckenpass nach Italien gefahren. Der Tunnel war ganz gut, aber den Plöckenpass würde ich nicht noch mal fahren. Sehr starke Steigungen und Gefälle, sowie viel zu schmale Straßen, zumindest für Henry.

Gestern haben wir es dann noch bis Tolmezzo geschafft, wo wir auch die Nacht verbracht haben. Heute dann weiter mit dem Ziel TRIEST. Wir haben einen Stellplatz in der Stadt bezogen, wobei die Straßenführung schon besonders ist. In der hügeligen Stadt verlaufen die Straßen auf verschiedenen Ebenen und nicht auf jeder „scheinbaren“ Kreuzung kann man abbiegen, da die Strasse dann eine Etage höher oder tiefer liegt. Aber wir sind angekommen. Bis ins historische Centrum sind es ca. 5 km, die wir mit den Rädern zurück gelegt haben, auch ein Erlebnis …. und auch angekommen.

Canal Grande (mit Wasser-Polo), Kirche der Dreifaltigkeit (Montags leider geschlossen) und die Piazza Unita de Italia (sehr schön, direkt an der Adria). Der Hafen für Kreuzfahrer ist direkt davor und im Hintergrund schaukelt das beschlagnahmte Schiff von einem russischen Oligarchen. Die „SY A“ ist die längste und teuerste Yacht derzeit und ein echter Hingucker.

Etwas weiter nördlich liegt das Castello di Miramare (mit den Rädern gut zu erreichen) etwas vorgelagert und auch ein Hingucker. Ein schöner, sonniger Tag bei Mitte 20 Grad. Auf dieser Seite der Alpen ist noch richtig Sommer.



2 Schiffe … auf einem waren wir schon mal !









Samstag, 13. September 2025

12.+13.9.2025 - Endlich wieder los auf eine große Reise - 1. Etappe bis nach Landshut

Die große Überschrift für die neue Reise lautet: Griechenland. Da wollen wir ganz grob hin und haben auch ein längeres Zeitfenster freigehalten.

Aber fangen wir doch ganz klein an. Wir starten schon am Freitag Abend und fahren bis Berlin. So nutzen wir die Zeit mit wenig Verkehr und schaffen ordentlich Strecke. Wir dürfen zwar nur 100 km/h fahren, aber das können wir ganz häufig. Auf Karls Erdbeerhof direkt an der Autobahn können wir gut nächtigen und morgens gleich wieder los fahren. 

Auch heute läuft der Verkehr gut und wir kommen zügig voran. Insgesamt haben wir ca. 5 Minuten Verzögerung durch Stau. Wären wir über die A7 gefahren, hätte es erheblich länger gedauert, obwohl der Weg über Berlin etwas weiter ist. 

Den Nachmittag verbringen wir schon in Landshut. Wir schlendern durch die Altstadt, an der Isar entlang und hinauf zur Burg. Da gibt es dann ein kühles Getränk mit Aussicht. Das Wetter spielt auch mit. Es ist T-Shirt Wetter.

Fazit: Ein gelungener Fahrtag (800 km haben wir schon geschafft) und ein schöner Nachmittag.