Sonntag, 18. November 2012

Wentworth Falls

Wir sind weiterhin in den Blue Mountains, einem gut 1000 Meter hohen Sandsteinplateau, das seinen Namen von den blauen Schwaden hat, die durch die ätherischen Ausdünstungen der Eukalyptusbäume entsteht. Leider haben wir dieses Phänomen noch nicht gesehen.

Heute haben wir einen tollen walk bei den Wentworth-Falls gemacht. Wieder viele Stufen.
Wieder schöne Wasserfälle.
Wieder tolle Ausblicke.
Wieder viel Spaß gehabt ...

In unserem voll gepackten Camper lagen heute als Sonntagsbraten zwei dicke, saftige Rumsteaks bereit, die wir gerade verspeist haben. Mit Kartoffeln und lecken Dips. Hmmm.

Samstag, 17. November 2012

Blue Mountains

Wir sind zum Übernachten bis noch Katoomba gefahren, das 60 km westlich von Sydney liegt. Netter aber fast ausgebuchter Campingplatz direkt bei den "Three Sisters". Siehe Foto. Das Örtchen liegt auf 1000 Höhenmeter und hat den positiven Charme vergangener Tage.

Der Regen hat am Morgen aufgehört und die Sonne kam durch. Trotzdem sind die Temperaturen eine grosse Umstellung. 8 C in der Nacht und 17C Tageshöchsttemperatur ist nach über 40 C im Norden echt kalt.

Aber wir haben trotzdem geschwitzt, da der Rundwanderung 1000 Stufen hinunter und auch wieder hinauf geführt hat. "Giants Stairway" nennt sich dieser körperliche Herausforderungen.

Damit unser kleiner Camper auch richtig voll wird, haben wir auch noch bei ALDI SÜD eingekauft. Die gibt es auch in Australien.

Mittwoch, 14. November 2012

Tschüß Darwin ...

... ja, die Zeit hier oben im Norden Australiens geht dem Ende entgegen. 4 Wochen sind schon vorbei und jeder "normale" Urlaub wäre zu Ende. Aber es ist ja kein normaler Urlaub, sondern eine lange Weltreise, die noch weitere 6 Monate für uns bereit hält.

Das Gefühl für das Datum oder den Wochentag ist uns total verloren gegangen, aber im Kalender steht, das wir morgen nach Sydney fliegen sollen. Schön, wir freuen uns drauf. Der Norden hat uns aber auch sehr gut gefallen und wir verlassen die Region mit einem weinenden Auge.

Noch dem wir heute Mittag im Howard Springs NP waren und ein paar schöne Schildkröten im Wasser gesehen haben, haben wir den Abend an unserem Lieblingspunkt in Darwin, am East-Point, ausklingen lassen.

Jetzt vernichten wir die letzten Vorräte (2 Dosen Cola, 3 Dosen Bier, 7 Liter Wasser, ein paar Kekse ...), damit wir ohne Übergepäck nach Sydney fliegen können.

Dienstag, 13. November 2012

Adelaide River Inn

Das Roadhouse von Adelaide River mit Tankstelle und Campingplatz hat uns so gut gefallen, das wir noch eine Nacht verlängert haben.
Wir sind die einzigen Gäste auf dem Campingplatz und haben den Pool für uns.

Das Restaurant und die Bar wirkt auf uns sehr "australisch". Bier schmeckt und die Burger sind klasse.

Den Tag haben wir etwas südlicher verbracht. Die Douglas Hot Springs sind sehenswert, oder besser fühlenswert. An vielen Stellen im Fluss konnte man gut baden. Direkt an den Quellen war es aber so heiss, dass man nicht mal den Finger reinhalten wollte.

Die Fahrt zur Butterfly-Gorge haben wir abgebrochen. Die Strecke war so schlammig, dass der Camper tief im Morast nur langsam vorwärts kam. Fahrten von 50 - 80 Meter durch Schlammlöcher, die tief voll Wasser standen, haben den Spassfaktor gesenkt und zu konzentriertem vorwärts kommen geführt.

Wir wollten nicht am vorletzten Tag mitten im Busch stecken bleiben.

CAMPER FOTO

Wie versprochen das Foto vom leicht verdreckten Camper.

Montag, 12. November 2012

Wir sind in Mango-Country

Der Kühlschrank im Camper ist sehr klein und wir beschränken uns auf das Nötigste. Wasser, Cola, Käse, Milch und Bier. Aber auch die Mango ist wichtig und wird aktuell täglich verspeist; dazu noch eine Banane oder auch mal ein Apfel. Alles erntefrisch vom Baum. Sogar die Bananen kommen aus Australien.

Oft fahren wir an Mango-Plantagen vorbei und sehen die reifen Früchte am Baum. ZUCKERSÜß und zart, echt lecker.

Villa in ruhiger Lage, mit spannender Verkehrsanbindung

Wir sind wieder im Litchfield-NP. Das Wetter ist wieder trockener und die Strecken für die Allradantrieb-Fahrzeuge nochspannender, da viele Pfützen oder Flussläufe zu durchqueren sind. Unser Camper sieht jetzt richtig benutzt aus. Foto gibt's zu einem spätesten Zeitpunkt.

Aber am Ende einer spannenden Strecke liegt ein hübsches Anwesen. Es ist aktuell unbewohnt und sicher ein  Schnäppchen. Es gibt keinen Strom, aber fliessendes Wasser im Bach (nur während der wet-saison). Das Dach hat nur wenige Löcher und auch im "Haus" muss man sehr naturverbunden sein. Aber, wie lautet der Leitsatz der Immobilien-Profis: Lage, Lage, Lage ...

Samstag, 10. November 2012

Darwin

Darwin, das Tor nach Asien, ist mit ca. 140.000 Einwohnern die grösste Stadt und Hauptstadt vom Northern Terretory und auch die nördlichste Großstadt Australiens.
Darwin ist eine beschauliche Stadt mit vielen Stränden, aber keiner ist im Wasser.

1974 am Heiligabend zog der Cyclone Tracy über Darwin hinweg und zerstörte ca. 70 % aller Gebäude. Von den damals 40.000 Bewohnern wurden 30.000 evakuiert.
Es war bereits die dritte Zerstörung durch einen Cyclone und jedes Mal wird schnell wieder aufgebaut.

Heute Morgen haben wir den Samstags-Markt im Stadtteil Parap besucht. Wirklich sehenswert. Wir haben uns einen frischen Mango-Lassi und Satey-Spieße schmecken lassen.

Der Gang durch das Stadtzentrum und der Besuch des Mitchell-Centers hätte man auch auslassen können. Wenn man shoppen möchte, ist das Einkaufszentrum von gestern die erste Wahl.

Der Besuch des Nationalkunde-Museums war aber wieder sehr lohnenswert.

Jetzt sitzen wir am East-Point und geniessen den wundervollen Blick auf die Landzunge im Gegenlicht kurz vor Sonnenuntergang. Die vielen roten Blüten kommen auf dem Bild gar nicht richtig zur Geltung. Sieht aber ganz toll aus.

Freitag, 9. November 2012

... die wet-saison ist da ...

Die letzte Nacht war mal wieder eine zum Kopfkissen-Wenden ;-)

Wir hatten uns für den Naturcampingplatz an den Florence-Falls (siehe Bild von gestern) entschieden. D.h. ohne Strom und somit ohne Klimaanlage, boh ... war eine heisse Nacht.
Ein heftiges Gewitter hatte zwar keine Abkühlung gebracht, aber das Wetterleuchten am Abend und der Sternenhimmel in der Nacht war super.

Am Morgen haben wir noch ein Bad in den Florence-Falls genommen. Auf dem Rückweg zum Auto fing es an zu regnen. Es entwickelte sich ein starker Dauerregen, der keine Wanderung  im Litchfield-Park zuließ. Wir sind nach Darwin gefahren, um mehr Möglichkeiten bei diesem Wetter zu haben.

Im sehr grossen und schönen Casuarina-Shopping Center haben wir eine gute Zeit verbracht. Ich über eine Stunde im Telstra-Shop, um die Gebühren für das Telefon zu verstehen. Nun habe ich einen neuen Tarif und hoffe alles richtig verstanden zu haben.

Da Darwin bekannter Weise am Meer liegt, haben wir noch einen Ausflug zum Strand gemacht, aber ohne zu baden. Diverse Warnschilder vor diversen Tieren haben uns davon abgehalten.
Aber die Küste ist ganz toll. ... und das Wetter Darwin sonnig und trocken.

Litchfield NP

Wir haben Kakadu verlassen und sind jetzt im Litchfield Nationalpark. Neben dem sehr grossen Termitenhügel auf dem Foto gibt es hier eine ganz besondere Art von Termitenhügeln. Diese Termiten bauen ihre Hügel wie Grabsteine, hoch und breit aber ganz dünn und richten diese dann exakt nach der magnetischen Nord-Südachse aus.  Somit wird morgens die breite Seite durch die ersten Sonnenstrahlen erwärmt. Zur Mittagszeit, wenn der Hügel nicht überhitzen soll, bekommt nur die ganz schmale Seite die Sonne ab. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages aus Westen treffen dann wieder auf die breite Seite und erwärmen den Hügel für die Nacht.

Die Besonderheit liegt nicht nur in der cleveren Bauweise, um die Hitze zu regulieren, sondern auch in der Ausrichtung auf den magnetischen Nordpol, der ja bekanntlich nicht exakt mit dem Lauf der Sonne übereinstimmt.

Eine grosse Anzahl dieser Hügel auf einem freien Feld sieht aus wie ein Militärfriedhof.

Zudem haben wir wieder ein paar Wasserfälle besucht und in einigen Natur-Pools gebadet.

In mehreren Reiseführern wurde das Litchfield-Cafe für seinen weltberühmten Mango-Cheesecake gelobt. Da mussten wir natürlich auch hin.
Eine relativ neue grosse Wellblechhütte (das alte Cafe war vor einem Jahr bei einem Buschbrand den Flammen zum Opfer gefallen) erwartete uns. In der Auslage war der berühmte Kuchen und die Stückchen sahen ziemlich klein aus.
Für A$ 8,- haben wir uns ein Stück gegönnt. Lecker war er aber schon ...

Dienstag, 6. November 2012

Fliegen

Die Aboriginals haben an ihren Kultstätten Bilder und Symbole gemalt, um die Geschichten und Ereignisse über Generationen hinweg weiter zu geben. Heute konnten wir wieder so eine Rock-Art-Gallery anschauen. Die Besonderheit dieses Stätte liegt in einem Bild von einem Segelschiff. Es war ein besonderes Ereignisse für diesen Aboriginalstamm, solch ein Schiff auf dem Meer zu sehen und es wurde als Felsmalerei für die folgenden Generationen festgehalten.

Ebenfalls haben wir wieder einen kleinen Gipfel bestiegen, um die Aussicht auf die Landschaft zu genießen.

In vielen Teilen der Welt gibt es Fliegen (ja, diese kleinen surrenden Teile, die nur nerven und immer direkt in Augen, Ohren oder Nasenlöcher fliegen).
In manchen Teilen der Welt gibt es sehr viele davon ... und hier gibt es ungeheuerliche viele.
In weiser Voraussicht haben wir die Kopfnetze, die wir 1996 in Australien gekauft hatten, wieder mitgenommen und benutzen sie täglich.
Die Kommentare der anderen Wanderer sind bisher anerkennend bis neidvoll.
... und ausserdem sind sie der letzte Schrei und todschick. Designerware direkt aus Paris.

Montag, 5. November 2012

Tipps für Weltreisende 3

Der Erwerb einer australischen Pre-Paid-Telefonkarte war eine gute Investitionen, da wir darüber auch ein Datenpaket fürs Internet erworben haben.

Die Idee über free WiFi in Hotels oder Gaststätten unseren Datenverkehr abzudecken, ist nicht aufgegangen. Im gesamten Norden hatten wir nur ein einziges Mal Free-WiFi, im Mac Donalds in Katherine.

Somit sind auch unsere Versuche, über Skype den Kontakt in die Heimat zu halten, ausgeblieben.

Wieder ein entspannter Tag ...

Nach dem Aufstehen direkt in den Pool zu springen, ist ein guter Anfang.

Frühstück mit Nutella-Brötchen, Cerealien und Tee ist ein guter zweiter Schritt. Der gut griechische Joghurt mit Honig und Zimt war leider schon aus...

Es folgte eine Wanderung um einen nahegelegenen Billabong. Gut 4 km bei über 40C waren schon recht anstrengend, so dass wir den Rest des Tages am fast schon kalten Pool (29,9 C) verbracht haben.

Im Restaurant werden wir sicherlich gleich noch etwas leckeres für das leibliche Wohl finden und den Tag bei einem kühlen Bier ausklingen lassen.

Sonntag, 4. November 2012

Wo sind wir ?

Alle Orte mit einer Tankstelle haben einen Namen. Andere Orte sind so klein, dass sie ansich keinen Namen haben dürften. Und es gibt Orte die sind noch kleiner und haben tatsächlich keinen Namen.
Auf der Strassenkarte sind dann nur die GPS-Daten angegeben. Viele dieser "Orte" haben wir in den Kimberley in Western Australia gesehen.

Heute waren wir auch an einem Ort, der am Ende der Welt liegt und keinen Namen haben sollte. Versucht doch einmal unsere Position zu finden.
Wir sind : S 12* 24' 31,6"  / E 132* 57' 14,3". Das * ersetzt das Grad Zeichen, weil es auf meiner Tastatur fehlt.

Mit der Kombination aus Längen- und Breitengrad kann jede Position auf der Welt auf ca. 30 cm genau bestimmt werden. Zuerst kommt der Breitengrad, ausgehend vom Äquator wird mit der nördliche oder südlich Halbinsel angefangen. Es folgt die Gradzahl, Minute und Sekunde. Die Sekunde hat oft noch Kommastellen.

Für den Längengrad ist das englische Greenwich die Basis und teilt die Welt in je 180 Grad noch Ost und West.

Viel Freude bei der Suche nach unserem Standort.

Samstag, 3. November 2012

Jim Jim Falls und Twin Falls

Die Beschreibung in der Nationalpark-Broschüre war eine Herausforderungen, da schwierigste Passagen für die Zufahrt beschrieben wurden. Verbot für Nicht-Allradantrieb-Fahrzeuge, Flussdurchquerungen  mit einer akt. Wassertiefe von 60 cm und Passagen durch weichen Sand ... da muss ich doch hin ... und durch ;-)

Unser Campingplatz-Nachbar war schon da und hatte sich festgefahren. Nun war die Vorfreude doch recht gross.

Der Weg begann mit 50 km Gravelroad. Die war aber gut befahrbar und hatte nur wenige Streckenteile, die einem Waschbrett ähnelten. Die letzten 5 km zu den Jim Jim Falls und die folgenden 9 km zu den Twin Falls entsprachen aber der Beschreibung. Das hat richtig Spass gemacht.

Auch die Falls waren sehr schön. Bei den Jim Jim haben wir eine Guanna im Wasser gesehen. Zu dem Twin Falls muss man ein Stück mit dem Boot fahren und A$ 12,50 p.P. zahlen. Früher musste man das Stück schwimmen, aber es haben sich wohl Krokodile angesiedelt und das Schwimmen könnte zu gefährlich sein.

Dann durften wir die schöne Strecke zurück fahren ... und es hat wieder Spass gemacht ;-)))

Freitag, 2. November 2012

Kakadu NP

Wir haben den Kakadu-Nationalpark erreicht und einen Campingplatz (powered) für 4 Nächte gebucht. Der erste Weg führte uns zum Pool. Der ist sehr schön gestaltet, aber 34,5 C warm. Es war trotzdem eine erholsame Zeit und wir konnten entspannt eine Pizza im Restaurant genießen.

Am folgenden Tag haben wir die nähere Umgebung erkundet und eine Aboriginal-Kulturstätte besucht. Die vielen Felsmalereien waren schon sehr beeindruckend, man konnte die Bilder bei 36C im Schatten auf sich wirken lassen. Toll.
Dann haben wir den kleinen Pool auf dem Campingplatz ausprobiert, der zum größten Teil im Schatten liegt. Super, erfrischende 32.4 C.

Für den heutigen Morgen hatten wir eine Bootsfahrt auf dem Yellow-River gebucht. Zwei Stunden lang konnten wir sehr viele Tiere aus nächster Nähe im natürlichen Lebensraum erleben. Ein Höhepunkt war, den Krokodilen beim Frühstück zuzuschauen.
(Ich glaube, ich mache zu viele Fotos. Die Speicherkarten werden nicht reichen).

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Hier durften wir uns erfrischen ...

Wenn das Kopfkissen gewendet werden muss ...

"Was für eine heisse Nacht" kann man auch sagen.

Der gestrige Tag war wirklich warm und es ging kein Lüften. Auch in der Nacht kühlte es nicht ab, so dass in unserem Camper die Luft stand. Da wir auf einem Natur-Campingplatz waren (kein Strom und somit auch keine Klimaanlage) war die Nacht soooo heiss, dass regelmäßig das Kopfkissen gewendet werden musste, da es vom Schweiß durchnässt war.

Um 6 Uhr haben wir uns dann auf dir Wanderung zum sweetwaterhole und zum long hole gemacht, um ein wenig zu baden.

Die nächste Nacht werden wir im Kakadu-NP verbringen und sicherlich wieder einen powered-site anmieten.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Von Pool zu Pool ..

Heute Morgen haben wir noch eine lange Zeit im Pool vom Campingplatz verbracht und das kühle Wasser (32 C) genossen. Der Pool ist sehr ruhig gelegen und lädt zum entspannen ein. Wir haben aber auch viele Bahnen schwimmend zurück gelegt.

Von Katherine sind wir dann gut 30 km nördlich zur Edith-Gorge gefahren, um uns direkt wieder ins Wasser zu begeben. Das Wasser der Gorge hat aber auch 32,5 C. Wir haben trotzdem fast den ganzen Nachmittag im Wasser verbracht und sind mehrfach zum Wasserfall geschwommen. Die geplanten Wanderung haben wir auf morgen früh vertagt. Es war einfach zu warm (über 40 C, windstill).

Unsere körperliche Verfassung ist wieder sehr gut. Die Füsse sind wieder belastbar und die Blasen fast vergessen.

Montag, 29. Oktober 2012

mit dem Kanu in der Katherine Gorge

Wie bereits angekündigt waren wir heute mit dem Kanu unterwegs. Eine Strecke von 14 km haben wir auf dem Wasser zurück gelegt. Zwischendurch immer wieder Badestops. Wasser bei 30 und Luft bei 36 C. Alles super.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Tagesablauf ...

Die letzten Tage waren sehr entspannend. Typischerweise haben wir mit einem Frühstück aus Cerealien und Brötchen begonnen. Da wir oft einen Pool auf dem Campingplatz haben, kam dann das Bad (die Pool Öffnungszeiten sind recht spät). Dann geht's zum nächsten Punkt, der unser Interesse gewonnen hat. Mal mehr und Mal weniger Kilometer mit dem Camper (heute waren es nur 30 km zur Katherine Gorge). Der Besuch des Visitor Centers ist obligatorisch, um uns mit den aktuellen Bestimmungen vertraut zu machen. Heute folgte ein Walk zur butterfly gorge. 12 km auf Schotter bergauf und -ab. Aber ein schöner Fleck um eine tolle Pause zu machen. Nach den einchecken beim lokalen Campingplatz ging es wieder in den Pool. Da die Tage hier recht warm sind (35-45C), sind auch die Pools recht warm. Aktuell, um 7.20 Uhr Ortszeit am Abend, haben wir noch 35 C und es ist schon dunkel.

Auch heute werden wir wieder früh zu Bett gehen und viel schlafen, da wir für morgenfrüh ein Kanu bestellt haben. 4 Stunden werden wir dann die Gorge zu Wasser erkunden. Sun-Blocker mit Lichtschutzfaktor 50 steht bereit.

Heute gibt es ein Bild von dem Besucher beim Abendessen. Er war sehr interessiert, hat aber nichts bekommen.

Samstag, 27. Oktober 2012

Tipps für Weltreisende 2

Manchmal sollte man auf die Empfehlungen seiner Kinder hören.
Nein, das ist nicht der Tipp für Weltreisende. Der kommt jetzt.

Auf Empfehlung meine Sohnes habe ich mir einen Akku-Block zugelegt. Er ist in cm 10 x 6 x 2 gross und wiegt ca. 300 g. Die Kapazität liegt bei 12000 mAh.

Nun kann ich Handy, Fotoapparat, ipod und Co. losgelöst vom Stromnetz laden. Da man als Weltreisender oft für mehrere Tage ohne Stromnetz- Zugang auskommen muss, oder sehr lange Wanderungen gemacht werden, war diese Anschaffung wirklich lohnenswert.
Die 12000 mAh reichen fuer 4-5 Aufladungen von einem Gerät.
Der Akku-Block kann über den Zigaretten-Anzünden-Anschluss im Auto wieder geladen werden.

Danke an JP

Freitag, 26. Oktober 2012

Wieder viel gesehen ...

Um 5 Uhr sind wir aufgestanden, weil die Morgenstimmung bei den Zebedee Springs im El Questro Nat Park besonders schön sein soll. Nach 125 km hatten wir das Ziel erreicht und es hatte sich gelohnt. Heisse Quellen (um 32 C), die unter Palmen entspringen. Super. Ein leichtes Bad und dann das zweite Frühstück.

Danach haben wir "the grotto" besucht. In einer versteckten Schlucht liegt eine kleine Oase. Über 140 Stufen geht es runter. Dann ist man von der Außenwelt abgekapselt und kann genießen (siehe Foto). Ausserdem haben wir 4 Guanas (Echsen) gesehen.

Zum Tagesabschluss haben wir den Prison-Tree (Gafängnisbaum) angeschaut. Ihr könnt dann im Urlaubsvideo sehen, was das ist ;-))

Buschfeuer

Am Anfang waren wir etwas aufgeregt beim Umgang mit den Buschfeuern. Inzwischen haben wir über 20 davon gesehen, manche aus grosser Entfernung als Rauchsäule, andere alles noch glimmende Baumstümpfe am direkten Straßenrand. Wir sind entspannter, weil es hier zum Kreislauf der Natur gehört und nur gelegentlich vor der Rauchentwicklung gewarnt wird. Alle Strassen sind offen und werden befahren.
Wenn man genauer hinschaut, erkennt man die unterschiedlichen Stadien des Kreislaufs.
Boden und Baumstämme schwarz und Baumkronen noch grün = hier hat es vor kurzem gebrannt. Nach einiger  Zeit werden dann auch die Blätter grau und fallen ab. Noch später wird es dann unter auf dem Boden und in den Baumkronen wieder grün. Wenn das Gras dann wieder hoch und golden steht, kann der nächste Brand kommen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gibb-River-Road

Von Fitzroy Crossing aus, wo wir noch einmal eine Nacht verlängert haben, um die Geikie Gorge zu besuchen, sind wir auf eine sehr lange Gravel-Road abgebogen. Gebaut wurde diese Strasse, um den Vieh-Transport zwischen Wyndham und Derby abzuwickeln. Sie ist 660 km lang und nicht geteert, eben eine Gravel-Road.

Auf dem Weg dahin haben wir Tunnel-Creek besucht und sind unterirdisch dem Flusslauf gefolgt. Ca. 750 Meter ist das Stück, das man im Wasser watend und nur im schein der Taschenlampe (Hirn-Birn, da es sich bei unserer Lampe um eine LED Lampe fuer den Kopf handelt). Es war super.

Dann sind wir zur Windjana Gorge gefahren und sind 2 Std. am Fluss gewandert. Hier haben wir tausende Flughunde  und fünf Freshies (Freshwater-Crocodile) in freier Wildbahn gesehen.

Dann kam der lange Ritt auf der Schotterpiste. Weil an der geplanten Uebernachtungsstelle ein Buschfeuer tobte, sind wir ca. 300 km bis weit in die Dunkelheit gefahren, um das nächste Roadhouse zu erreichen. Dort haben wir genächtigt und am nächsten Morgen getankt (siehe Foto).

Nach ca. 150 km ist dann der linke hintere Reifen geplatzt. Mitten im Nirgendwo haben wir dann das Bordwerkzeug getestet und bei seichten 40 C den Reifen gewechselt.

Weitere 200 km Schotterpiste vor Augen und ohne weiteren Reservereifen sind wir dann weiter gefahren. ... und haben es geschafft.
In der nächsten Ortschaft (Kununurra) haben wir den Reifenhaendler besucht und gleich beide Hinterreifen erneuern lassen. Zitat des Reifenfachmanns: es sei illegal mit so schlechten Reifen zu fahren. Er benutzte noch einige Kraftausdruecke in Bezug auf den Autovermieter, die ich nicht wiederholen möchte.

Aber jetzt ist alles gut und wir genießen ein gutes asiatisches Abendessen.

Montag, 22. Oktober 2012

Australien

Jetzt sind wir in Australien. Von Singapur sind wir ca. 5 Stunden nach Darwin  geflogen. Zu den 6 Stunden Zeitverschiebung aus Singapur kamen noch einmal 90 Minuten dazu (ja, die Australier machen so etwas).

Wir haben unseren Camper abgeholt und uns auf den Weg zum nächsten Supermarkt gemacht. Das war teuer! (Aber nutella gibt es hier auch).

Unser Weg führte dann über Katherine und Kununurra zum Purnululu National Park (Bungle Bungle . Siehe Foto), wo wir gleich zwei Nächte geblieben sind.
(Hier ist wieder die Singapurer Zeit)

Heute sind wir über Halls Creek nach Fitzroy Crossing gefahren und ich sitzt im Schatten eines grossen Baumes (vorher hatten wir bereits den Pool genossen) und freue mich über das vorhandene Mobilfunknetz. Die letzten Tage war das nur selten der Fall.

Wir sind bei bester Gesundheit, wenn man von den geschundenen Füssen absieht (Blasen).

Freitag, 19. Oktober 2012

Blinder Passagier ???

Sally hat einen Kumpel ins Gepäck eingeschleust. Salty hatte wohl Angst so allein und hat  seinen besten Freund Ko (Koala) mitgenommen. In der kleinen Ortschaft Katherine, südlich von Darwin, hat Salty es gestanden. Nun reisen wir mit Salty & Ko.

Tipps fuer Weltreisende 1

Mit diesen Blog möchten wir einige Eindrücke an diejenigen weitergeben, die auch auf reisen gehen wollen.

- die Metro-Karten sind nicht aus Papier, sondern es werden Chip-Karten ausgegeben, die mit 1$ Pfand versehen sind. Nach der Benutzung gibt man die Karte gegen Rückgabe der 1$ zurück. Das ist nachhaltig ;-)

- das öffentliche Transport System ist gut zu benutzen. Auch die Attraktionen, die etwas ausserhalb liegen (buket timah - Regenwald) sind mit dem Bus (nr.170) zu erreichen.

- die Bar auf dem Dach des Marina Bay Sands Hotel (57 Stock) ist gigantisch. Zu dem bietet zu kostenloses WiFi. Die Getraenkepreise sind angemessen und der Ausblick unbezahlbar.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Tschüß Singapur ...

Nun sind wir schon wieder auf dem Flughafen, um nach Darwin zu fliegen. Die Stadt hat uns mit einem richtigen Gewitter verabschiedet, das wir gemütlich unter einem grossen Schirm bei einem Chinesischen Essen verbracht haben.
Bei Temperaturen von 30 C mit hoher Luftfeuchtigkeit haben wir sehr geschwitzt und schon mehr Sachen zum waschen als gedacht.

Es gibt schon von diesen 3 Tagen viele schoene Eindrücke. Toll.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Impressionen aus Singapur ...

Singapur ist einfach toll. Aktuell sitzen wir in unserer Lieblingsbar.ganz oben hinten im Boot auf dem Marina Bay Sands Hotel. Siehe Foto.

Montag, 15. Oktober 2012

Singapur

Gestern gegen 20.00 Uhr Ortszeit, gleich nach der Ankunft, haben wir den ersten Stadtbummel gemacht. In den 12 Jahren seit unserem letzten Besuch hat sich die Stadt sehr gewandelt.

Heute haben wir mit einer Stadtrundfahrt angefangen und waren auch im Botanik Garden.

... mit dem A380 nach Singapur

Mit 6 Stunden Zeitverschiebung werden wir mit deinem Flieger in Singapur ankommen.

Samstag, 13. Oktober 2012

Abschiedskommittee

Vielen Dank fuer die gelungene Überraschung. Wir haben uns sehr gefreut.

... und tschüss !!!

Nun ist es so weit. Wir stehen am Hamburger Flughafen und haben (hoffentlich) alles dabei. Die Spannung ist am Höhepunkt.
Fuer 7 Monate sind es wirklich nur zwei Taschen je 23kg geworden, plus zwei halb volle rucksäcke.
Wenn das posten per Smartphone klappt, sollte jetzt ein Foto zu sehen sein.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Unsere neuen Koordinaten 33°51'24"07 S 151°12'53"95 O

Ja, wir sind in der größten Stadt Australiens angekommen. Eine Metropole mit gut 4 Mio. Einwohnern. Es ist schon eine sehr große Umstellung nach dem einsamen Outback und dem beschaulichen Darwin mit 140.000 Einwohnern, wieder richtig viel Verkehr zu haben.

Das Wetter ist heute regnerisch und soll Morgen aufklaren.  Wir werden mit der Region der Blue Mountains beginnen.

Aber erstemal werden wir einen Supermarkt ansteuern und leerkaufen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Abschied 2.0

Liebe Freunde,

vielen Dank für die anerkennenden Mails zu unserem Blog. Wir sind motiviert auch weiterhin mit kleinen Berichten den Kontakt zu halten.

Die ersten Schätzungen beim Quiz sind sehr unterschiedlich und ich bin selbst gespannt, wie das Ergebnis ausfallen wird.

Bei unserer Tour der Verabschiedung haben wir auch ein Treffen in Prag gehabt. Nicht weil die Freunde dort wohnen (sie haben aber einmal dort gewohnt ;.-)) , sondern weil Prag soooo schön ist.

Ein Bild möchte ich an dieser Stelle aber gern zeigen. Im Zoo von Prag planscht der Eisbär im Pool, wendet an der Scheibe und stößt sich mit den Pfoten wieder ab:

p.s. ich habe ca. 200 weitere Fotos vom Eisbären gemacht ;-)

Donnerstag, 27. September 2012

Organisieren - Erledigen - Verabschieden

Inzwischen haben wir sehr viel erledigt und große sowie auch kleine Haken gemacht.

Ein ganz wichtiger Punkt war die Unter-Vermietung unseres Hauses für die Zeit unserer Abwesenheit. Weder Leerstand noch Studentenpartys waren gewünscht ;-))
Nun haben wir die perfekte Lösung gefunden und das Haus ist durchgehend bewohnt / geheizt / bewacht .... (Dank an W.)
... auch das Schneeräumen ist organisiert (Dank an Gunnar).
... die Post wird gelesen und bearbeitet (Dank an JP)
... etc. (Dank an alle hier nicht genannten, die uns helfen)

Leider erledigen sich einige Sachen auch von selbst. Für den Dienstwagen brauche ich keinen Dauerstellplatz, sondern ich darf / muss ihn zurück geben. Jetzt fahre ich Fahrrad ;-((

Viele Abschiedstreffen waren schon, einige kommen noch. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl sich für die Frist von mind. 7 Monaten zu verabschieden. Wir sind sehr gespannt was in der Zwischenzeit so alles passieren wird.

Die Notfall-Liste ist jetzt auch erstellt. Es ist nicht leicht alle Eventualitäten zu planen und für alle erdenklichen Situationen eine Lösung oder einen Lösungsweg parat zu haben, aber versuchen kann man es ja.

Sonntag, 23. September 2012

Reise-Quiz

Wer möchte sich ein schönes Weltreisen-Mitbringsel verdienen?

Jeder hat die Chance einen Tipp abzugeben, wieviele KM wir zurücklegen werden. Drei Zahlen sind für die Teilnahme notwendig:

- Wieviele Kilometer werden geflogen?
- Wieviele Kilometer werden gefahren?
- Wieviele Kilometer werden gegangen/ gewandert?

Der drei Zahlen werden in jeder Kategorie mit einer prozentualen Abweichnung zur tatsächlichen Entfernung gewertet. Der- oder Diejenige mit der geringsten Abweichung von der von mir ermittelten Entfernung gewinnt.

Einsendeschluß ist der 31.12.2012. Bitte per Email.

Viel Spaß und viel Erfolg ;-))

Montag, 3. September 2012

Kälte-Test bei GLOBETROTTER

Heute war ein besonderer Test angesagt. Wir sind in die Kältekammer bei Globetrotter in Hamburg gegangen und haben getestet, ob die Kleidung, die wir für die Kreuzfahrt in der Antarktis mitnehmen wollen, auch ausreichend ist.

Die Kältekammer bei Globetrotter hat eine Raumtemperatur von -25 C und ist zusätzlich mit einem starken Gebläse ausgestattet, um die Wind zu simulieren. Eine Wärmekamera zeigt an einem Bildschirm an, wo die Körperwärme verloren geht.

Wir haben eine große Tasche mit unseren Sachen gepackt und haben uns bei sommerlichen Temperaturen von +24 C auf zu Globetrotter gemacht.

Wir haben ca. 20 Minuten in der Kältekammer verbracht und immer wieder die Windmaschine angeschaltet. Hier ein paar Bilder:

 
 
 
Nicole hatte am Oberkörper 7 Schichten an, ich nur 6 (meine Daunenjacke ist aber auch dicker). Wir haben jeweils die dicke Trekkinghose mit der Regenhose kombiniert. Ein Halstuch, dass man bis über die Nase ziehen kann und die dicke Mütze mit einer Kapuze darüber.
 
Der Mängelbericht sieht wie folgt aus:
- die Handschuhe sind zu dünn (wir haben gleich bessere gekauft)
- die Brillen hatten an den Gläsern beidseitig Eisschichten gebildet, so dass die Sicht sehr stark eingeschränkt wurde. (Hierfür haben wir eine Spray bestellt, das die Kondensation auf den Gläsern vermindern soll und somit auch die Eisbildung)
 
Sonst waren wir sehr zufrieden und genießen wieder die sommerlichen Temperaturen in Hamburg in kurzen Hosen und T-Shirt ;-))

Samstag, 1. September 2012

2. Pack-Test war erfolgreich

Heute haben wir zum 2. Mal die großen Taschen gepackt. Ja, auch die Schlafsäcke passen mit rein         ;-))

Aktuell stehen wir bei 44 kg in beiden Taschen. Das Handgepäck (Rucksäcke) werden sicher auch noch voll. Zusätzlich werden wir sehr dick angezogen sein.

Weiter geht es heute mit dem Schuheputzen ;-(( . Für Australien muss auch die Sohle super sauber sein (wie neu). Mit Dreck, Schlamm- oder Pflanzenresten an den Schuhen kommt man nicht ins Land. Es soll verhindert werden, dass Krankheiten, Pilze oder Saatgut unkontrolliert ins Land kommen. Und das Desinfektionsbad für die Schuhe möchte keiner mitmachen. Soll auch nicht zur längeren Lebensdauer der Schuhe beitragen.