Der Kaiser-Palast umfasst ein riesiges Areal und zeichnet sich durch seine sehr schönen Gärten aus.
Interessant sind auch die Wandgestaltungen der diversen Warteräume. Entsandte von anderen Ländern, von Shogunen, Handelspartnern oder einfachen Bittstellern wurden Warteräume zugewiesen, deren Wandbilder auf den Rang des Wartenden (oder seines Herren) schließen ließ.
Wände mit Kirschblütenmotiven zeigten keine Macht an. Kranichmotive waren schon für angesehene Personen geeignet und das Tigermotiv an der Wand deutete auf Macht und Würde hin.
Gern wurde dieses Stilmittel als „Waffe" der Diplomatie eingesetzt. Gesandte eines mächtigen Nebenbuhlers wurde dann gern das Wartezimmer mit den Kirschblüten zugewiesen. Damit sagte der Hausherr trotz alles Höflichkeit in Japan, dass der die Macht und die Würde des Besuchers nicht anerkannte.
Im Audienzraum ging das Spielchen dann weiter. Der Hausherr saß erhöht umgeben von Tigermotiven und der unwürdige Gast war weit entfernt umgeben von sehr schwachen Motiven.
Ob Weltreise oder Städte-Trip, unserer Planet ist so schön und die Ziele gehen uns nicht aus ...
Montag, 2. April 2018
Sonntag, 1. April 2018
Kimono Show
In einem Zentrum für Stoffe und Schneiderei in Kyoto durften wir einer Kimono-Show beiwohnen.
Hier ein paar Impressionen der edlen Stoffe, die die japanischen Damen umhüllen.
Hier ein paar Impressionen der edlen Stoffe, die die japanischen Damen umhüllen.
Hochzeit mit Shinto-Priester
An einem sehr bevorzugten Shinto-Schrein konnten wir eine Hochzeit miterleben.
Die Braut ist tatsächlich „unter die Haube gekommen".
Alles war sehr erlesen und die Hochzeitsgesellschaft machte einen vornehmen Eindruck.
Der Platz vor dem Schrein war sehr belebt und es waren ausreichend „Ordner" abgestellt, damit das Brautpaar von den vielen Fotografen nicht zu sehr bedrängt wurde.
Die Braut ist tatsächlich „unter die Haube gekommen".
Alles war sehr erlesen und die Hochzeitsgesellschaft machte einen vornehmen Eindruck.
Der Platz vor dem Schrein war sehr belebt und es waren ausreichend „Ordner" abgestellt, damit das Brautpaar von den vielen Fotografen nicht zu sehr bedrängt wurde.
Geisha oder Maiko
Geishas sind Künstlerinnen in Unterhaltung, Tanz, Konversation usw.
Fälschlicherweise werden sie gern mit Prostitution in Verbindung gebracht.
Geishas sind eine aussterbende Art. Nur wenige gehen den langen Weg der Ausbildung. Die werdenden Geishas nennt man Maikos.
2 Maikos habe ich erwischt. Eine, die mit der Familie auf Fototour war, die andere in einer Rikscha unterwegs.
Fälschlicherweise werden sie gern mit Prostitution in Verbindung gebracht.
Geishas sind eine aussterbende Art. Nur wenige gehen den langen Weg der Ausbildung. Die werdenden Geishas nennt man Maikos.
2 Maikos habe ich erwischt. Eine, die mit der Familie auf Fototour war, die andere in einer Rikscha unterwegs.
Samstag, 31. März 2018
Japanerinnen im Kimono
Zum Fest der der Kirschblüte hüllen sich die Damen in schicke Kimonos. Es ist ein schöner Anblick.
Allerdings sind die Schuhe / Latschen zum Bewegen ungeeignet.
Wenn kleine Kinder mit den Fußspitzen nach innen gehen, finden das alle niedlich. Logischerweise kommen dann X-Beine oder als Ausgleich O-Beine dazu.
Leider bleibt dieser Gang bis ins hohe Alter erhalten, was „leider" nicht besonders gut aussieht.
Schade.....
Die oft farbenfrohen Kimonos sind aber ganz toll.
Allerdings sind die Schuhe / Latschen zum Bewegen ungeeignet.
Wenn kleine Kinder mit den Fußspitzen nach innen gehen, finden das alle niedlich. Logischerweise kommen dann X-Beine oder als Ausgleich O-Beine dazu.
Leider bleibt dieser Gang bis ins hohe Alter erhalten, was „leider" nicht besonders gut aussieht.
Schade.....
Die oft farbenfrohen Kimonos sind aber ganz toll.
Kyōto 1
Inzwischen sind wir in Kyoto angekommen. Vom 8. bis ins 19. Jahrhundert war Kyoto Hauptstadt und Kaisersitz von Japan.
Im 2. Weltkrieg wurde Kyoto verschont und ist somit gut erhalten.
Die Stadt hat so viel zu bieten, dass unsere 4 Tage hier sehr knapp bemessen sind.
Die Sehenswürdigkeiten reihen sich aneinander, wie Perlen auf einer Schnur.
Leider zieht diese Fülle an Highlights weitere Touristen an. Kyoto ist für jeden Japanreisenden ein must-do und so ist die Stadt voll und teuer.
Der Reiseleiter verspricht uns, dass es sich in Tokio nochmal stark steigern wird.
Zum Start in Fukuoka waren die öffentlichen Verkehrsmitteln voll. In Kobe / Osaka war es dann richtig voll. Hier ist es zur Rushhour total voll.
Und wir sind sehr gespannt auf Tokio
Inzwischen glaube ich, den Fehler für die fehlenden Texte gefunden zu haben.
Die Technik hat schon komische Züge an sich. Aber egal - jetzt geht's ja wieder.
Im 2. Weltkrieg wurde Kyoto verschont und ist somit gut erhalten.
Die Stadt hat so viel zu bieten, dass unsere 4 Tage hier sehr knapp bemessen sind.
Die Sehenswürdigkeiten reihen sich aneinander, wie Perlen auf einer Schnur.
Leider zieht diese Fülle an Highlights weitere Touristen an. Kyoto ist für jeden Japanreisenden ein must-do und so ist die Stadt voll und teuer.
Der Reiseleiter verspricht uns, dass es sich in Tokio nochmal stark steigern wird.
Zum Start in Fukuoka waren die öffentlichen Verkehrsmitteln voll. In Kobe / Osaka war es dann richtig voll. Hier ist es zur Rushhour total voll.
Und wir sind sehr gespannt auf Tokio
Inzwischen glaube ich, den Fehler für die fehlenden Texte gefunden zu haben.
Die Technik hat schon komische Züge an sich. Aber egal - jetzt geht's ja wieder.
Text zu Automaten im Restaurant
> Gutes Personal ist teuer und schwer zu bekommen...
> also wird es gleich durch Automaten ersetzt.
>
> Einige Restaurants lassen die Kunden direkt am Automaten bestellen und bezahlen.
> In der Küche wird dann (noch von einem menschlichen Koch) das Essen zubereitet und der Gast kann es am Tresen abholen.
>
> In unserem Fall haben die Bilder der Gerichte geholfen, die mit einer Nummer versehen sind.
> Dann nur noch dem Automaten die Nummer mitteilen und genug Geld einwerfen ... fertig!!!
>
> Guten Appetit
>
>
> also wird es gleich durch Automaten ersetzt.
>
> Einige Restaurants lassen die Kunden direkt am Automaten bestellen und bezahlen.
> In der Küche wird dann (noch von einem menschlichen Koch) das Essen zubereitet und der Gast kann es am Tresen abholen.
>
> In unserem Fall haben die Bilder der Gerichte geholfen, die mit einer Nummer versehen sind.
> Dann nur noch dem Automaten die Nummer mitteilen und genug Geld einwerfen ... fertig!!!
>
> Guten Appetit
>
>
Text zu Shinkansen
> Von Fukuoka fahren wir mit dem schnellsten und neusten Shinkansen nach Hiroshima. Für die 285 km benötigen wir eine Stunde.
> Wir fahren in Fukuoka mit 4 Sekunden (ja, Sekunden) ab und kommen pünktlich an.
>
>
>
> Wir fahren in Fukuoka mit 4 Sekunden (ja, Sekunden) ab und kommen pünktlich an.
>
>
>
Text zu Hiroshima Atombombe
> Hiroshima ist noch anschaulicher als Nagasaki. Die alte Handelskammer der Stadt lag nur 150 Meter von Detonationspunkt entfernt und war eines der sehr wenigen Gebäude, die teilweise Stand gehalten haben (Foto).
>
> Heute ist es ein Mahnmal und ist sehr präsent. Auch das Atombomben Museum vermittelt Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen.
>
> Mit dem Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima sollte Japan zur Kapitulation gezwungen werden. Da 48 Stunden nach der Explosion keine Reaktion der Japaner erfolgte, würde auch Nagasaki bombardiert.
> Die Reaktion Japans blieb aber aus, weil die komplette Kommunikation in den Süden Japans zusammen gebrochen war.
> Theoretisch wäre der Abwurf auf Nagasaki nicht notwendig gewesen.
>
> Neben den vielen Opfern durch die direkte Explosion der Atombombe, starben viele weitere, weil sie zum stillen des Durstes das Regenwasser tranken. Durch den fall-out war das Wasser aber total verstrahlt und führte schnell zu inneren Blutungen und dann unweigerlich zum Tod.
> Durch die hohe Temperatur der Explosion ( 1 Millionen grad) waren die Flüsse verdampft.
>
>
>
>
> Heute ist es ein Mahnmal und ist sehr präsent. Auch das Atombomben Museum vermittelt Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen.
>
> Mit dem Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima sollte Japan zur Kapitulation gezwungen werden. Da 48 Stunden nach der Explosion keine Reaktion der Japaner erfolgte, würde auch Nagasaki bombardiert.
> Die Reaktion Japans blieb aber aus, weil die komplette Kommunikation in den Süden Japans zusammen gebrochen war.
> Theoretisch wäre der Abwurf auf Nagasaki nicht notwendig gewesen.
>
> Neben den vielen Opfern durch die direkte Explosion der Atombombe, starben viele weitere, weil sie zum stillen des Durstes das Regenwasser tranken. Durch den fall-out war das Wasser aber total verstrahlt und führte schnell zu inneren Blutungen und dann unweigerlich zum Tod.
> Durch die hohe Temperatur der Explosion ( 1 Millionen grad) waren die Flüsse verdampft.
>
>
>
Text zu Japanische Gärten
> Wir haben inzwischen einige Gärten besucht. Jeder ist anders und zieht einen in seinen Bann.
> Gemein ist ihnen die viele Arbeit die in sie gesteckt wird und die „Liebe zum Detail"
>
> Mit der Kirschblüte ist alles noch mal schönen.
>
> Ich fand den Moos-Stein-Garten bisher am schönsten. Die gleichmäßigen Linien im Kies strahlen sehr viel Ruhe aus.
>
> Auch die Nutzung ist sehr unterschiedlich. Bei einigen darf man nur von der Seite alles anschauen, andere darf man betreten, ja es werden riesige Picknicks unter den blühenden Kirschbäumen gemacht.
>
>
>
> Gemein ist ihnen die viele Arbeit die in sie gesteckt wird und die „Liebe zum Detail"
>
> Mit der Kirschblüte ist alles noch mal schönen.
>
> Ich fand den Moos-Stein-Garten bisher am schönsten. Die gleichmäßigen Linien im Kies strahlen sehr viel Ruhe aus.
>
> Auch die Nutzung ist sehr unterschiedlich. Bei einigen darf man nur von der Seite alles anschauen, andere darf man betreten, ja es werden riesige Picknicks unter den blühenden Kirschbäumen gemacht.
>
>
>
Text zu Hightech Toilette
> Es kann zu echten Überraschungen führen, wenn man eine japanische Toilette benutzt.
>
> Eine beheizte Brille ist ja normal, auch das Geräusch von fließendem Wasser, dass die eigenen Körpergeräusche übertönen soll, ist nützlich.
> Andere Zusatzfunktionen sind schon spannend: Dusche von unten mit variierbarem Wasserdruck und Gebläse zum Abtrocknen.
> Weitere andere Funktionen habe ich selber noch nicht getestet.
>
> Es bleibt spannend !!!
>
>
>
> Eine beheizte Brille ist ja normal, auch das Geräusch von fließendem Wasser, dass die eigenen Körpergeräusche übertönen soll, ist nützlich.
> Andere Zusatzfunktionen sind schon spannend: Dusche von unten mit variierbarem Wasserdruck und Gebläse zum Abtrocknen.
> Weitere andere Funktionen habe ich selber noch nicht getestet.
>
> Es bleibt spannend !!!
>
>
Text zu Kirschblüten 1
> Beim Start der Reise waren die ersten Kirschblüten schon da und jede hat uns entzückt. Auch standen schon Bäume der frühen Sorte im rosa-weißen Blütenkleid für uns parat. Es waren gern gesehene Fotomotive....
>
> Inzwischen werden wir an jeder Ecke von Unmengen an Kirschblüten fast schon erschlagen. Es ist fast unvorstellbar, wie viele Kirschbäume es hier gibt.
>
> Die Japaner genießen „ihre" Kirschblüten mit einem Picknick unter den Bäumen
> Richtig dramatisch soll es werden, wenn die Blätter „runter regnen".
> Dann wird beim Picknick auch noch gesungen.
>
> Wir werden berichten.
>
>
>
> Inzwischen werden wir an jeder Ecke von Unmengen an Kirschblüten fast schon erschlagen. Es ist fast unvorstellbar, wie viele Kirschbäume es hier gibt.
>
> Die Japaner genießen „ihre" Kirschblüten mit einem Picknick unter den Bäumen
> Richtig dramatisch soll es werden, wenn die Blätter „runter regnen".
> Dann wird beim Picknick auch noch gesungen.
>
> Wir werden berichten.
>
>
Freitag, 30. März 2018
... wenn man in Kobe is(s)t ...
Wenn man schon mal in Kobe ist, sollte man auch Kobe-Rind essen.
Zart gemasert, weltberühmt und furchtbar teuer ... aber wir gönnen uns ein Menü beim „Chef".
Ein altes, kleines, familiengeführtes Restaurant wurde uns empfohlen und die Reisegruppe macht fast geschlossen mit.
Es ist ein Geschmackserlebnis und auch das Ambiente stimmt.
Zart gemasert, weltberühmt und furchtbar teuer ... aber wir gönnen uns ein Menü beim „Chef".
Ein altes, kleines, familiengeführtes Restaurant wurde uns empfohlen und die Reisegruppe macht fast geschlossen mit.
Es ist ein Geschmackserlebnis und auch das Ambiente stimmt.









































