Samstag, 13. April 2024

13.4.2024 - Toledo - unsere 9. Woche beginnt

Toledo (Foto 1) liegt in der autonomen Region Kastilien / La Mancha und hat ca. 85.000 Einwohner. Hier ist alles irgendwie UNESCO … , somit ist auch alles teurer als gewöhnlich. Aber die Stadt ist voller Touristen und es ist überall voll. Es gibt in unseren Augen nicht DIE Sehenswürdigkeit, sondern die Stadt insgesamt ist ein Kunstwerk mit vielen besonderen Sehenswürdigkeiten, diversen Stadttoren und einer sehr intakten Stadtmauer. 

Die Kathedrale liegt hoch und mitten im Stadtkern und ist von oben besonders fotogen (Foto 2-4). Heute ist Samstag und wieder ziehen diverse Junggesellenabschiede in Verkleidung durch die Stadt. Ein Phänomen, das sich anscheinend jeden Samstag egal in welcher Staadt wiederholt.

Die Geschichten im Roman Don Quijote spielen genau hier in der Gegend und sein Konterfei ist oft und in vielen Variationen zu sehen (Foto 5-7).

Kulinarisch gibt es hier auch viel zu entdecken, aber wir bleiben bei einer Pizza hängen, die aber auch sehr gut war und wir hatten lange keine Pizza gehabt.














Freitag, 12. April 2024

12.4.2024 - Lost Place - Mönchs-Kloster - Mönchsgeier - Talavera de la Reina

Letzte Nacht haben wir uns noch den Sternenhimmel über unserem Stellplatz am alten Bahnhof angeschaut und natürlich auch ein paar Fotos gemacht (Foto 1-3). Das rote Licht im WoMo stammt von einer Leuchtdiode vom Ladegerät. Da ich sehr lange belichte und auch einen hohen ISO-Wert nutze, kann eine kleine Diode sooo viel Licht machen. Der helle Streifen auf Foto 1 ist etwas ganz besonderes. Es sah aus wie 10 Sterne in einer Reihe, die sich gleichmäßig von links nach rechts bewegen. Eine Erklärung dafür habe ich nicht … der Gedanke an etwas Außerirdisches ist uns schon gekommen ;-)

Aber der alte Bahnhof ist auch bei Tag als „Lost Place“ ein Fotomotiv (Foto 4-6). Alles fällt in sich zusammen und rottet vor sich hin, schlimm, aber fotogen.

Dann starten wir zum Mönchskloster bei Guadalupe (Foto 7-9). 

Unser Tagesziel ist heute Talavara de la Reina (Foto 10+11). Eine Stadt mit 80.000 Einwohnern auf dem Weg nach Toledo. Große Teile der Stadtmauer sind noch ganz oder als Reste zu erkennen. Auf dem Weg dorthin besuchen wir wieder einen Geierspot mit Mönchsgeiern … immer wieder ein Erlebnis (Foto 12-14).


















Donnerstag, 11. April 2024

11.4.2024 - Camino Natural Vía Verde de las Vegas del Guadiana

Heute sind wir mal wieder mit den Rädern unterwegs. Der Regen der vergangenen Tage sollte nun getrocknet und somit die Wege nicht verschlammt sein. … und so ist es, man kann sehr gut fahren. Das Wetter spielt auch wieder mit: bis 28 Grad und Sonne … ideal !!!

Der gesamte Vía Verde ist 58 km lang, also 116 km mit Rückweg zum Wohnmobil. Somit machen wir nur die nordöstliche Hälfte und fahren am Ende 64 km. Die Landschaft ist fantastisch und immer wieder sind Tiere zu sehen. Störche, Schafe, Rinder, Pferde, Esel, Geier, diverse Singvögel und ein Ding, dass wir noch nicht zuordnen können. Aber das finde ich noch raus (Foto 11).    Es ist ein Mungo (Egyptian Mongoose)

Die lila Wiesen mit Steineichen finde ich einfach toll. 

Der Vía Verde ist eine alte Bahntrasse. In diesem Fall wurde die Bahn aber nie in Betrieb genommen und direkt in einen Fahrrad- Wanderweg umgewandelt. An einigen Stellen wäre etwas „Pflege“ angebracht, da der Regen leichte Beschädigungen hinterlassen hat und auch der Bewuchs durch feuchtes und warmes Wetter ordentlich zugelegt hat, so wirken die Wege etwas schmal.

Den südwestlichsten Punkt unserer Reise haben wir schon lange hinter uns gelassen, aber nun fühlt es sich doch sehr nach „Rückreise“ an. Von nun an geht es stramm nach Nordosten.

















  

Mittwoch, 10. April 2024

10.4.2024 - Dolmen de Lácara und Mérida

Zuerst besuchen wir die alte Kult- und Begräbnisstätte Dolmen de Lácara. Mitten im Nichts ist ein kleiner Parkplatz und nach einem Fußmarsch von gut 10 Minuten liegen hier plötzlich viele große und alte Steine (Foto 2-5). Vermutlich stammen die Dolmen aus der Kalk- und Bronzezeit.

Nun ist es nur noch ein kleiner Katzensprung bis nach Mérida, wo uns im Vergleich ziemlich junge Steine erwarten. Nur gut 2000 Jahre jung (alt). Hier bietet die Drohne mal wieder einen großen Mehrwert, da der Blick von weit oben einen guten Gesamteindruck gibt. Unser erster Weg führt uns zum Aquädukt, das noch recht gut erhalten ist und von den Störchen besetzt wurde. Oben reihen sich die Nistplätze aneinander. In der Innenstadt und an vielen Ecken in Mérida gibt es viel Kultur zu sehen. Das Museum (Foto 12-14) ist auch einen Besuch wert, die Ausstellungsstücke aber auch das Gebäude selbst ist beachtenswert.

Mit unseren langen Hosen sind wir viel zu warm angezogen, aber unser Vertrauen in das Wetter war noch nicht so groß. Kurze Hosen wären die richtige Wahl gewesen. Heute waren Unmengen von Jugendlichen in der Stadt unterwegs. Vielleicht war ja ein nationaler Kulturtag für die Schulen angesetzt, aber so war es überall recht voll, besonders in den Restaurants. Burger, Pizza oder Döner war nicht zu bekommen, die Essgewohnheiten der Jugendlichen sind da ziemlich eindeutig. Somit landen wir beim Mexikaner, auch lecker.

Mit fast 19.000 Schritten waren wir mal wieder fleißig unterwegs.

Als Bonbon gibt es noch ein Bild von der Fahrt zu den Dolmen. Rinder auf lila Blumenwiese - schöne Stimmung.