Donnerstag, 22. August 2024

22.8.2024 - Schweden - Südküste Ystad bis Simrishamn

Wir verlassen die Stadt von Kommissar Kurt Wallander (eine Krimi-Serie, die wir gerne lesen) und folgen der Küstenstraße weiter gen Osten. Ales Stenar ist eine Stätte mit historischer Bedeutung. 59 große Steine sind in Schiffsform aufgestellt und zum Sonnenaufgang- und Untergang der Wintersonnenwende ausgerichtet. Also das englische Stonehenge von Schweden. Immerhin 70 Meter lang, 19 Meter breit und ca. 1000-500 vor unserer Zeitrechnung errichtet.

Der Unterschied liegt aber im Eintrittsgeld: Hier ist der Zutritt kostenfrei … und die Besucher müssen nicht auf Taschendiebe aufpassen, sondern auf Kuhfladen, da die Kühe hier frei rumlaufen.

Der nächste Stop und auch Platz für die kommende Übernachtung ist Simrishamn, also schon wieder ein wenig Richtung Norden. Der Ort ist bekannt für Kopfsteinpflaster, viele Blumen - besonders Rosen - und schöne alte Türen. Auch wir haben es genossen.

Schon in Ystad waren uns einige Boule-Felder aufgefallen, auch hier, fast direkt am Stellplatz, gibt es eine Anlage mit 10 Feldern. Bei unserer Ankunft lief da gerade ein kleines Turnier und wir konnten den durchaus guten Spielern etwas über die Schulter schauen. Nach einem Stadtbummel und einer leckeren Pizza haben wir es dann selber versucht. Wie immer haben wir hart gekämpft und viel Spaß gehabt.

Das Wetter ist noch etwas wechselhaft, aber es soll jetzt besser werden.














Mittwoch, 21. August 2024

21.8.2024 - SCHWEDEN - Malmö bis Ystad

Hej! God Dag. Välkommen  ,-)

Ja, nun sind wir in Schweden. Die Fähre hat gut 9 Stunden gebraucht, aber die Fahrt war ruhig und sonnig.  Wir haben die ganze Zeit draußen auf Deck gesessen und geschaut / gelesen / geschaut / gelesen usw.

Etwas südlich von Malmö (Foto 2+3) hatten wir dann gestern Abend einen Stellplatz beim Landwirt bezogen und bei der Bezahlung noch 2 frische Eier fürs Frühstück bekommen. Waren lecker.

Heute haben wir uns dann entlang der Küste (erst nach Süden, dann nach Osten) aufgemacht - haben auch den südlichsten Punkt von Schweden aufgesucht (Foto 4) - und sind dann noch bis Ystadt gekommen. Die Idee ist es, entlang der Küste bis nach Stockholm zu fahren, mal sehen, ob wir den Plan so umsetzen.

Ystad (Foto 1+5) ist ein beschauliches Städtchen mit ca. 19.000 Einwohnern ganz im Süden von Schweden. Das ehem. Franziskanerkloster St. Petri haben wir nur von außen angeschaut (Foto 6).

Vor ca. 20 Jahren waren wir schon mal hier und fanden die Stadt auch ganz heimelig. Wir sind sogar in das selbe Restaurant am Markt gegangen und es hat wieder geschmeckt.  










Dienstag, 20. August 2024

… und wieder auf Tour. Schweden ruft !

Es ist so weit. Endlich wieder mit dem WoMo (Henry) unterwegs. Dieses Mal geht es nach Schweden. Mit der Fähre von Travemünde nach Malmö.
Wir waren gestern schon losgefahren und haben im Citti-Park in Lübeck übernachtet. Neben dem großen Citti Markt gibt es dort viele weitere Geschäfte und es war recht kurzweilig.
Besonders hat uns die Wein-Auswahl bei Citti gefallen, so haben wir unsere Vorräte für Schweden noch etwas aufgestockt.
Nun sind wir gerade auf die Fähre gefahren. Uns erwarten hoffentlich 8 Stunden mit viel Sonne und ruhiger See.
Der nächste Bericht kommt dann aus Schweden.

Montag, 5. August 2024

4.8.2024 - Irgendwo im Nirgendwo - Sternenpark im Havelland

Wir waren am Anfang dieser Reise auch schon hier in der Gegend, aber zu der Zeit war noch Vollmond und da machen Sternenfotos keinen Sinn. Es muss schon richtig dunkel sein, um möglichst viele Sterne zu sehen.
Hier in der Havelaue westlich von Berlin ist ganz viel „Nichts“. Nachts werden sogar die Straßenlaternen abgeschaltet, um sich Sternenpark nennen zu dürfen. … und wir haben jetzt Neumond, also ideale Bedingungen. Nur das Risiko von Wolken, die den Himmel verdecken, ist schwer zu kalkulieren. 
Das Ergebnis einer aktiven Nacht ist gelungen. Immer wieder waren große Wolkenlücken da.










Samstag, 3. August 2024

3.8.2024 - Halle an der Saale und Merseburg

Heute sind wir weiter nach Halle gefahren und haben einen zentralen Stellplatz bezogen. Mit den Rädern fahren wir entlang der Saale nach Merseburg. Leider verpassen wir wohl einen Wegweiser und so wird die Fahrt zum Abenteuer, weil die Strecke sehr schlammig und weglos wird. Am Foto mit dem Schuh ist etwas davon zu erkennen.

In Merseburg ist es dann sehr schön und wir erkunden die Ecken der Stadt mit dem Rad. Auch ein leckeres Spaghettieis haben wir uns in Merseburg genehmigt.

Auf dem Rückweg finden wir dann den „richtigen“ Weg ohne Schlamm und Abenteuer. In der Summe waren es dann auch wieder gut 57 km. 

Wieder in Halle gehen wir zu Fuß in die Stadt und gönnen uns eine leckere Pizza. Auch Halle hat schöne Gebäude im Angebot und wir genießen die Zeit. … und machen noch mal 10.000 Schritte.

P.s. Wer ist denn der Blog-Leser aus Indonesien. Ich kann sehen aus welchem Land unsere Viewer kommen und wie oft sie klicken. Aber ich kann die Klicks aus Indonesien keiner mir bekannten Person zuordnen.






















Freitag, 2. August 2024

2.8.2024 - Leipzig

Nach dem Regen der Nacht wurde die Luft kühler und erträglicher, aber leider hat es dann bis zum Mittag geregnet. War aber kein Problem für uns, da wir erst nach Leipzig in die Innenstadt gefahren und dann bei einem wirklich guten Griechen eingekehrt sind. 

Dann haben wir bei schönstem Wetter die Stadt erkundet. Viele große Musiker waren hier zu Hause. Auch die Nicolai-Kirche haben wir uns angeschaut (Foto 5), die Ausgangspunkt für die Montagsdemonstrationen in der DDR waren 

Heißt es jetzt Streber-Garten oder Schreber-Garten? Natürlich wurde diese Gartenform nach Dr. Schreber benannt, der im Jahre 1867 die erste Kleingartenanlage gegründet hat. Der Verein wird noch an gleicher Stelle fortgeführt und hat sich ja auch bundesweit als Erfolgsmodell etabliert. Wir schauen uns die Anlage an und trinken ein Glas Schorle am Kleingartenverein-Museum.

















Donnerstag, 1. August 2024

31.7. + 1.8.2024 - Radtour mit Ulli und Eva, Besichtigung der F60 und baden südlich von Leipzig

Wie bereits im letzten Blogeintrag angekündigt, haben wir eine Radtour durch die Seenlandschaft der Lausitz gemacht. Wir sind am Senftenberger See gestartet, dann weiter um den Geierswalder See, den Partwitzer See, den Sedlitzer See und den Großräschener See. Alles auf top Fahrradwegen und mit vielen interessanten Erläuterungen von Ulli und Eva zum Thema Tagebau und Renaturierung. Insgesamt waren wir 70 km unterwegs, da die beiden noch keine e-bikes haben, haben wir dann auch den Motor ausgeschaltet. Geht auch! 

Den Abend haben wir nett auf einer der diversen Terrassen ausklingen lassen.

Nach dem Frühstück haben wir dann von den beiden Abschied genommen und haben die größte, fahrbare Maschine der Welt besucht. Bei einer Führung durch das Ungetüm (502 Meter breit und 80 Meter hoch und 16.300 Tonnen schwer) haben wir dann noch mehr über den Tagebau in dieser Region erfahren.

Da sich der Markt für Braunkohle nach der Wende schlagartig verändert hat, war das Ungetüm nach 2,5 Jahren Bauzeit (1988-1991) nur 1,5 Jahre in Betrieb.

Dann wollten wir eigentlich Leipzig ansteuern und die Stadt ansehen, aber da es sooo heiß war, haben wir umgeplant und sind etwas südlich von Leipzig an einen See gefahren um zu baden und das SUP zu bewegen. Was eine willkommene Abkühlung.